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FireGirls verlieren vor Rekordkulisse

Antonia Niebler (TuS Bad Aibling) gab alles, um das Spiel zu gewinnen
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Antonia Niebler (TuS Bad Aibling) gab alles, um das Spiel zu gewinnen

Bad Aibling - In allerletzter Sekunde, genauer gesagt vier Sekunden vor Schluss, mussten die Aiblinger Basketballerinnen den Sieg an Trier abgeben.

Die Basketball-Damen des TuS Bad Aibling unterlagen in ihrem 2.Bundesliga-Heimspiel gegen DJK/MJC Trier nach Verlängerung äußerst knapp und unglücklich mit 71 : 74. Bei einer Rekordkulisse von über 550 Zuschauern boten die FireGirls eine packende Partie. Das kampferprobte und sehr junge Team aus der Kurstadt sah sich einem ebenbürtigem Team gegenüber.

Zu Beginn der Partie versuchten beide Teams sehr schnell zum Korberfolg zu gelangen, so entstand ein tolles und attraktives Spiel für die zahlreichen Fans im FireDome. Die Fireballs gingen im ersten Viertel mit 16 : 15 knapp in Führung. Obwohl man das Gefühl hatte, dass die Aiblingerinnen im zweiten Viertel den Vorsprung ausbauen würden, musste man mit einem 25 : 26 Rückstand in die Halbzeit-Pause gehen. Dies lag vor allem daran, dass man einfache Chancen nicht verwerten konnte.

Sehr motiviert kamen die Mädels aus der Kabine zurück und holten sich innerhalb weniger Minuten die Führung zurück, die man sogar auf einen 5 Punkte Vorsprung ausbauen konnte. So stand es nach dem 3. Viertel 45 : 40 und die Zuschauer waren zu diesem Zeitpunk sicher, dass man am heutigen Spieltag den ersten Sieg der „jungen Wilden“ aus Bad Aibling feiern dürfte.

Leider schlichen sich im 4. Viertel viele unnötige Ballverluste ein und in der sonst so guten Defense der Aiblingerinnen entstanden immer wieder Lücken so dass es viele einfache Punkte von den Triern gab. Auch wurden die Freiwürfe der Gegnerinnen traumwandlerisch verwandelt. Nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang es den Gästen schließlich zum 60 : 60 auszugleichen. Doch Aibling hatte den letzten Angriff.

25 Sekunden auf der Uhr, also genügend Zeit um die 24 Sekunden runter zu nehmen und dann kurz vor Ende noch einen entscheidenden Angriff zu fahren. Hier lag die Verantwortung bei Latoya Cunningham, die aber vor schnell zum Korb zog und somit sogar noch einmal Trier die Chance zum Sieg bekam. Diese wurde aber dann nicht genutzt und es ging in die 5 minütige Overtime.

Die Aiblingerinnen erwischten einen schlechten Start in der Verlängerung, jetzt wollte nichts mehr gelingen und innerhalb einer Spielminute lag man mit 60 : 65 im Rückstand, das Glück war leider auf Trierer Seite und die Niederlage war scheinbar nicht mehr abzuwenden. Man glich noch einmal zum 68 : 68 aus, kassierte dann aber einen Dreier und einen Gegenkorb mit Nachwurf. Obwohl Lena Bradaric mit einem 3 Punkte Wurf vier Sekunden vor Schluss die Zuschauer noch einmal begeistern konnte, war das Spiel mit 71 : 74 am Ende knapp verloren.

Wieder steht eine schwere Woche für Coach Milos Kandiz und seine jungen Bundesliga-Damen an. 5 Trainingseinheiten, sprich jeden Tag wird mindestens 2 Stunden trainiert und dann geht es am nächsten Sonntag nach Würzburg. Hier möchte man versuchen den so lang erhofften Sieg in ersten 2. Bundesliga Saison endlich nach Hause zu bringen.

„In dem Spiel gegen Trier und auch den anderen 3 Partien hat man das große Potenzial der FireGirls gesehen und kann daraufhin sehr wohl behaupten, dass unsere Mädchen in dieser Liga mitspielen können.“, so 1. Vorstand Stefan Bradaric. „Wir freuen uns somit auf das nächste Heimspiel der Damen am 19.11.2011 um 19.15 Uhr gegen Leimen. Wir dürfen hier eine tolle Breakdance-Gruppe im FireDome als Halbzeit-Event begrüßen.“

Es spielten:

Schübel, Pölder (12 Punkte), Wiechmann, Genttner (11), Ebertz (1), Floßmann, Wimmer, Bradaric (8), Brand, Niebler, Cunningham (19), Iglehart (20).

Pressemitteilung Bad Aiblinger Fireballs

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