Spitzenspiel in Buchbach

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Buchbachs Kapitän Alex Neulinger muss wegen eines Bänderrisses wohl vier Wochen pausieren.

Buchbach - Nach dem Kantersieg gegen die SpVgg Ansbach steht dem TSV Buchbach heute um 18.30 Uhr das nächste Fußball-Fest in der Bayernliga ins Haus.

Die Elf von Interimstrainer Helmut Wirth erwartet nämlich den aktuellen Spitzenreiter TSV Rain."Ich hoffe natürlich, dass uns die Zuschauer auch diesmal so unterstützen wie gegen Ansbach. Die Mannschaft sprüht vor Eifer und möchte natürlich den Tabellenführer schlagen, aber im Prinzip sind wir diesmal Außenseiter. Mit der Rolle können wir prima leben", so Wirth, der die Rainer in ein Kampfspiel verwickeln will, um etwaige spielerische Vorteile der Gäste auf diese Art kompensieren zu können.


Mit dem TSV Rain, der in der vergangenen Saison den Klassenerhalt auf den letzten Drücker geschafft hat, haben die Buchbacher noch eine Rechnung offen, haben sie doch im Frühjahr auf eigener Anlage in der 90. Minute eine 0:1-Niederlage einstecken müssen. "Wir werden auf jeden Fall alles in die Waagschale werfen, um gegen den TSV Rain, der derzeit wohl die beste Bayernligamannschaft ist, bestehen zu können", verspricht Wirth, der am Sonntag beim Regenerationstraining und am Montag wieder begeistert war, wie die Mannschaft sich im Training präsentiert.

Die Rainer, die ja in der Winterpause der vergangenen Saison fast abgestiegen waren, haben seit dem Amtsantritt von Trainer Kurt Kowarz fast nicht mehr verloren und haben sich zudem in der Sommerpause exzellente Verstärkungen geholt, wie etwa den Thannhausner Torjäger Srdan Stevanovic.


Bei den Hausherren fällt Kapitän Alexander Neulinger, der im Spiel gegen Ansbach umgeknickt ist, mit einem Bänderriss wohl vier Wochen aus. Ob Michael Pointvogel (Wadenverletzung) mit von der Partie ist, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel. "Wir wollen da nichts riskieren. Wir brauchen den Pointe ja in den nächsten Spielen, weil Hans Attenberger wegen seines Staatsexamens zwei Spiele pausieren wird. Aber es wird nicht gejammert, denn wer jammert, verliert", so Wirth, der mit Daglas Numanovic (zuletzt auf Heimaturlaub) wieder eine zusätzliche Alternative hat.

In der Torhüterfrage wird Wirth zunächst keine Entscheidung treffen. "Solange die Trainerfrage nicht entschieden ist, machen wir da nichts. Wir haben mit Franz Demmel und Lukas Rieder zwei sehr gute Torhüter, die bislang fehlerfrei gespielt haben. Ich habe mit den Abwehrspielern natürlich auch gesprochen und sie haben mir versichert, dass sie bei beiden Keepern ein sehr gutes Gefühl haben", sagt Wirth. Demnach wird Demmel in den nächsten beiden Spielen wieder in der Kiste stehen, danach ist Rieder für zwei Spiele dran. Dann ist der August ja schon fast rum und vielleicht steht dann auch schon fest, wer Trainer bei Buchbach wird oder bleibt.

mb

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