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5:4-Erfolg für MTV im Vaihingen

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Abwehrspieler Thomas Schenk spielte eine starke Partie, schaltete sich auch in der Offensive ein und verwandelte den Matchball.

Rosenheim - Unter neun Sätzen geht derzeit bei den Bundesligafaustballern des MTV Rosenheim nichts.

Nachdem man sich vor einer Woche nach maximaler Spieldistanz dem TV Öschelbronn mit 4:5 Sätzen beugen musste, drehten die Rosenheimer am vergangenen Samstag den Spieß um und holten sich im Heimspiel gegen den NLV Stuttgart-Vaihingen ihrerseits nach einem 5:4-(11:6, 14:15, 11:7, 7:11, 11:7, 9:11, 11:1, 6:11, 11:4)-Krimi die Punkte. Entgegen ihren bisherigen „Gepflogenheiten“ waren die Rosenheimer diesmal vom Anpfiff weg voll da und legten mit 6:0 einen Top-Start hin. Die Schwaben kamen zwar noch auf, doch am Satzerfolg mit 11:6 gab es nichts mehr zu rütteln.

Völlig ausgeglichen verlief dagegen Runde zwei. Der finale Punkt blieb letztendlich den Vaihingern vorenthalten, die durch ein 15:14 ausgleichen konnten.

Satz 3 drückten wieder die Rosenheimer den Stempel auf. Die gegnerische Angabe brachte man wieder in den Griff und landete ein sicheres 11:7. Nach der Pause war es wieder der schnelle gegnerische Ball, der den MTV-lern in der Defensive zu schaffen machte und Vaihingen gelang durch ein 11:7 der erneute Ausgleich. Mit eigenem Ball drehte sich in Runde 5 abermals das Blatt zu Gunsten der Heim-Fünf. Man agierte wieder sattelfest und verdiente sich mit 11:7 die erneute Satzführung zum 3:2.

Doch der NLV ließ nicht locker. Während die Stuttgarter fehlerfrei agierten, unterliefen den Hausherren einige individuelle Fehler was prompt ein 9:11 und den erneuten Ausgleich zur Folge hatte.

Die Kabinenansprache in der zweiten Satzpause zeigte dann Wirkung: Ehe sich die Gäste versahen, lagen die MTV-ler mit 7:1 vorne und mit 4 riskanten Verzweiflungsaufschlägen ins Aus sorgten die Vaihinger für ein schnelles Ende zum 1:11. Und der MTV-Express schien weiter zu rollen, auch im 8. Satz hatte man sich trotz heftiger Stuttgarter Gegenwehr bis Satzmitte Vorteile.

Doch mit einer starken Punkte-Serie meldeten sich die letztjährigen Bronzemedaillengewinner zurück und erzwangen durch ein 11:6 tatsächlich noch den Entscheidungssatz. In diesem zeigten die Rosenheimer, dass die letzte Niederlage lehrreich war. Diesmal ging man Runde 9 nicht mehr so arg lautstark und übermotiviert an, sondern sachlich und hoch konzentriert. Eine 6:1-Führung zum Seitenwechsel war der verdiente Lohn.

Auch in der Folgezeit ließ man nichts mehr anbrennen und Abwehrspieler Thomas Schenk war es nach einem umkämpften Ballwechsel vorbehalten, den Ball zum letzten Punkt in den Reihen der unsortierten Vaihinger zum 11:4 zu versenken.

Ein zufriedener Coach Frieder Hertlein zum Spiel: "Vor allem aufgrund Vaihingens herausragenden Hauptangreifer war es eine offene, sehenswerte Partie. Insgesamt geht unser Sieg klar in Ordnung, was die Gesamtballdifferenz von 91:73 unterstreicht. Unsere zum 6., bzw. 7. Satz eingewechselten Youngster Max Kallupp und Hendrik Bäßler haben mit starken Leistungen ihre Einsätze vollauf gerechtfertigt."

Die weiteren Ergebnisse: TSV Schwieberdingen : TSG Tiefenthal 2:5, FFW Offenburg : TV Stammheim 0:5, TV Vaihingen/Enz : TV Öschelbronn 5:0

Nach den zuletzt nervenaufreibenden Partien heißt es jetzt in der einwöchigen Spielpause durchatmen und die bislang ordentliche Form für das schwere Auswärtsspiel beim verlustpunktfreien Tabellenführer TV Stammheim am 05. Dezember noch weiter zu steigern.

1. Bundesliga Süd

  1. TV Stammheim 10:0
  2. TV Vaihingen/Enz 6:2
  3. MTV Rosenheim 6:2
  4. TV Öschelbronn 6:4
  5. FFW Offenburg 4:6
  6. NLV Vaihingen 2:6
  7. TSG Tiefenthal 2:6
  8. TSV Schwieberdingen 0:10

Christian Weiß

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