"Mit einem Sieg oben festsetzen!"

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1860-Trainer Dirk Teschke.

Rosenheim - Ein richtungsweisendes Match wartet auf den TSV 1860 Rosenheim, wenn er am Samstag, 14 Uhr, zum Heimspiel gegen die Würzburger Kickers antritt.

Nach der 0:2-Niederlage beim SV Seligenporten stehen die Sechziger am 14. Regionalliga-Spieltag schon ein bisschen unter Druck, da sie einerseits den Anschluss nach vorne nicht verlieren wollen und andererseits vermeiden möchten, weiter nach unten durchgereicht zu werden. Weil die Liga heuer allerdings extrem ausgeglichen ist, kann das in dieser Saison ganz schnell gehen. Deswegen stellt Trainer Dirk Teschke klar: „Uns sollte gegen Würzburg ein Heimsieg gelingen, damit wir uns im oberen Tabellendrittel festsetzen können.“


Allerdings muss der Rosenheimer Chefanweiser wieder einmal umstellen, denn die Ausfallliste ist in dieser Woche wieder länger geworden. Neben den Langzeitverletzten Christian Hofmann, Ozan Tuncali und Michael Pointvogel fehlt auch Stürmer Philipp Hallmen mit einer Außenbandverletzung. Martin und Matthias Huber sollen derweil bei der U23 in Ostermünchen mitwirken, die diesmal am selben Tag spielt. Auch hinter den Einsätzen von Kapitän Michael Kokocinski, der sich nach wie vor mit den Nachwirkungen einer Grippe herumplagt, und der Verteidiger Florian Pflügler und Markus Wallner, die unter der Woche beide über Leistenprobleme klagten, steht noch ein Fragezeichen. Daher ist noch ziemlich unklar, mit welcher Elf die Sechziger am Samstag im Jahnstadion auflaufen.

Aufpassen muss da übrigens Danijel Majdancevic, der als einziger Rosenheimer im bisherigen Saisonverlauf bereits vier Gelbe Karten gesehen hat und bei einer weiteren Verwarnung – in der Regionalliga gilt neuerdings dieselbe Gelb-Sperren-Regelung wie in der Bundesliga – im nächsten Spiel einmal aussetzen müsste.


Sehr positiv ist dagegen die Stimmung im Lager der Würzburger Kickers. Die Kicker vom Dallenberg starten mit viel Selbstvertrauen ihre weiteste Auswärtsreise der Saison. „Wir haben uns dieses Spitzenspiel durch die beiden letzten Erfolge verdient“, so Trainer und Ex-Nürnberg-Profi Dieter Wirsching, der aber vor dem Gegner warnt: „Das wird ein hartes Stück Arbeit! Rosenheim ist eine kompakte und aggressive Mannschaft.“

Im Lager des Aufsteigers kann Wirsching übrigens auf den kompletten Kader zurückgreifen. Dort stehen einige namhafte Akteure unter Vertrag, unter anderem der ghanaische Ex-Profi Joseph Mensah und Ex-Löwe Manuel Duhnke, der auch schon vier Tore erzielt hat. Am meisten werden die Sechziger allerdings auf Christopher Bieber aufpassen müssen. Der 23-Jährige zählt mit bislang neun Saisontreffern zu den gefährlichsten Stürmern der Liga.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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