Erfolgreicher Saisonauftakt

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Jezabel Ohanian setzt sich gegen Nadine Ripper durch.

Langen - Am Ende zählt das Ergebnis - und das war okay. Mit 74:64 (39:33) hat der TSV Wasserburg zum Saisonauftakt die Rhein-Main Baskets besiegt und damit, anders als im Vorjahr, einen Fehlstart vermieden.

Wie erwartet, war dieser Erfolg ein schweres Stück Arbeit für den Vizemeister, der allerdings zu keiner Sekunde im Rückstand lag.


Wasserburg erwischte den weitaus besseren Start, führte nach wenigen Minuten schon zweistellig. "Wir haben unsere Angriffe gut ausgespielt und sehr gut geworfen.

Am wichtigsten war aber, dass wir auch dann als echtes Team aufgetreten sind und gekämpft haben als es nicht mehr so lief", meinte Trainerin Wanda Guyton anschließend.


Nachdem die 27:13-Führung nach dem ersten Viertel schnell auf 36:17 (13. Minute) wuchs, rechneten die meisten Beobachter mit einer deutlichen Angelegenheit. Doch ein Hänger bis zur Pause erlaubte dem jungen Team aus Hessen den Rückstand beinahe zu egalisieren. So gut, flüssig und erfolgreich es in der Offensive anfangs gelaufen war, so wenig fiel jetzt in des Gegners Korb. Und auch hinten krankte es, immer wieder zogen die Aufbau- und Flügelspielerinnen von Rhein-Main mutig und erfolgreich zum Korb. Die Wasserburger Verteidigung offenbarte deutliche Lücken.

Nach dem Wechsel wogte die Partie hin und her, Wasserburg konnte sich nicht mehr entscheidend absetzen, behielt aber immer Führung und Kontrolle über das Geschehen. Und als Svenja Brunckhorst und Rebecca Thoresen in der letzten Minute neun von zehn Freiwürfen versenkten, war der Sieg unter Dach und Fach. Der neue Wasserburger Kapitän war auch die erfolgreichste Korbjägerin beim Saisonauftakt und verdiente sich wie Centerin Katharina Kühn Bestnoten.

Am kommenden Sonntag, 16 Uhr, steigt die Heimpremiere gegen die Wolfenbüttel Wildcats.

Es spielten: Rebecca Thoresen (20), Katharina Kühn (12), Jezabel Ohanian (10), Diana Pop (8), Jana Furková (8), Svenja Brunckhorst (7), Carlene Hightower (7), Verena Stürmlinger (2), Katrin Sandbichler, Mirjiam Unger und Jessica Höötmann.

fd/Oberbayerisches Volksblatt

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