BVB - FCB: Der Mann-gegen-Mann-Check

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Lukasz Piszczek (Mitte) wurde im Hinspiel von Luiz Gustavo (re.) und Philipp Lahm in die Zange genommen.

München/Dortmund - Wer hat die besseren Einzelkönner? Ein Blick auf die Kader von Borussia Dortmund und dem FC Bayern zaubert ein Lächeln auf das Gesicht jedes Fußball-Fans. Der Vergleich:

Torhüter:


Roman Weidenfeller: Wie schon im Meisterjahr ein zuverlässiger Rückhalt. Stark auf der Linie, verbesserungswürdig beim Herauslaufen.

Manuel Neuer: Der Nationaltorhüter in seiner ersten Bayern-Saison mit Höhen und Tiefen. Gegen BVB als Ex-Schalker besonders gefordert.


Außenverteidigung:

Lukasz Piszczek: Avancierte in diesem Jahr zu einem der Leistungsträger. Gutes Abwehrverhalten, starker Offensivdrang.

Philipp Lahm: Links wie rechts ist er in Deutschland auf der Außenverteidiger-Position die Nummer eins. Konstant stark.

Marcel Schmelzer: Im Kampf um einen EM-Platz machte Schmelzer zuletzt Fortschritte. Im Spiel nach vorn noch Aufholbedarf.

David Alaba: Der Österreicher scheint ideal auf links. Erste echte Bewährungsprobe für den gereiften 19-Jährigen.

Innenverteidigung:

Neven Subotic: Einer der Garanten für Dortmunds Abwehrstärke. Allerdings weniger zuverlässig als im Meisterjahr.

Mats Hummels: Ein Leitwolf der Borussia. Stärken in der Defensive, Qualitäten im Aufbauspiel. Zudem wichtiger Wortführer.

Jerome Boateng: Trotz aller Defensiv-Qualität nicht vor Unkonzentriertheiten gefeit, wie im Hinspiel oder gegen Augsburg.

Holger Badstuber: Konstant und abgeklärt zeigt sich der 23-Jährige im Zweikampfverhalten. Sehr stark im Aufbauspiel.

Defensives Mittelfeld:

Ilkay Gündogan: Vom Reservist zum Leistungsträger. Hohe Präzison im Passspiel, große Präsenz im Mittelfeld.

Sebastian Kehl: Dauerbrenner der Borussia. Liegt dank seiner Routine im Moment einen Tick vor Kontrahent Sven Bender.

Luiz Gustavo: Anstelle des lange verletzten Schweinsteigers wäre es die Defensiv-Variante. Enorm zweikampfstark.

Toni Kroos: Hat Auge und Qualität für den entscheidenden Pass. Körperlich und im Zweikampf stärker geworden.

Offensives Mittelfeld:

Jakub Blaszczykowski: Die Wiederentdeckung der Rückrunde. Glänzte nach Götze-Ausfall vor allem als Vorbereiter.

Shinji Kagawa: Von wegen One-Hit-Wonder. Bestätigte Klasse aus dem Vorjahr und begeistert als kreativster BVB-Profi.

Kevin Großkreutz: Zuletzt wenig Durchschlagskraft. Klopp schätzt Laufbereitschaft und Disziplin in der Defensive.

Arjen Robben: Ungebremst von Verletzungen findet der Turbo-Mann zu alter Form. Große Gefahr, wenn er nach innen zieht.

Thomas Müller: Am stärksten ist der WM-Star, wenn er als Freigeist Lücken in die Defensive reißt. Unberechenbar.

Franck Ribéry: Spielfreudig wie zu besten Zeiten. Und mannschaftsdienlich: Mit 17 Assists bester Vorbereiter der Liga.

Angriff:

Robert Lewandowski: Polens EM-Hoffnung macht seinen Vorgänger Barrios mehr und mehr vergessen. Einziges Manko: Chancenverwertung.

Mario Gomez: Egal von wo und wie, der Torschützenkönig trifft. Beweist Instinkt und Effizienz; körperlich dabei enorm stark.

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dpa

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