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Bärenstarkes Pokalhalbfinale

Wasserburg  - Der TSV Wasserburg steht erneut im Finale um den deutschen Pokal. Dank einer bärenstarken Vorstellung setzte sich der dreimalige Cupsieger im Halbfinale gegen die Eisvögel Freiburg mit 77:50 (33:19) durch.

Im Finale trifft das Team von Trainer Hans Brei am Sonntag (16 Uhr) auf Titelverteidiger und Gastgeber Saarlouis, der sich gegen Donau-Ries unerwartet schwer tat und erst in der Schlussminute den 65:61-Sieg eintütete. 40 Sekunden vor dem Ende des Halbfinals ballte Svenja Brunckhorst weithin sichtbar die rechte Faust. Eben hatte die Wasserburger Aufbauspielerin ihren zweiten Dreier in Folge versenkt, die Partie war längst gelaufen, doch für das Selbstvertrauen waren auch die späten Treffer äußerst wertvoll. „Wir haben nie die Ruhe und Geduld verloren, was gerade nach dem nervösen ersten Viertel die große Kunst war. Wir sind viel gelaufen, haben unsere Systeme geduldig gespielt und sind dafür reichlich belohnt worden“, analysierte die 18jährige anschließend. Etwa 500 Zuschauer in der Saarlouiser Stadtgartenhalle erlebten im ersten Abschnitt eine absolute Seltenheit: eine Mannschaft ohne Korberfolg aus dem Feld. Die Eisvögel Freiburg trafen sechs Freiwürfe, sonst aber nichts. Freiburgs Coach Harald Janson war nachher entsprechend angefressen. „Da braucht es keinen Trainer um zu erklären was los war, wenn wir insgesamt nur 25 Prozent unserer Würfe treffen. Aber einfach zu sagen, wir haben schlecht gespielt, würde die Leistung des Gegners nicht würdigen. Die Wasserburger Verteidigung war der Grund für unsere schwache Trefferquote.“

Doch auch Freiburg verteidigte stark, immer hart am Gegner, doppelte häufig die ballführende Spielerin, provozierte damit einen Ballverlust nach dem anderen. Das Resultat: zerfahrene zehn Minuten ohne jeden spielerischen Höhepunkt und eine 10:6 (!))-Führung für die Truppe vom Inn. „Dann haben wir unseren Rhythmus gefunden, Sicherheit gefunden und innerhalb weniger Minuten sind uns wahre Flügel gewachsen“, beobachtete Hans Brei. „Wir haben bis zum Ende das Heft nicht mehr aus der Hand gegeben, auch weil Freiburg immer unsicherer wurde.“ Bis Mitte des zweiten Viertels war es immer noch eine zähe Angelegenheit (16:10/15. Minute), doch ein 8:2-Zwischenspurt, eingeleitet und abgeschlossen von Brunckhorst, sorgte erstmals für eine deutliche Führung (24:12/17.). Wasserburg spielte jetzt mit Ball und Gegner, entging dem Doppeln und der Freiburger Pressverteidigung mit schnellen Pässen und kam so immer wieder zu leichten Punkten direkt am Korb. Da von der Bank sehr viele Impulse kamen – insgesamt 30 Punkte, 13 davon der ersten Halbzeit – konnte Brei schon in der ersten Halbzeit sein Stammpersonal etwas schonen.

Nach dem Wechsel hielt Freiburg noch 120 Sekunden mit (35:23), dann begann die Wasserburger Offensivshow. Doro Richter mit drei Freiwürfen, Dreier von Ashley Hayes und Jana Furková sowie Diana Pop und Rebecca Thoresen schraubten den Vorsprung auf 50:29 (27.). Die Offensive funktionierte wie am Schnürchen und die Verteidigung stand bombensicher, auch weil Freiburg selbst beste Chancen vergab. So war die Partie schon vor dem Schlussviertel entschieden, als Wasserburg mit 60:33 führte. „Eine echte Teamleistung, vor allem defensiv haben alle hervorragend gespielt“, lobte Brei. „Uns war klar, dass wir hier zwei Endspiele haben. Das erste ist geschafft, doch morgen gegen Saarlouis müssen wir nochmal an unsere Leistungsgrenze gehen.“

Es spielten: Jana Furkova (15 Punkte), Svenja Brunckhorst (14), Dorothea Richter (11), Ashley Hayes (10), Verena Stürmlinger (8), Tamara Tatham (7), Diana Pop (4), Mirjiam Unger (4) und Rebecca Thoresen (4).

Aktuelle Nachrichten und Termine finden Sie auch auf www.basketball-wasserburg.de

Florian Danner 

Rubriklistenbild: © dpa

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