Burghausen will in Erfurt Punkte holen

Burghausen - Nur drei Tage nach dem fast schon sensationellen 4:1-Heimsieg über den 1. FC Heidenheim ist der SV Wacker Burghausen wieder im Einsatz.

Am Samstag, 29. September, steht um 14 Uhr die schwere Auswärtspartie bei Rot-Weiß Erfurt auf dem Programm. Die Salzachstädter können ob der guten Leistungen in der jüngsten Zeit mit breiter Brust in die Landeshauptstadt Thüringens reisen. Seit drei Partien ist man ungeschlagen, beim 4:1 am Mittwochabend zeigten die Schwarz-Weißen eine ihrer besten Saisonleistungen. Auffällig ist vor allem die hervorragende Chancenverwertung der Burghauser. "Vor dem Tor sind wir knallhart", weiß auch Georgi Donkov - und unberechenbar, hätte der SVW-Coach noch anfügen können: 14 Treffer wurden bisher erzielt, und das von elf verschiedenen Spielern. Donkov jedenfalls wertet das als gutes Zeichen, "denn wir sind so für den Gegner viel schwerer ausrechenbar", erklärt er.


Derzeit schwer ausrechenbar sind auch die Einsatzchancen von Youssef Mokhtari. Der SVW-Spielmacher plagt sich mit Rückenproblemen herum, musste in den vergangenen beiden Partien jeweils relativ frühzeitig vom Platz genommen werden. Über seinen Einsatz wird kurzfristig entschieden. "Youssef ist nicht bei hundert Prozent, aber wenn er auf dem Platz steht, gibt er alles für die Mannschaft", schwärmt Donkov von seinem Spielmacher. Ansonsten hat Donkov - bis auf die Langzeitverletzten - alle Mann an Bord. Deshalb wird wohl auch Sahr Senesie vorerst als Edeljoker auf der Bank Platz nehmen müssen.

Sichtlich angeknockt ist der heutige Gegner. Mit mageren neun Zählern aus elf Spielen stecken die Erfurter tief im Tabellenkeller. Am Mittwoch gabs beim KSC einen weiteren Rückschlag. Sang- und klanglos verlor die Elf von Alois Schwartz mit 0:3, der Trainer bleibt trotzdem optimistisch: "Die Tendenz ist absolut positiv." Verstärkt werden könnte diese Tendenz durch einen Neuzugang. Am Donnerstag vermeldete der Verein die Verpflichtung von Mahmut Temür, der vergangene Saison noch für Jahn Regensburg spielte.

sam/Mühldorfer Anzeiger

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