Vom Vizemeister zum Deutschen Meister

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Im Meisterschaftsfinale 2013 noch Kontrahentinnen - in der neuen Saison Kolleginnen in Wasserburg: Stephanie Wagner (oranges Trikot) und Stina Barnert (blau)

Wasserburg - Gedribbelt wird nun beim Deutschen Meister: Nationalspielerin Stephanie Wagner wechselt nun von den Rhein-Main Baskets nach Wasserburg.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung geben der Deutsche Meister TSV 1880 Wasserburg und der Deutsche Vizemeister Rhein-Main Baskets den Wechsel der Damen Basketball-Nationalspielerin Stephanie Wagner aus dem Rhein-Main-Gebiet an den Inn zur Saison 2013/14 bekannt.

Damit hat der TSV Wasserburg eine der begehrtesten deutschen Spielerinnen verpflichten können. Die 23-jährige Nationalspielerin stand in der vergangenen Saison mit ihrem Heimatverein Rhein-Main Baskets erstmals im Finale um die Deutsche Meisterschaft im Damen Basketball, unterlag den Amazonen vom Inn aber nach mitreißenden und hochklassigen Spielen mit 1:3 im Best-of-Five-Modus.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Steffi Wagner, die ich schon aus meiner Zeit als Trainer der U20-Nationalmannschaft kenne“, meint der Wasserburger Trainer Bastian Wernthaler. „Sie hat sich in den letzten Jahren im großartigen Programm der Rhein-Main Baskets toll entwickelt. Es ist nur konsequent, dass sie jetzt den nächsten Schritt geht, von der Nummer zwei zur Nummer eins in Deutschland wechselt und die Herausforderung Wasserburg und Eurocup annimmt.“ Wagner ist eine 1,82 Meter große, athletische Flügelspielerin, die auch defensiv sehr robust ist. Für den Vizemeister war sie in der abgelaufenen Saison deutlich mehr wert als die durchschnittlich 10,4 Punkte und 4,4 Rebounds. Meistens hatte sie auch die Aufgabe, die stärkste Flügelspielerin des Gegners zu verteidigen. „Steffi ist genau der Typ deutsche Spielerin, den wir in Wasserburg suchen: sie spielt in der 1. DBBL (1. Damen Basketball Bundesliga) auf hohem Niveau und will sich mit maximaler Motivation auf europäischer Ebene weiterentwickeln. Wir sind stolz, die begehrteste deutsche Spielerin auf dem diesjährigen Markt verpflichtet zu haben."

Bei der Rhein-Main Baskets-Vorsitzenden Silke Dietrich schwingt schon jetzt ein bisschen Wehmut durch: „Wenn wir eines unserer eigenen Talente ziehen lassen müssen, dann tut das immer auch ein bisschen weh - aber es überwiegt der Stolz auf ihre Entwicklung und wir wünschen Steffi (Wagner) an neuer Wirkungsstätte viel Glück und viel Erfolg und werden ihre Schritte weiterhin mit großem Interesse verfolgen.“ Es überwiegt aber eben auch der Stolz auf die Basis der Rhein-Main Baskets: Die herausragende Jugendarbeit der beiden Trägervereine TV Langen und TV Hofheim, die mit Svenja Greunke, Anna-Lisa Rexroth und Steffi Wagner drei Nationalspielerinnen hervorgebracht haben.

Als Zwölfjährige wechselte Steffi Wagner von der Leichtathletik zum Basketball und wurde 2005 mit der U16 des TV Langen Deutsche Vizemeisterin, zwei Jahre später gewann sie mit ihrem Team den Titel in der U18. Zusammen mit den heutigen Erstligaspielerinnen Svenja Greunke, Nelli Dietrich und Francis Pieczynski bildete sie den starken Kern der Jugendteams des TV Langen und profitierte dabei nicht zuletzt von der besonderen Arbeit im Basketball-Teilzeitinternat BTI LangenRheinMain. Die Rhein-Main Baskets ermöglichten auch ihr schon früh den Schritt in die Bundesliga, wo sie sich stetig weiterentwickelt hat.

Sowohl der TSV Wasserburg als auch die Rhein-Main Baskets tragen wesentlich zur Weiterentwicklung des deutschen Damen Basketballs bei. Die Rhein-Main Baskets starten in der Saison 2013/14 als einziger Verein in Deutschland wieder mit drei Teams in den höchsten deutschen Basketballligen 1. DBBL, 2. DBBL und WNBL (Weibliche Nachwuchs-Bundesliga (U17)), der TSV Wasserburg spielt ebenso in der WNBL und vertritt mit seiner ersten Mannschaft Deutschland im Eurocup.

Pressemittelung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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