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Brite will Mercedes-Teamchef bleiben

Brawn: "Die Zukunft liegt in meinen Händen"

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Der Teamchef von Mercedes, der Brite Ross Brawn.

Silverstone - Teamchef Ross Brawn will seinen Platz an der Spitze des Formel-1-Teams von Mercedes so bald nicht räumen. Die Zukunft ginge nur über ihn.

„Die Zukunft liegt weitgehend in meinen Händen“, sagte der 58 Jahre alte Brite in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa. Nach der Verpflichtung des ehemaligen McLaren-Technikchefs Paddy Lowe, der an diesem Wochenende beim Rennen in Silverstone erstmals für Mercedes an der Strecke arbeitet, war über eine bevorstehende Ablösung Brawns spekuliert worden. Brawn aber will das Silberpfeil-Team auch in die kommende Saison führen. „Das ist ein sehr interessantes Projekt und wir sind in einer guten Position“, sagte er.

Derzeit gebe es keinen festen Zeitplan für seinen Abschied. „Ich mache so lange weiter, wie ich noch motiviert bin und das Team es noch will“, erklärte Brawn. Derzeit sei er noch bereit, die enormen Verpflichtungen in seiner Spitzenfunktion zu erfüllen. „Aber die Zeit wird kommen. Und ich werde wissen, wenn es so weit ist. Erst dann beschäftigen wir uns damit“, erklärte der Top-Ingenieur.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Brawn ist seit langem eine feste Größe in der Formel 1. Bei Benetton und Ferrari führte er Michael Schumacher zu sieben Weltmeistertiteln. Zudem gelang ihm auch mit seinem eigenen Brawn-Team 2009 der WM-Triumph mit Pilot Jenson Button.

dpa

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