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Red Bull mit Problemen

Test-Debakel: Vettel greift zum Feuerlöscher

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Sebastian Vettel und Red Bull kommen bei den Testfahrten der Formel 1 mit dem neuen Auto nicht richtig in die Gänge.

Sakhir - Für Sebastian Vettel wird die Vorbereitung auf die historische fünfte Titelmission langsam, aber sicher zu einem einzigen Desaster.

Am Ende eines weiteren Frusttages griff Sebastian Vettel zum Feuerlöscher - bereit, seinen bockenden Red-Bull-Boliden davor zu bewahren, in Flammen aufzugehen. Das Horror-Szenario blieb zwar aus, doch bei den Roten Bullen brennt nach Tag eins in Bahrain der Baum.

Auch zum Auftakt der zweiten Testsession herrschte beim Weltmeisterteam vor allem Stillstand. Ganze 14 Runden hatte der RB10 auf der Uhr, als er endgültig auf der Strecke den Dienst quittierte.

„Es ist gerade nicht so, wie wir uns das vorstellen“, sagte Vettel: „Es ist unheimlich komplex, wir tun uns schwer, alles zu verstehen.“ Vettel beklagte vor allem „die Zeit, die uns fehlt“. Trotzdem sieht der 26-Jährige „keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken“.

Am Morgen stand der Red-Bull-Bolide zunächst mehr als vier Stunden in der Garage, bevor der Heppenheimer endlich auf die Strecke durfte. Viele Kilometer sammelte der viermalige Champion auf seinen 14 Runden allerdings nicht. Gegen Ende des Tages blieb er sogar auf der Strecke liegen und musste abgeschleppt werden.

„Wir hatten Probleme mit den Bremsen, die Hinterräder haben blockiert. Es ist dann unter der Haube zu heiß geworden“, so Vettel: „Ich habe dem Marshall ausgeholfen, den Brand im Zaum zu halten.“ Allerdings gab es wohl kurz Streit darum, wer den Feuerlöscher letztlich bedienen durfte, ehe Vettel zugriff: „Der Kollege hatte ein bisschen Panik und wusste auch nicht wirklich, wo er da ansetzen musste.“

Mit seiner Bestzeit von 1:40,224 Minuten lag Vettel als Fünfter deutlich hinter dem Tagesschnellsten, Nico Hülkenberg (Emmerich) im Force India (1:36,880).

Damit setzte sich die Pleiten-, Pech- und Pannen-Serie des Weltmeisterteams nach dem enttäuschenden Auftritt zum Saisonauftakt im spanischen Jerez nahtlos fort. In Andalusien hatten Vettel und sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo (Australien) wegen zahlreicher Probleme in vier Tagen keine 100 km mit dem RB10 abspulen können.

Während die Konkurrenz von Mercedes und Ferrari am Mittwochmorgen bereits Kilometer sammelte, wurde an Vettels Auto noch fleißig geschraubt. Wegen der erneut schlechten Kühlung mussten sogar provisorische Öffnungen in die Motorhaube gebohrt werden. Der Weltmeister nutzte die Zwangspause, um das obligatorische Foto-Shooting zu absolvieren.

Ein deutlich besseres Bild gab Lewis Hamilton im Silberpfeil ab. Der britische Ex-Weltmeister spulte 74 Runden ab und fuhr die drittbeste Zeit (1:37,908) hinter Hülkenberg und Ferrari-Star Fernando Alonso (Spanien/1:37,879). Sauber-Pilot Adrian Sutil (Gräfelfing) spulte mit 82 die meisten Runden vor McLaren-Neuzugang Kevin Magnussen (Dänemark/81) und Hülkenberg (78) ab.

sid

Rüssel um Rüssel: Die neuen Boliden der Formel 1

Rüssel um Rüssel: Die neuen Boliden der Formel 1

Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Die Nase des neuen Ferrari-Wagens F14T erinnert ein wenig an einen Ameisenbär. © picture alliance / dpa
Die Nase des neuen Ferrari-Wagens F14T erinnert ein wenig an einen Ameisenbär. © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Nico Rosberg sitzt auf dem Reifen des neuen Mercedes F1 W05 bei der Präsentation im südspanischen Jerez de la Frontera. © picture alliance / dpa
Nico Rosberg (l.) und Lewis Hamilton mit ihrem neuen Arbeitsgerät. © picture alliance / dpa
Starke Geste: die Wagen von Mercedes AMG ziert auf Cockpithöhe der Schriftzug "KeepFightingMichael" © picture alliance / dpa
Der neue Mercedes F1 W05, mit dem Nico Rosberg und Lewis Hamilton die Saison bestreiten werden, besitzt im Vergleich zur Konkurrenz eine elegantere Nase. © picture alliance / dpa
Nach 18 Runden war für Lewis Hamilton bereits Schluss. Wegen eines Problems am Frontflügel rauschte der Brite unsanft in einen Reifenstapel und musste den ersten Testlauf beenden. © picture alliance / dpa
Der Sauber-Rennstall bestreitet die Saison 2014 mit einem schwarzen Auto, dem C33. © picture alliance / dpa
Der Williams FW36 bei seinen ersten Testfahrten in Jerez de la Frontera. © picture alliance / dpa
Besonders auffällig beim neuen Force India Wagen: Die alte weiße Grundlackierung ist einer schwarzen gewichen, die indischen Nationalfarben grün und orange jedoch geblieben. © picture alliance / dpa
Besonders auffällig beim neuen Force India Wagen: Die alte weiße Grundlackierung ist einer schwarzen gewichen, die indischen Nationalfarben grün und orange jedoch geblieben. © picture alliance / dpa
Auch bei Force India setzen die Konstrukteure auf eine rüsselartige Nase. © picture alliance / dpa
Ebenfalls in der "Rüsseloptik": der Toro Rosso STR9, dessen Nase besonders langgezogen wurde. © picture alliance / dpa

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