Wacker: Spieler sollen auf Gehalt verzichten

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Geschäftsführer Florian Hahn hat als Erster auf 20 Prozent seiner Bezüge verzichtet und geht damit mit gutem Beispiel voran.

Burghausen - Die Luft wird immer dünner beim SV Wacker! 200.000 Euro muss die Fußball GmbH bis Ende Mai auftreiben, um den Profi-Fußball an der Salzach zu retten. Verzichten die Spieler auf Geld?

Sportlich gelang dem SV Wacker Burghausen mit einem 4:0-Sieg in der Liga am Samstag beim SV Babelsberg zwar die Rehabilitation. Ob dies jedoch nach der Toto-Pokal-Pleite bei 1860 Rosenheim und dem damit verbundenen Verpassen der DFB-Pokal-Hauptrunde auf finanzieller Ebene ebenfalls machbar ist, scheint mehr denn je fraglich.

Denn die Niederlage im bayerischen Finale hat eine große Lücke in die Etat-Planung der Salzachstädter für die kommende Saison gerissen. Die sechsstellige Summe, die es als Antrittsgage für ein Spiel gegen einen Bundesligisten gegeben hätte, soll nach Informationen verschiedener Medien für die nächste Spielzeit bereits komplett verplant gewesen sein. Das sind Gelder, die jetzt natürlich fehlen.

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Deswegen hat am Freitagabend im Wacker-Sportheim eine Krisensitzung stattgefunden. Ein Kernpunkt waren (erhebliche) Gehaltskürzungen für die Profi-Mannschaft. Die Spieler sollen auf 20 Prozent ihrer Bezüge verzichten. Darüber will die Geschäftsführung in dieser Woche mit allen Akteuren, die auch nächste Saison noch einen gültigen Vertrag haben, sprechen. Nur wenn dies klappt und alle Spieler zustimmen, wird in Burghausen auch in der kommenden Saison Profi-Fußball gespielt. Insgesamt müssen rund 200.000 Euro eingespart werden. Das Ganze muss bis spätestens 28. Mai geschehen, denn dann müssen die Lizenzunterlagen (in dann geänderter Form) eingereicht werden.

Von den Gehaltskürzungen sollen übrigens auch der Hauptgesellschafter sowie die Stadionbeteiligungsgesellschaft ihr weiteres Engagement abhängig machen. Auch der Rückzug eines großen Sponsors ist offenbar noch keineswegs vom Tisch. Die Aussichten für die Schwarz-Weißen sind deswegen derzeit alles andere als rosig. Immerhin geht Geschäftsführer Florian Hahn mit positivem Beispiel voran und hat als erster auf 20 Prozent seiner Bezüge verzichtet. Sollten sich die Spieler jedoch weigern, hätte dies vermutlich fatale Folgen für den SVW...

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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