Erster Podestplatz für Reiterberger

Er bot am Nürburgring eine hervorragende Leistung und wurde Dritter im FIM-Superstock-1000-Cup: Markus Reiterberger (Obing).
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Er bot am Nürburgring eine hervorragende Leistung und wurde Dritter im FIM-Superstock-1000-Cup: Markus Reiterberger (Obing).

Nürburgring - Jubel bei Markus Reiterberger (Obing) und dem Team alpha Racing (Stephanskirchen): Der Motorradfahrer erkämpfte sich den ersten Podestplatz im Cup.

Riesiger Jubel bei Markus Reiterberger (Obing) und dem Team alpha Racing (Stephanskirchen) rund um Teamchef Josef Hofmann: Der Obinger Motorradrennfahrer erkämpfte sich auf dem Nürburgring im FIM-Superstock-1000-Cup mit seiner BMW S 1000 RR in seiner zweiten Saison den ersten Podestplatz im Cup!


"Das war ein Super-Wochenende. Nach Silverstone hatten wir ein wenig ein Tief und sind auf den Lausitzring zu Tests gefahren. Da konnte ich viel probieren, und wir haben eine gute Basisabstimmung gefunden", so der 18-Jährige. Am Nürburgring folgte die Feinabstimmung, "und mit Ralf Waldmann (Obing, Anm. d. Red.) habe ich dann noch ein wenig an der Traktionskontrolle geändert".

Das bewährte sich. Vom guten sechsten Startplatz aus fuhr Reiterberger zunächst auf Rang fünf. "Die ersten vier waren erstmal weg, dieses Tempo konnten Kev Coghlan und ich nicht halten", so der 18-Jährige. Die große Jagd auf den Spitzenplätzen blieb allerdings nicht ohne Folgen, denn ein Teil der Führenden stürzte. So holte sich schließlich Sylvain Barrier (Fankreich/BMW) den Sieg vor Coghlan (Ducati), Reiterberger (BMW), Leandro Mercado (Argentinien/Kawasaki) und Lorenzo Savadori (Italien/Ducati).


Reiterberger: Kann noch Gesamtdritter werden

In der Gesamtwertung führt Eddi La Marra (Italien/Ducati) mit 119 Punkten vor Barrier (113). Dahinter geht es ganz eng zu: Dritter ist Bryan Starring (Australien/Kawasaki) mit 86 Punkten vor Jeremy Guarnoni (Frankreich/Kawasaki/82) sowie Savadori und Reiterberger (je 78). "Ich bin zwar immer noch Sechster, habe aber aufgeholt und könnte in den letzten zwei Rennen vielleicht noch Gesamtdritter werden", hofft Reiterberger.

Am 23. September geht es in Portimao (Portugal) zur Sache, am 7. Oktober in Magny-Cours (Frankreich). In seinem Debütjahr im Cup lief es auf diesen beiden Strecken schlecht für Reiterberger: "In Portimao bin ich gestürzt und wir mussten das Motorrad ganz neu aufbauen, und damit bin ich dann auch in Magny-Cours nicht zurechtgekommen", erinnert er sich. Da ist Wiedergutmachung angesagt - und vielleicht reicht es ja wirklich noch zu "Bronze" in der Cup-Gesamtwertung.

Entsprechend gelöst zeigten sich Fahrer und Teamchef nach dem Wochenende am Nürburgring. Reiterberger: "Ich bin überglücklich! Endlich habe ich es aufs Podium geschafft. Es war ein klasse Rennen unter hervorragenden Bedingungen. Vielen Dank an das Team für die harte Arbeit."

Josef Hofmann war ebenfalls erleichtert: "Der Nürburgring hat uns endlich den lang ersehnten Podiumsplatz gebracht. Wir sind alle super stolz und freuen uns, dass die vergangenen Tests nun zu einem so guten Ergebnis geführt haben. So kann es weitergehen."

who/Oberbayerisches Volksblatt

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