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Harmonie pur in der Formel 1

Vettel dankt Hamilton für Twitter-Lob: "Ist nett"

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Sebastian Vettel (l.) und Lewis Hamilton.

Suzuka - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich für die Twitter-Lobeshymne von Rivale Lewis Hamilton bedankt.

 „Es ist nett, so etwas zu hören. Ich kann das nur zurückgeben“, sagte Vettel am Donnerstag vor dem Großen Preis von Japan in Suzuka. Hamilton war in dieser Woche nach einigen Sticheleien plötzlich zurückgerudert und hatte den Deutschen via Internet-Kurznachricht als „großartigen Champion“ und „tollen Menschen“ gelobt. „Lewis ist derzeit einer der besten Fahrer in der Formel 1, und ich komme prima mit ihm aus“, versicherte Vettel.

Auch Hamiltons zuvor geäußerte Kritik, die Dominanz des Hessen sei ermüdend und die Rennen ähnlich vorhersehbar wie zu den Glanzzeiten von Rekordweltmeister Michael Schumacher, nahm Vettel gelassen. „Das ist doch ein Kompliment“, meinte der Red-Bull-Fahrer. Ohnehin sei sein Abstand auf die Konkurrenz in diesem Jahr keineswegs so groß wie dies bei so manchem Grand-Prix-Sieg von Schumacher der Fall gewesen sei.

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Vettel führt die WM-Gesamtwertung vor dem 15. von 19 Saisonläufen mit 77 Punkten Vorsprung auf Ferrari-Star Fernando Alonso an. Gewinnt der 26-Jährige am Sonntag (8.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) auch in Japan und Alonso wird höchstens Neunter, steht der Heppenheimer bereits zum vierten Mal in Serie als Weltmeister fest.

dpa

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