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Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz

Regierung von Oberbayern bestätigt: „Entnahme eines Wolfes in Südostoberbayern gestattet“

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Erfolg für Plass

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Der Rosenheimer Jonas Plass lief auf Platz drei.

Biberach - Der Rosenheimer Jonas Plass war einer der drei deutschen 400-Meter-Läufern, die im baden-württembergischen Biberach an den Start gingen.

Plass lief auf Bahn eins, vor ihm der Portugiese Antonio Rodrigues und der Deutsche Ruwen Faller vom SC Magdeburg (Bahn drei). Auf Bahn vier startete Vorjahressieger Ofentseaus Mogawane aus Südafrika, der mit 45,42 Sekunden in Biberach im letzten Jahr einen Meeting-Rekord aufgestellt hatte.Die Vorgabe seines Trainers, Andreas Krämer (Team Wendelstein), war für Jonas Plass unmissverständlich: «Kopf ausschalten und bis zum Anschlag laufen». Trotz der für Plass ungünstigen Innenbahn begann er nach dem Startschuss ein beherztes Rennen und lief nach 150 Metern an den vor ihm laufenden Portugiesen auf. In der zweiten Kurve überholte Plass bis auf den Südafrikaner alle anderen Läufer und griff den Vorjahressieger Mogawane an. Dieser konterte vor dem Ziel und setzte sich leicht ab. Das starke Anfangstempo von Plass machte sich kurz vor der Ziellinie bemerkbar, als Ruwen Faller aus Magdeburg noch mit Brustbreite an ihm vorbeilief und mit vier Hundertstelsekunden vor Plass auf Rang 2 landete. Dennoch war es für Plass der größte Erfolg in diesem Jahr, mit seiner Zeit von 47,05 Sekunden stand er auf dem Siegerpodest und hatte eine persönliche Bestzeit aufgestellt.

Die fast 18-monatige Wettkampfpause aufgrund einer Fußverletzung zeigt bei Plass mehr Wirkung als erwartet, sein Trainingszustand ist aber laut Trainer Andreas Krämer so gut wie nie zuvor. Es hapere jedoch an der mentalen Stärke, die gleichzeitig auch eine gewisse Lockerheit bei jedem Athleten voraussetze, so Krämer. Biberach war ein deutliches Zeichen für eine positive Entwicklung Richtung deutsche Meisterschaft am übernächsten Wochenende in Ulm, wo sich Plass steigern muss, um eine der Fahrkarten für die Weltmeisterschaft im August in Berlin zu bekommen. Für Jonas Plass heißt es nun: «Alles oder nichts». akr

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