Burghausen in der Bundesliga weiter Spitze

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Techniken, wie sie die Zuschauer in den Kämpfen der regionalen Ringer Vereine schätzen, werden letztmalig am kommenden Samstag gezeigt. Dann sind die Mannschaftskämpfe in den Bayerischen Ligen für diese Saison beendet. Nur die Bundesliga geht mit den Endrundenkämpfen noch einige Wochen weiter. Hier ist der SV Wacker Burghausen aussichtsreich vertreten.

Burghausen - Der SV Wacker Burghausen zieht in der 1. Bundesliga Gruppe Ost weiterhin einsam seine Kreise. 25:10 hieß es am Ende beim RV Thalheim.

Die weiße Weste des SVW blieb erwartungsgemäß bestehen, die Einzelergebnisse bewegten sich weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Der Blick der Burghausener Verantwortlichen gilt der Auslosung zur Endrunde um die Deutsche Meisterschaft, die am Samstag nach dem letzten Kampftag stattfindet.

Einen Kampf auf Biegen und Brechen lieferten sich am Samstag der Traunsteiner Christian Pribil (rechts) und der Freisinger Peter Kalmann. Kalman, ungarischer Meister in der altersklasse U23 gewann den Fünf-Runden-Kampf mit 3:2 Runden.

In der Bayernliga holte der Tabellenführer SC Anger gegen den heimstarken ASV Neumarkt beim 21:14 erwartungsgemäß beide Punkte, tat sich aber wie schon im Vorrundenkampf schwer gegen die Oberpfälzer. Seppi Hinterreiter musste im Freistil Weltergewicht doch etwas überraschend eine knappe 3-Runden-Niederlage gegen den Bulgaren Ivan Dobrev hinnehmen, der damit seine imponierende Saisonbilanz auf 13:0 Siege schraubte. Ebenso erging es Christian Kropf (- 66 kg) im ungeliebten Freistil gegen den baumlangen Michael Schmid. Der TSV Trostberg schickte den SC Oberölsbach mit einem imponierenden 30:10 zurück in die Oberpfalz. Trainer Alex Schrader legte seinen Oberölsbacher Gegner nach nur neun Sekunden Kampfzeit mit einem simplen Trick aufs Kreuz. Der SV Wacker Burghausen II hatte dagegen beim ASC Bindlach beim 5:36 erwartungsgemäß nichts zu bestellen. Nur Bundesligaringer Andreas Maier (- 66 kg, Greco) holte sich einen Sieg. Der TV Traunstein erkämpfte sich ein 20:18 gegen die SpVgg Freising und tauschte mit Burghausen den Abstiegsplatz. Die Traunsteiner Schlusspunkte sicherte Thomas Dandl im Freistil Weltergewicht. Im Greco Halbschwergewicht kämpfte Traunsteins Christian Pribil in fünf Runden gegen den ungarischen U23-Meister Peter Kalman. Das Ergebnis lautete am Ende 2:3 nach Wertungsrunden.

In der Landesliga Süd kämpften die beiden regionalen Vertreter mit den weitgehend erwarteten Ergebnissen. 19:21 musste sich der TSV Berchtesgaden beim TV Geiselhöring knapp geschlagen geben. Der AC Bad Reichenhall konnte beim TSV St. Wolfgang nur einen sieg durch Markus Hinterseer einfahren. Da nur sieben Ringer angetreten waren, wurde der Kampf mit 0:40 aus Reichenhaller Sicht gewertet.

In der Bezirksliga Ndb.-Opf./ Inn-Chiem kam es zum Spitzenduell zwischen den Reservemannschaften des SV Untergriesbach und des SC Anger. Die Niederbayern gewannen den Kampf, bei dem Angers Schwergewichtler Raymund Edfelder verletzungsbedingt aufgeben musste, mit 19:11 und stehen als Erstplatzierter fest. Der SVU kämpft nun gegen den Ersten der Bezirksliga Oberbayern/ Schwaben um den Aufstieg in die Landesliga Süd.

In der Schüler-Grenzland-Liga verlor der bereits vorzeitig Meister gewordene Nachwuchs des SC Anger überraschend hoch mit 12:28 beim diesjährigen Dritten KG Vigaun/ Abtenau, wobei dem SCA einige Punktegaranten fehlten. Die Österreicher wurden wiederum vom diesjährigen Vizemeister TV Traunstein mit 13:27 von der Matte gefegt. Nichts zu bestellen hatte dagegen der SV Wacker Burghausen beim 4:36 gegen den A.C. Wals, der sich damit den 4. Platz in der Liga sicherte. Der TSV Berchtesgaden verpasste mit einem möglichen Sieg gegen Olympic Salzburg den Sprung auf den 6. Platz, den sich nun der Nachwuchs des TSV Trostberg nicht mehr nehmen lässt.

In der österreichischen Bundesliga lieferte der A.C. Wals beim zweiten Finale erwartungsgemäß ein Schaulaufen erster Klasse ab und fegte den Vizemeister KSV Götzis nach dem 35:17 im ersten Finale den letztjährigen Finalisten nun in eigener Halle vor über 1.000 Zuschauern mit 35:15 von der Matte. Die Dominanz des A.C. scheint sich zum Leidwesen der restlichen Vereine weiter zu vergrößern. Hoffnungsvolle Kadetten- und Juniorenringer dürften die Walser auch für die kommende Zeit zum nahezu konkurrenzlosen Verein in der österreichischen Bundesliga machen.

Presseinformation awi

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