Gerhard Balk ist der Habl-Nachfolger

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Saß beim Spiel in Freilassing bereits auf der Tribüne: Gerhard Balk.

Traunstein - Am Samstag saß Uli Habl letztmals auf der Trainerbank des Fußball-Bezirksligisten SB Chiemgau Traunstein, heute leitet bereits sein Nachfolger das Training.

Der "neue Besen" heißt Gerhard Balk, ist 56 Jahre alt, Inhaber der C-Lizenz, wohnt in Winhöring und gilt als einer der erfolgreichsten Coaches im Kreis Inn/Salzach.


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"Ich bin sicher, dass Gerhard hervorragend zu uns und in unser Gesamtkonzept passt", sagt Manfred Wudy, der Sportliche Leiter des SBC, "er war unser Wunschkandidat und soll den Spielern neue Motivation und Selbstvertrauen geben." Balk sei "ein erfahrener Trainer, der uns mit seinem ruhigen, seriösen und fachkompetenten Auftreten sicher weiterbringen wird", meint Wudy.


Balks "Lebenslauf" beinhaltet zahlreiche Spieler- und Trainerstationen, die man nicht unbedingt alle aufzählen muss. Seine größten Erfolge feierte er zweifellos als Coach des SV Wacker Burghausen 2. Dieses Team führte er in seiner damaligen, sechsjährigen Amtszeit von der Kreisliga bis in die Landesliga. Außerdem war er bei Wacker als Co-Trainer von Profi Kurt Niedermayer erfolgreich tätig. Mit der "Ersten" schaffte man in dieser Zeit den Aufstieg in die Bayernliga (1993) und in die Regionalliga (1995).

Aber auch mit dem TSV Neuötting hat Balk schon mal einen Aufstieg geschafft - 1990 kletterte er mit "seinem" Verein gleich im ersten Trainerjahr in die Bezirksliga. Auch im "Ausland" stand Balk schon längerfristig auf der Kommandobrücke - unter anderem sechs Jahre beim ATSV Ranshofen in der Oberösterreich-Liga (4. Liga). Seine letzte Station - bis Dezember 2011 - war der TSV Tann (Kreisklasse) in Niederbayern. "Dort habe ich aber nur ein paar Monate ausgeholfen, weil mein Cousin bei diesem Verein als Spielleiter engagiert ist."

"Diese Fusion ist eine interessante Geschichte", sieht Balk einen großen Reiz in seiner neuen Aufgabe.

cs/Oberbayerisches Volksblatt

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