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Testfahrten

Vettel schon wieder der Schnellste

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Sebastian Vettel beim Test am Donnerstag

Barcelona - Sebastian Vettel bestimmte bis zur Mittagspause auch am zweiten Testtag in Barcelona das Tempo. Und wie! Dahinter reihte sich Mercedes-Neuzugang Lewis Hamilton ein.

Den Hunger auf die vorläufig schnellste Runde stillte Sebastian Vettel schon wieder vor der Mittagspause. Wie am Vortag führte der dreimalige Formel-1-Weltmeister auch am Mittwoch bis zur allgemein verordneten Rast das Klassement bei den Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya souverän an. Auf den schnelleren weichen Reifen raste der 25 Jahre alte Vettel mit seinem Red Bull in 1:22,197 Minuten über die Strecke.

Auf den härteren und damit auch langsameren Pneus von Pirelli reihte sich Lewis Hamilton im Mercedes mit einer halben Sekunde Rückstand auf Platz zwei ein. Teamkollege Nico Rosberg hatte mit dem Silberpfeil am Dienstag zu Beginn der viertägigen Testreihe auf dem Grand-Prix-Kurs noch die Bestzeit erzielt.

Vettel unterbot Rosbergs 1:22,616 Minuten vom Vortag deutlich auf der schnellsten seiner 43 Runden bis zur Pause. Allerdings ließen die Bedingungen dies auch zu: Die Sonne über dem 4,655 Kilometer langen Kurs brachte die Strecke wesentlich besser auf Temperatur als noch am wolkenverhangenen Dienstag.

Im Gegensatz zum Auftakt der zweiten von insgesamt drei Testperioden starteten Vettel und auch seine Mercedes-Rivalen ohne Probleme. Der Champion aus Heppenheim und seine Red-Bull-Crew wärmten sich bei morgens noch kühlen Temperaturen erstmal mit einigen Boxenstopps auf, ehe sich Vettel auf den Weg zu seiner ganz schnellen Runde machte.

Hamilton schaffte in den ersten vier Stunden 64 Umläufe - beim Rennen auf dem Kurs werden 66 gefahren. Hinter dem Briten reihte sich Sergio Perez aus Mexiko im McLaren ein, dann folgte Vizeweltmeister Fernando Alonso im neuen Ferrari. Der Rückstand des Spaniers auf Vettel: über eine Sekunde. Zudem absolvierte Alonso insgesamt nur 28 Runden bis zum Mittag und damit die zweitwenigsten.

Richtig Probleme gab es offensichtlich am Lotus von Ex-Champion Kimi Räikkönen. Der Finne machte vier Installationsrunden. Mehr war am Vormittag nicht drin. Am Vortag letztlich Zweiter hinter Rosberg, zierte Räikkönen am zweiten Testtag in Barcelona zunächst das Ende des Klassements. Nico Hülkenberg aus Emmerich belegte bis zur Pause im Sauber Rang acht. Wie bei manch anderem standen bei ihm und seinem neuen Wagen erstmal Aerodynamik-Tests an - Zeit sekundär.

Ein Test ganz anderer Art steht Landsmann Adrian Sutil bevor. An diesem Donnerstag darf der 30 Jahre alte Gräfelfinger ans Steuer des neuen Force India. Sein 90. und bis dato letztes Rennen hat Sutil am 27. November 2011 bestritten. „Ich freue mich, endlich wieder Formel 1 zu fahren“, sagte er in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Es geht um nicht weniger als den letzten freien Platz für die Saison, die am 17. März in Australien beginnt. „Natürlich würde ich jetzt sehr, sehr gerne zurückkommen. Ich denke, es ist so meine letzte Chance, im Grand-Prix-Sport wirklich noch eine Zukunft zu haben“, meinte Sutil.

dpa

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

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