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Fireballs unterliegen Top-Team aus Saarlouis

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Bad Aibling - Die Überraschung am „Auer Bräu Day“ blieb aus. Die Bad Aibling Fireballs haben am 16. Spieltag gegen die TV Saarlouis Royals mit 46:61 verloren.

Bad Aibling bleibt damit am Tabellenende und steht jetzt mehr denn je unter Zugzwang. Am kommenden Wochenende geht’s zum Tabellenvierten nach Nördlingen. In zwei Wochen muss dann das drittletzte Heimspiel gegen die Eisvögel Freiburg gewonnen werden.

Das Positive zuerst: Die Defensive der Fireballs war gegen Saarlouis überzeugend. „61 Punkte gegen den Dritten Saarlouis zuzulassen ist auf jeden Fall ein guter Wert. Damit kann man zufrieden sein. Mit der eigenen Ausbeute nicht.“, resümierte Fireballs-Geschäftsführer Stefan Bradaric nach dem Spiel, während die Spielerinnen enttäuscht zum Spiel schwiegen. Das Traurige ist, dass Saarlouis an diesem Tag absolut schlagbar war und die Fireballs zumindest im zweiten und dritten Viertel ebenbürtig mit den Saarländerinnen waren. Allerdings liefen Carla Bellscheidt und Kolleginnen einem meist zweistelligen Rückstand aus dem ersten Viertel hinterher, das die FireGirls gewaltig in den Sand setzten (14:23). Von da an fanden die Fireballs besser ins Spiel. Allerdings trat Saarlouis in dieser Phase auch nicht im Stile einer Spitzenmannschaft auf. Allgemein fiel das Viertel sehr punktearm aus und ging nur wegen zwei Freiwürfen in den letzten Sekunden mit 12:10 an die Gäste, die damit zur Halbzeit mit 35:24 führten.

Nach der Halbzeitpause nahmen die Fireballs das Heft selbst in die Hand. Durch zwei Dreier in Folge von Carla Bellscheidt kamen die Aiblingerinnen bis auf 6 Punkte ran. Jetzt hätte ein Ruck durch die Mannschaft gehen müssen, doch außer der eben genannten Bellscheidt suchten fast alle Fireballs-Spielerinnen ihre Normalform, die unter dem Erfolgsdruck und der daraus resultierenden Nervosität verschüttet war. Mangelnde Abstimmung, viel zu viele Fehlpässe und keine absolute Einsatzbereitschaft verhinderten es, dass Bad Aibling dem großen Favoriten wirklich gefährlich werden konnte. Zudem war Saarlouis in der Lage auf die Fireballs-Offensive die passende Antwort zu liefern. Das gewonnene dritte Viertel kostete viel Kraft und Saarlouis hatte in den letzten zehn Spielminuten noch deutlich mehr Reserven. So wurde das Spiel nicht mehr spannend, sondern frühzeitig entschieden. Maximal 16 Punkte betrug der Rückstand der Fireballs, die das Aiblinger Publikum verstummen ließen und die Spielerinnen mit hängenden Köpfen ein weiteres Stück ihres Selbstvertrauens nahm.

Am Ende war die Niederlage Bad Aiblings gegen eine der besten Mannschaften der Liga keine Überraschung. Die Niederlage ist einerseits ein bisschen zu hoch ausgefallen, weil die Fireballs das erste Viertel verschliefen und im letzten Viertel etwas motivationslos, obgleich der Überlegenheit der Gäste, agierten. Zum anderen musste Saarlouis für diesen Auswärtssieg wohl nicht sein volles Potential abrufen. Die Punkte müssen die Bad Aibling Fireballs nicht gegen die Top-Teams wie Saarlouis holen. Doch, da sie in dieser Saison oft zu glücklos gegen schwächere Mannschaften waren, gilt es jetzt in den letzten sechs Saisonspielen mindestens drei Spiele zu gewinnen. Vor allem gegen direkte Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie Rhein-Main und Oberhausen müssen die Punkte geholt werden. Das handwerkliche Zeugs dazu haben die FireGirls definitiv. Der Rest ist Kopfsache! Sie müssen an sich glauben. Wer Herne und Chemnitz zu Hause schlagen kann, der kann auch andere schlagen. Und das werden sie, wenn sie weiterhin als Mannschaft auftreten und sich durch den Misserfolg keine Unruhe aufkommen lassen. Hier könnte eine Team-Building-Maßnahme zum Saisonschluss-Spurt ein entscheidender Impuls zur Wende sein.

Pressemeldung TBA Fireballs

Quelle: rosenheim24.de

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