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Nächster Sieg! Erster WM-Matchball für Vettel

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Weltmeister Sebastian Vettel steht vor der Titelverteidigung

Monza - Weltmeister Sebastian Vettel hat beim Formel-1-Rennen in Monza seinen achten Saisonsieg gefeiert und sich den ersten Matchball zur erfolgreichen Titelverteidigung geholt.

Red Bull kann den Champagner kalt stellen, Sebastian Vettel die zweite Weltmeister-Sause planen: Mit einer grandiosen Vorstellung und einem souveränen Sieg in Monza hat sich der Heppenheimer in seinem 75. Formel-1-Rennen den ersten Matchball auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung erarbeitet. Drei Jahre nach dem ersten Grand-Prix-Sieg seiner Karriere im Königlichen Park triumphierte der Red-Bull-Pilot erneut auf dem italienischen Hochgeschwindigkeitskurs und könnte seinen zweiten Titel schon beim nächsten Rennen am 25. September in Singapur perfekt machen.

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel: Der Weltmeister ohne Helm

Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
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Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © Getty
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa
Sebastian Vettel könnte auch als Model arbeiten. Doch der Sonnyboy ist einfach zu schnell - und hat sich daher für eine Rennfahrer-Karriere entschieden. Zum Leidwesen vieler Frauen, schließlich trägt er bei der Arbeit meist einen Helm. Zum Glück zeigt sich der Heppenheimer auch oft genug anders. Hier sehen Sie Bilder des flotten Fahrers - allesamt garantiert ohne Helm. © dpa

„Juchhu! Wir haben es geschafft, ich kann es nicht glauben. Wir haben sie weggepustet“, brüllte Vettel in den Boxenfunk, bevor er in Monza mit einem strahlenden Lächeln zur Siegerehrung auf die Kanzel hoch oben über die Zielgeraden kletterte. Falls er auch in zwei Wochen in Singapur gewinnt, Ferrari-Pilot Fernando Alonso maximal Platz vier belegt und Jenson Button im McLaren-Mercedes oder Mark Webber im zweiten Red Bull bestenfalls Dritter werden, ist Vettel auch der jüngste zweimalige Weltmeister in der Geschichte der Königsklasse.

Vettel verwies beim Großen Preis von Italien Button und Vorjahressieger Alonso auf die Plätze zwei und drei und ließ sich auf dem schönsten Siegerpodium der Formel 1 gebührend feiern. Rekordweltmeister Michael Schumacher wurde im Mercedes-Silberpfeil nach einem beherzten Rennen Fünfter. Teamkollege Nico Rosberg und Adrian Sutil im Force-India-Mercedes schieden ebenso wie Webber aus. Virgin-Pilot Timo Glock landete auf Rang 15.

Nach seinem achten Saisonsieg und Nummer 18 seiner Karriere hat Vettel mit 284 Punkten jetzt 112 Punkte Vorsprung vor Alonso (172) und jeweils 117 vor Button und Webber (beide 167). Webber war frühzeitig nach einem Unfall ausgeschieden. „Jetzt bin ich im WM-Kampf wohl aus dem Rennen, für mich geht es nur noch um Platz zwei“, sagte der Australier. Riesenfreude gab es bei Red-Bull-Teamchef Christian Horner. „Hier zu gewinnen, ist unglaublich. Sebastian hat gezeigt, wo der Hammer hängt“, sagte Horner.

Beim Start hatte Vettel zunächst seine Spitzenposition eingebüßt. Während er Hamiltons Angriff noch abwehrte, katapultierte sich Alonso unter dem Jubel der Tifosi mit einem Blitzstart an beiden vorbei auf den ersten Platz. Bis auf Rang drei schob sich Schumacher von Startplatz acht nach vorne.

Wenige Meter hinter der Spitzengruppe krachte es. Vitantonio Liuzzi hatte beim Anbremsen der ersten Kurve die Kontrolle über seinen Hispania verloren und war seitlich in Rosbergs Mercedes und den Renault von Witali Petrow geflogen. „Ich hatte einen schlechten Start. Nach einer guten ersten Kurve kam der Liuzzi über das Gras gedreht und hat uns abgeschossen. Von der Position wäre echt was drin gewesen“, meinte Rosberg.

Weil Trümmerteile auf der Strecke lagen, musste das Safety Car ausrücken. In der vierten Runde wurde das Rennen wieder freigegeben, Alonso wehrte einen ersten Angriff von Vettel noch ab. Eine Runde später holte sich der Champion dann aber spektakulär die Führung zurück, als er den Ferrari außen überholte und dabei sogar noch kurz mit den linken Rädern durchs Gras fuhr. Danach zog er davon, und Teamkollege Webber schied aus, als er nach einer Kollision mit dem Ferrari von Felipe Massa ohne Frontflügel von der Strecke rutschte.

Schumacher musste sich auf Rang drei zahlreicher Angriffe von Hamilton erwehren. In Runde 13 schob sich der Brite erstmals an ihm vorbei, Schumacher konterte aber wenige hundert Meter später erfolgreich. Drei Runden später kam Hamilton bei der nächsten Attacke aufs Gras. Button nutzte die Chance und zog an ihm und kurz darauf auch an Schumacher vorbei, der direkt in die Box zum ersten Reifenwechsel fuhr. Button kam eine Runde später an die Box und mit neuen Reifen deutlich vor Schumacher wieder zurück auf die Strecke. Hamilton ging in Runde 18 zum Reifenwechsel, schaffte es aber nicht, an Schumacher vorbei zu gehen.

An der Spitze stoppte Alonso, der schon 15 Sekunden Rückstand auf Vettel hatte, in Runde 19 zum ersten Mal, Vettel in Runde 20. In Runde 27 fand Hamilton dann doch den Weg vorbei an Schumacher auf Rang vier. Die zweite Boxenstopp-Runde änderte an der Reihenfolge in der Spitzengruppe zunächst nichts, Button überholte Alonso in der 37. Runde aber auf der Strecke und schob sich auf Rang zwei, der er bis ins Ziel nicht mehr abgab.

SID

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