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Erzwungenes Tor spielt den Türöffner

OVB
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Onur Kaya (vorne) erzielte den Führungstreffer.

Rosenheim - Etwas mehr als eine Halbzeit lang benötigten die Fußballer des SB/DJK Rosenheim, um im Landesliga-Heimspiel gegen den Aufsteiger FC Gundelfingen auf die Siegerstraße zu kommen. Am Ende stand dann ein 4:0-Erfolg.

Manchmal benötigt man das oft zitierte "Dreckstor" als Türöffner, um wieder in die Spur zu finden. Genauso war es diesmal auch beim SBR. Nach der peinlichen Niederlage in Großhadern war auch der Beginn der Heimpartie alles andere als prächtig. Gundelfingen spielte frech mit und hatte durch Stefan Kerle die größte Möglichkeit im ersten Durchgang - er tauchte frei vor dem Sportbund-Gehäuse auf, doch ein entschlossener Simon Vockensperger rettete. "Er hat uns da im Spiel gehalten", lobte Rosenheims Trainer Walter Werner seinen Torhüter. Ansonsten sah er in seiner Mannschaft Verkrampfung: "Wir sind nicht in Tritt gekommen", bekannte er. Dennoch hatte sein Team auch zwei gute Chancen bei Kopfbällen von Franz Eyrainer und Matthias Poschauko. Letztlich aber waren die Gäste leicht im Vorteil. "Mit der ersten Hälfte war ich zufrieden", befand dann auch Gundelfingens Trainer Armin Resselberger.

Jubel bei Matthias Poschauko nach dem dritten Tor.

Danach wendete sich das Blatt aber und acht Minuten nach Wiederbeginn war die Blockade gelöst. Gundelfingens Defensive wollte den Ball aus dem Sechzehner rausschlagen, der nachsetzende Michael Feldner wurde angechossen, die Kugel prallte zum völlig freistehenden Onur Kaya und der ließ sich die Chance nicht entgehen - 1:0. Die Gäste wähnten Kaya im Abseits, die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten blieb aber unten. "Da muss ich einen klaren Vorwurf an das Gespann richten", meinte Resselberger.

SBR-Coach Werner sprach von einem "erzwungenen Tor", das letztlich neue Kräfte freisetzte: "Da ist eine Last runtergefallen, die Köpfe sind freier geworden", merkte er an. Nur vier Minuten später flankte Feldner punktgenau auf den Kopf von Torben Gartzen, der aus wenigen Metern spielend leicht einnetzte. Der Gäste-Trainer reagierte mit einem Dreifach-Wechsel, der aber nicht die von ihm gewünschte Wirkung erbrachte

Und was dann passierte, umschrieb Walter Werner mit dem Satz "es läuft halt dann einfach" am Besten: Die Treffer drei und vier entsprangen aus traumhaft sicheren Kombinationen gegen eine nun aufgelöste Gundelfinger Truppe. Beim dritten Tor schickte Poschauko seinen Angreifer Kaya auf die Reise, erhielt dann die Kugel maßgerecht wieder in den Lauf serviert, so dass er sich letztlich die Ecke aussuchen konnte. Und dem 4:0 ging ein Doppelpass von Michael Hofer (spielte eine starke zweite Hälfte) mit Dominik Schlosser voraus, Hofer drang dann mit Tempo in den Strafraum ein und bediente Hannes Schaal, der souverän für den Endstand sorgte.

"Der Sieg war sehr wichtig, weil jetzt über Ostern zwei Auswärtsaufgaben auf uns warten", meinte Sportbund-Trainer Werner mit Blick auf die nächsten Aufgaben. Am Karsamstag gastiert man in Landsberg, am Ostermontag muss man in Eching ran.

SB/DJK Rosenheim: Vockensperger, Gartzen, Feldner, Sollinger, Eyrainer, Höhensteiger, Schnebinger (ab 75. Schaal), Poschauko, Kaya (ab 77. Novak), Wirkner (ab 82. Dominik Schlosser), Hofer.

Schiedsrichter: Martin (SVO Germaringen).

Zuschauer: 120.

Tore: 1:0 (53.) Kaya, 2:0 (57.) Gartzen, 3:0 (68.) Poschauko, 4:0 (84.) Schaal.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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