Erstes erfolgreiches U15-Endspiel

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U15 Mannschaft des TSV 1860 Rosenheim

Die Fußball-Bayernliga-U15 des TSV 1860 Rosenheim hat mit einem 3:0-Pflichtsieg gegen den TSV Nördlingen ihre Chancen auf den Klassenerhalt gewahrt

«Die Jungs haben sich vom Druck des Gewinnenmüssens nicht anstecken lassen, klar dominiert und hochverdient gewonnen», kommentierte Trainer Ingomar Weiß die Partie, die insgesamt recht einseitig verlief. Das schnelle Spiel in die Spitze sorgte immer wieder für weitere Möglichkeiten. Marinus Hillebrand nutzte einen Wallner-Steilpass per Heber zur 1:0-Führung (16.). Mit dem Halbzeitpfiff war Hillebrand erneut durch und bewies allein vor dem Keeper die nötige Ruhe - 2:0. Nördlingen hatte offensiv wenig zu bieten, auch nach dem Wechsel blieb Torwart Alex Wolf nahezu beschäftigungslos. Auf der anderen Seite verpassten Michael Hanisch und erneut Hillebrand die endgültige Entscheidung, für die in der 55. Minute Joker Seppi Glasl sorgte. Am kommenden Sonntag (11 Uhr) steht für die U15 das nächste und wohl entscheidende Endspiel beim FC Ingolstadt auf dem Terminzettel.

Eine unerwartet bittere Heimniederlage musste hingegen die im neuen Jahr noch ungeschlagene U17 einstecken. Wie schon in der Vorrunde war es wieder der FC Dingolfing, der dem Tabellenführer arge Probleme bereitete. Die Gäste gingen nach einem sehenswerten Solo in Führung (11.). Es folgte ein wahrer Sturmlauf, wobei es mangels spielerischer Linie nur bei einer Vielzahl von Standards immer wieder gefährlich wurde. Ein Kopfball von Christoph Rech zischte knapp vorbei (18.), einem Richter-Kopfball fehlten nur Zentimeter (30.). Auch nach dem Wechsel drückten die Sechziger permanent, wobei Tauland Gashi und Benedikt Hönninger genau auf den Keeper zielten und erneut Gashi haarscharf scheiterte. Im Finish waren Konterchancen die logische Folge, von denen die Gäste zwei eiskalt zum 0:3-Endstand nutzten (70. und 75.). «Wir hätten heute noch eine weitere Stunde spielen können, ein Tor hätten wir wohl nicht erzielt», moserte Trainer Albert Deissenböck, der mit seiner Elf am kommenden Samstag (14.00 Uhr) in Donautal Favorit ist.

Die wohl letzte Chance auf den zweiten Tabellenplatz, der vielleicht zu einem Aufstiegsspiel in die Bayernliga berechtigt, verspielte die 1860-U19 zu Hause beim 1:3 gegen die FT Starnberg. «Dümmer hätte es heute nicht laufen können. Wir machen unsere Chancen nicht rein, dann auch noch die umstrittene rote Karte», resümierte Trainer Heiko Drube. Starnberg ging nach einem Eckball schnell in Führung, Nico Schrallhammer sorgte aber postwendend für den 1:1-Ausgleich (17.). Das 1:2 erhitzte erstmals die Gemüter, weil der Linienrichter auf Abseits entschieden hatte, von seinem Referee allerdings überraschenderweise überstimmt wurde. Nico Blaimberger traf per Kopf den Pfosten, Florian Kellerer zielte aus kurzer Distanz drüber, Maxi Mayerl visierte die Latte an und Schrallhammer verpasste die dicke Nachschusschance. Auch nach dem Platzverweis für Martin Kolb (vermeintliche Notbremse/70.) hätten die Sechziger noch ausgleichen können, Blaimberger wurde aber abgeblockt und beim 2:2 vom Linienrichter wegen angeblichen Abseits zurückgewunken (83.). Das 1:3 nach einem weiteren Konter beendete alle Hoffnungen. Am kommenden Samstag (17 Uhr) steht der schwere Gang zum Tabellenführer FC Ingolstadt auf dem Programm. iw

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