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Die Besten trainieren in Mühldorf

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Mühldorf - Mit dem Umzug des DFB-Stützpunkts von Waldkraiburg nach Mühldorf wird sich die gesamte Fußballlandschaft verändern. Im Zentrum wird der Ausbau der Anlagen in Altmühldorf stehen.

Wenn nach der ersten Sichtung von begabten Fußballern Mitte Juli der neue DFB-Stützpunkt seine Arbeit aufnimmt, beginnt für den Fußball in Mühldorf eine neue Zeit. Die steht nicht nur im Zeichen der Begabtenförderung sondern eines neues Konzepts des FC Mühldorf und des Ausbaus der Sportanlagen im Altmühldorfer Tal, samt dem Bau eines Kunstrasenplatzes und einer neuen Zufahrt zur ehemaligen B12. Das sagte Bürgermeister Günther Knoblauch bei der Vorstellung der Stützpunktpläne im Mühldorfer Rathaus. Die Konzentration auf einen Standort, wie sie der FC aus Finanzgründen anstreben will, komme auch der Ansiedelung des DFB-Stützpunkts zugute.

Bis es soweit ist, wird der Stützpunkt immer montags in Mößling oder im Winter in der Hauptschulturnhalle trainieren. "Ich glaube, dass wir uns einen sehr guten Standort ausgesucht haben", sagt Peter Wimmer, Stützpunktkoordinator Bayern Süd beim DFB. Die guten Kontakte zum FC, die "dynamische Jugendarbeit" in Mühldorfs Fußballclub, die weitreichende Bereitschaft zur Zusammenarbeit und die Voraussetzungen im Bereich der Sportanlagen hätten den Ausschlag gegeben, den Stützpunkt nach Mühdorf zu verlegen. Ab der neuen Saison werden die Stützpunkttrainer Harald Mothes und Bernd Eimannsberger immer montags in Mühldorf zwölf- bis 15-jährige Buben aus der Region betreuen. Die spielen weiter in ihren Vereinen und erhalten im Mühldorf eine zusätzliche Ausbildung.

Neben der Jugendförderung will der DFB den Stützpunkt auch zur Traineraus- und -fortbildung nutzen. Jeder, der die B-Lizenz erwerben wolle, müsse in Mühldorf hospitieren, betonte Wimmer. So sollen die Trainer umliegender Vereine in die Arbeit des Stützpunktes eingebunden werden. Für den DFB sei es kein Problem, wenn Stützpunkttrainer auch als Vereinstrainer für den FC tätig würden.

Stützpunkttrainer Einmannsberger will die Ansiedelung des Stützpunkts zum Anlass nehmen, die Errichtung einer Fußballleistungsklasse am Mühldorfer Gymnasium in Zusammenarbeit mit anderen Schulen anzugehen. So könnten begabte Jugendliche schon vormittags im Sportunterricht besonders gefördert werden. Das gleiche wäre auch im Bereich Volleyball denkbar. Bürgermeister Knoblauch nannte die Idee Eimannsbergers eine "riesen Chance und einen großen Entwicklungsschritt".

Am 12. und 18. Juli finden die ersten Auswahltrainings statt, die offizielle Eröffnung des Stützpunkts ist am 19. September.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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