Sein härtestes Wochenende des Jahres

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Brands Hatch/Nürburgring - Martin Tomczyk startet am Wochenende nicht nur beim zweiten Lauf der DTM. Er hängt direkt im Anschluss noch ein 24-Stunden-Rennen dran.

Am Sonntag wird der Rosenheimer Martin Tomczyk beim zweiten Lauf der DTM-Saison im englischen Brands Hatch starten. An die südöstlich von London gelegene Strecke hat er gute Erinnerungen. Im Vergangenen Jahr reichte es dort für einen vierten Platz. Ein ähnlich gutes Resultat hat er nach einem verpatzten Saisonstart auch dieses Mal bitter nötig. Dass er nur wenige Stunden Später beim 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife ins Lenkrad greift, macht die Aufgabe nicht leichter.

Überholen traditionell schwierig

Martin Tomczyk über seine Hoffnungen für Brands Hatch:

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Der enge Kurs von Brands Hatch verzeiht keine Fehler. Die kurvige Strecke bietet auf ihren nur knapp zwei Kilometern Länge unter normalen Umständen keine Überholmöglichkeiten. Ein Fehler wie in Hockenheim, als sich Martin Tomczyk mit einem Fehlstart um die Chancen auf eine gute Platzierung brachte, wird dadurch in Brands Hatch noch härter bestraft. Trotzdem sieht der Rosenheimer Chancen für mehr Action, als es die Strecke früher zugelassen hat: “Die Optionsreifen werden unter Umständen die eine oder andere Möglichkeit zum Überholen bieten – und das wäre in Brands Hatch eine Revolution”, sagte er in den vergangenen Tagen.

Vor dem Rennen steht die Qualifikation am Samstag. Hier sind die Zeitabstände zwischen den Startplätzen traditionell gering. Auf der extrem kurzen Strecke rächen sich auch kleine Fehler sehr stark. Die Zeitunterschiede von Pole Position und letztem Startplatz lagen 2012 innerhalb von gerade einmal sieben Zehntelsekunden. Die Qualifikation findet am Samstag um 14.40 Uhr statt und das Rennen am Sonntag um 13.30 Uhr (jeweils deutscher Zeit). Die ARD überträgt beides live.

DTM hat Priorität

Umschalten von DTM auf das 24-Stunden-Rennen:

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Dass er an diesem Wochenende eine Doppelbelastung zu tragen hat, will Martin Tomczyk nicht weiter an sich heran lassen. “Obwohl ich nach Brands Hatch zum 24-Stunden-Rennen an den Nürburgring reise, hat die DTM zunächst absolute Priorität für mich. Ich werde mich voll auf meine Aufgabe mit meinem BMW Team RMG konzentrieren. Erst wenn ich in Brands Hatch die Ziellinie überquert habe, schalte ich in den 24-Stunden-Modus,” sagte der Rosenheimer.

Eines der anspruchsvollsten Rennen überhaupt

Trotzdem lässt er durchblicken, dass ihm kein alltägliches Wochenende bevorsteht: „Das 24-Stunden-Rennen auf der Nordschleife ist eines der besten und für den Fahrer anspruchsvollsten Rennen, die es gibt,” sagt Tomczyk vor dem Wochenende. “Ich freue mich sehr darauf, mit so einem tollen Team und so tollen Fahrerkollegen antreten zu können, wenngleich mir klar ist, dass mir mit dem Doppelstart beim DTM-Rennen in Brands Hatch und in der Grünen Hölle ein herausforderndes Wochenende bevorsteht. Aber ich bin hoch motiviert.“

Auf der Nordschleife des Nürburgrings wird sich Martin Tomczyk das Auto mit Claudia Hürtgen, Dirk Adorf und Jens Klingmann teilen. Der Start des Rennens ist am Sonntag um 17 Uhr.

Quelle: rosenheim24.de

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