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Letztes Rennen für Red Bull

Vettel: "Eine wirklich gute Zeit geht zu Ende"

Sebastian Vettel
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Ein letztes Mal wird Sebastian Vettel am kommenden Wochenende seine Runden in einem Red Bull drehen. 2015 wird er höchstwahrscheinlich für Ferrari starten.

Köln - Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat vor dem Formel-1-Finale am Sonntag in Abu Dhabi (Start 14.00 Uhr) auf seine Zeit mit Red Bull zurückgeblickt.

„Das letzte Rennen wird sicher komisch werden und sehr emotional“, sagte Vettel im Gespräch mit Auto Bild Motorsport: „Je mehr wir uns dem letzten Rennen der Saison nähern, desto mehr denkt man natürlich auch darüber nach, dass eine wirklich gute Zeit zu Ende geht.“

Vettel wird Red Bull nach sechs gemeinsamen Jahren verlassen und 2015 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in einem Ferrari sitzen.

Besonders gerne erinnert sich der Heppenheimer an seinen ersten WM-Titel im Jahr 2010 - ausgerechnet in Abu Dhabi. „Als ich die Ziellinie überquerte, wusste ich, ich habe das Rennen gewonnen“, erzählte Vettel. Also habe er darauf gewartet, dass sein Ingenieur ihm das endgültige WM-Ergebnis mitteilt: „Und plötzlich schrie er: Weltmeister! Da hat sich die Welt für mich aufgehört zu drehen. Ich musste das Auto ja noch zurück in den Parc Fermee bringen. Keine Ahnung, wie ich das gemacht habe.“

In diesem Jahr musste Vettel seinen WM-Pokal „leider an die FIA (Automobilsport-Weltverband, d. Red.) zurückschicken“. Red Bull habe Probleme mit der Zuverlässigkeit gehabt, aber „wir haben auch nicht immer das Beste aus dem Auto rausgeholt“. Er selbst habe in diesem Jahr viel gelernt, sagte der 27-Jährige: „Ich werde mein Team vermissen, bin aber zuversichtlich, dass ich in der Zukunft wieder bessere Jahre habe.“

Ob Lewis Hamilton oder Nico Rosberg am Sonntag seine Nachfolge antreten, ist dem viermaligen Champion egal. „Beide verdienen den Titel“, sagte Vettel: „Lewis hat mehr Rennen gewonnen als Nico, aber Nico fuhr sehr konstant und clever. Beide sind unterschiedliche Fahrertypen, beide haben aber einen sehr guten Job gemacht in diesem Jahr.“

SID

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