IDM: Heimische Piloten und Teams überzeugen - Ecklmaier rückt auf Rang 2 vor

Waldkraiburger Grünwald auf Titelkurs

Auf der Strecke und im Titelkampf dicht beieinander: Michael Ranseder (links) und Erwan Nigon vom Team alpha Technik.
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Auf der Strecke und im Titelkampf dicht beieinander: Michael Ranseder (links) und Erwan Nigon vom Team alpha Technik.

Sachsenring/Waldkraiburg - Starke Leistungen boten die heimischen Piloten und Teams beim vorletzten Lauf zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft auf dem Sachsenring.

In der Moto-3-Klasse baute Luca Grünwald (Waldkraiburg) seine Gesamtführung im siebten Lauf aus und liegt nun auf Titelkurs, während Michael Ecklmaier (Gars/Inn) mit zwei Podestplätzen zum ersten Verfolger Grünwalds aufstieg.


Den Titel schon so gut wie sicher hat der 17-jährige Luca Grünwald: Mit seinem Doppelsieg baute er seine beeindruckende Bilanz auf zehn Siege bei zehn Zielankünften aus. Mit 250 Punkten hat er vor dem IDM-Finale am 16. September schon großen Vorsprung auf Ecklmaier (208) und Bryan Schouten (Niederlande/207).

Fast immer auf dem Podest landete auch der junge Garser Michael Ecklmaier. Dies gelang ihm auch am Sachsenring. Im ersten Rennen erwischte er keinen guten Start und musste sich mühsam nach vorne kämpfen. Trotz schneller Runden gelang es ihm nicht mehr, aufzuschließen, doch hinter Grünwald sowie Schouten wurde er an beiden Tagen Dritter der Moto-3-Klasse.


In der Klasse Superbike dürfen sich noch Michael Ranseder (Antiesenhofen/225 Punkte), Erwan Nigon (Frankreich/217) und Jörg Teuchert/Hersbruck/202) Titelchancen ausrechnen.

Dieses Trio bestimmte auch weitgehend das Geschehen am Sachsenring. Im ersten Durchgang setzte sich Nigon vom Stephanskirchner Team alpha Technik erstmals in Führung, und nach 21 Runden gewann er auch den packenden Schlusskampf um den Sieg knapp vor Teuchert (Wilbers BMW).

In einem Fünferpulk kämpfte Nigon auch im zweiten Durchgang um den Sieg. Als Vierter ging er in die letzte Runde, doch wegen eines Unfalls herrschte im letzten Streckenabschnitt Überholverbot, und so blieb nur der 4. Platz.

who/Mühldorfer Anzeiger

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