Schmidt war nicht bange

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1860-Trainer Marco Schmidt.

Heimstetten - Es gab Momente, da wurden Erinnerungen an das Hinspiel wach: Zur Pause ein Remis, am Ende ein ganz souveränder Sieg. **Mit weiteren Bayernliga-Meldungen**

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Vor der Pause hatte Danijel Majdancevic noch die große Chance vergeben, die Überlegenheit des TSV 1860 Rosenheim beim SV Heimstetten auch zahlenmäßig zu dokumentieren (22. Minute). Am Ende aber war der Offensivmann mit drei Treffern der gefeierte Held beim 5:2-Erfolg des Tabellenführers. "Wenn er das 1:0 macht, läuft das Spiel gleich ganz anders", vermutete Trainer Marco Schmidt. Dass Heimstetten nach dem Wechsel durch Heigermoser seine allererste Offensivaktion gleich zur Führung nutzte, stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Doch Schmidt war nicht bange, "selbst wenn Simari gleich darauf das 2:0 gemacht hätte, hätten wir zumindest noch einen Punkt mitgenommen", war sich der Coach sicher. Seine Elf rechtfertigte sein Vertrauen, Majdancevic und Voglsammer rückten innerhalb von fünf Minuten die Verhältnisse zurecht, wiederum Majdancevic, Schramme und noch einmal Majdancevic nach herrlicher Kombination machten die Sache endgültig klar. Das zweite Heimstettener Tor durch Aydemir blieb ein Schönheitsfehler.

SV Heimstetten - TSV 1860 Rosenheim 2:5 (0:0)


1860: Mayer, Herberth, Pflügler, Christian Hofmann, Wallner, Florian Hofmann, Kokocinski, Martin (46. Einsiedler), Birner (75. Schramme), Majdancevic, Voglsammer (71. Haas).

Tore: 1:0 Heigermoser (55.), 1:1 Majdancevic (65.), 1:2 Voglsammer (69.), 1:3 Majdancevic (80.), 1:4 Schramme (85.), 2:4 Aydemir (89.), 2:5 Majdancevic (90.).

Schiedsrichter: Hoffmann (Pfarrweisach).

Zuschauer: 300.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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