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2. Volleyball-Bundesliga

Der erste Dreier in der Saison: Mühldorf überzeugt gegen Delitzsch auf ganzer Linie

Mit vereinten Kräften gegen Delitzschs Angriffsbemühungen: Laurez Welsch , Flo Gschwendtner und Fabian Bartsch (von links) ließen nichts anbrennen.
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Mit vereinten Kräften gegen Delitzschs Angriffsbemühungen: Laurez Welsch , Flo Gschwendtner und Fabian Bartsch (von links) ließen nichts anbrennen.

Dem TSV Mühldorf gelingt die volle Punkteausbeute in der zweiten Volleyball-Bundesliga. Tags darauf schlägt sich der TSV tapfer gegen favorisierte Gothaer im Pokal. Doch es reichte nicht zum Achtelfinaleinzug.

Mühldorf – „Wir dürfen Mühldorf nicht die schnellen Angriffe aufbauen lassen und müssen sie mit dem Aufschlag unter Druck setzen!“ Die Ansage von Benedikt Bauer, Cheftrainer des GSVE Delitzsch, vor dem Spiel war eindeutig. Doch er hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn endlich gelang dem TSV Mühldorf in der 2. Volleyball-Bundesliga der Befreiungsschlag. Will heißen: Endlich mal kein Spiel über fünf Sätze, Mühldorf hatte beim 3:0 gegen die Sachsen alles im Griff, feierte nach einem 25:21, 25:16 und 25:22 den ersten Dreier in dieser Saison. Und das katapultiert die Mannen von Trainer Heiko Roth vor auf Platz sechs.

Nur zu Beginn des Spiels hatten die Mühldorfer kleine Schwierigkeiten gegen die bis dato Tabellenzwölften der Liga, die erst in der Woche zuvor ihren ersten Sieg feiern durften. Delitzsch war mit 3:1 und 8:6 in Führung gegangen, weil Mühldorf mit zu viel Risiko aufgeschlagen hatte, erst zur zweiten technischen Auszeit Ansprüche auf den Satzerfolg angemeldet haben (16:15).

Mit den Aufschlägen sollte Delitzsch punkten

Danach war es ein ständiges Hin und Her, auch weil GSVE-Trainer Bauer auf seine beiden Mittelblocker Jonas Rottosch (2,05 Meter) und Robert Karl (1,98 Meter) verlassen konnte, die von einem gut aufgelegten Felipe Pardini Glaser bedient wurden und viel Variabilität in die Partie brachten.

+++ Berichte des TSV Mühldorf finden Sie auch hier.

Laurenz Welsch spielt wie entfesselt

Aber auch Mühldorfs Mittelblocker David Fecko und ein blockstarker Flo Gschwendtner waren am Samstag in der Nutz-Arena in Mühldorf nicht von schlechten Eltern. Ein ums andere Mal zogen sie den Angriffen der Delitzscher den Zahn. Nach dem 19:19 waren es beherzte Angriffe der Außenangreifer Fabian Bartsch und Tom Brandstetter sowie von einem überragenden Diagonalspieler Laurenz Welsch, die das 25:21 unter Dach und Fach brachten. Welsch wurde am Ende zurecht zum MVP gewählt.

Mühldorfs Diagonalspieler serviert nach Belieben

Der Motor des TSV war warm gelaufen und in Satz zwei zog das Team um Heiko Roth dann auch alle Register. Weil Welsch einen Aufschlag nach dem anderen in das gegnerische Feld zimmerte – insgesamt sechs Stück – führte Mühldorf sehr schnell mit 13:5 und ließ sich diesen Vorsprung auch nicht mehr nehmen (25:16).

Neue Kräfte auf GSVE-Seite brachten nicht den Erfolg

Delitzschs Trainer Bauer versuchte es nun mit einem frischen Mann, er brachte Philipp Maaß für Jonas Rottosch über die Mitte und Pierre Clauss für Karl Erik Pöhnitzsch über Außen. Und tatsächlich wurde die Partie nun ausgewogener. Gleich zu Beginn drehte Delitzsch einen 1:3-Rückstand zum 4:3. Dann war Mühldorf wieder am Ball (8:6), dann wieder die Gäste (10:11), bevor Fabian Bartsch am Aufschlag die Partie wieder in die richtige Richtung lenkte (13:11). Mühldorf spielte mit der 2:0-Führung im Rücken nun befreit auf, riskierte bei den Aufschlägen viel und wurde damit belohnt, dass man sich Punkt für Punkt dem Ziel näherte. Den zweiten Matchball verwandelten die Innstädter schließlich zum 25:22-Erfolg.

Jugendspieler alle mit Bayernkader unterwegs

Umso beachtenswerter ist dieser Erfolg, da viele Ersatzspieler nicht mit von der Partie waren. Die Jugendspieler Moritz Wöls und James Feuchtgruber waren mit dem BVV-Team unterwegs, Fritz Vähning musste krank das Bett hüten.

Und so konnten die Mühldorf tags darauf auch im Pokalspiel gegen den VC Gotha nicht aus dem Vollen schöpfen.

Ein Kampf, der über die Aufschläge mitentschieden wurde

Dennoch gingen die Mühldorfer, entsprechend selbstbewusst nach der Vorstellung gegen Delitzsch, maximal engagiert zu Werke, bot am Sonntag eine Partie auf Augenhöhe. Brachiale Aufschläge hüben wie drüben. Nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit und einem Fünf-Satz-Krimi jubelte am Ende dann der Gast aus Gotha, der den vierten Matchball zum 17:15-Erfolg zum Einzug in das Achtelfinale verwandelte.

enk

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