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Mercedes-Mann Green gewinnt DTM -Rennen am Norisring

Bruno Spengler
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Bruno Spengler

Nürnberg - Mercedes hat Audi dank einer Sternstunde des Briten Jamie Green beim Heimspiel auf dem Norisring erneut in Schach gehalten.

Im Deutschen Tourenwagen Masters ( DTM ) gewannen die Stuttgarter in Nürnberg zum siebten Mal in Serie. Beim Saison-Highlight auf dem nur 80 Kilometer vom Audi-Stammsitz gelegenen Traditionskurs holte sich der 27-Jährige am Sonntag von Startplatz sieben aus den Sieg vor seinem kanadischen Markenkollegen Bruno Spengler und Audi-Rivale Mattias Ekström aus Schweden. Nach einem Dreifach-Erfolg für Audi beim Saison-Auftakt in Hockenheim bescherte Green der Mercedes-Flotte den zweiten Sieg im dritten Saisonlauf. Die Spitze im Gesamtklassement verteidigte Vorjahres-Champion Timo Scheider im Audi als Vierter. Scheider liegt hier mit nun 17 Punkten noch einen Zähler vor Spengler (16).

"Ich bin selbst überrascht. Ich finde gar keine Worte. Das Team hat perfekt gearbeitet", sagte Green nach dem Coup in seinem C-Klasse-Modell aus dem Vorjahr. Mit einer raffinierten Boxenstopp-Strategie hatte sich der Engländer bis auf Rang drei vorgearbeitet, bevor er in einer dramatischen Schlussphase auch noch an Spengler und dem lange führenden Scheider vorfuhr. "Timo hat die Tür richtig zugemacht. Aber ich wusste, ich kann ihn schaffen. Das war super", jubelte Green nach seinem fünften Karrieresieg. In 1:08:39,223 Stunden hatte er nach 80 Runden auf dem 2,3 Kilometer langen Kurs mit einer Gesamtdistanz von 184 Kilometern 0,1357 Sekunden Vorsprung vor Spengler.

"Das war mit absoluter Sicherheit das beste DTM -Rennen aller Zeiten - und wir haben es gewonnen - danke Jamie, du bist der Allergrößte", jubelte Mercedes-Sportchef Norbert Haug nach dem erst zweiten DTM -Erfolg eines Jahreswagen-Fahrers überschwänglich. Zufrieden sein konnte Haug auch mit Ralf Schumacher , der als Sechster zum ersten Mal seit seiner Beförderung in einen Neuwagen in die Punkte fuhr. Auch Haugs Audi-Kollege Wolfgang Ullrich wollte sich angesichts der rasanten Positionskämpfe innerhalb der Spitzengruppe nicht lange über den verpassten Sieg ärgern. "Das war beste Werbung für den Tourenwagen-Sport und die DTM ", meinte der Audi-Motorsportchef.

Lange hatte es so ausgesehen, als ob Audi vor seinen vielen Fans und Mitarbeitern unter den 132 000 Zuschauern (am Rennwochenende) endlich seine Durststrecke auf dem einzigen DTM -Stadtkurs beenden könnte. Von der Pole-Position gewann Scheider den Start und schien bis zur vorletzten Runde seinem ersten Saisonsieg entgegenzufahren. "Im letzten Renndrittel hatte ich große Probleme auf der Hinterachse, deshalb waren die anderen soviel schneller. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich die letzten drei Runden auch noch überlebt hätte", sagte der mit mehr als 38 Grad Fieber ins Rennen gegangene Scheider "Aber so ist Rennsport. Ich bin froh, dass es vorbei ist."

Von Michael Becker, dpa

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