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Großer Preis von Kanada

Vettel holt Pole und will Kanada-Fluch brechen

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Sebastian Vettel startet in Montreal von Rang eins.

Montreal - Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel startet beim Großen Preis von Kanada am Sonntag von der Pole-Position. Nico Rosberg startet von Rang vier.

Sebastian Vettel hat nichts verlernt. Der Vettel-Finger, ein kurzes Lächeln, der Gruß an die Fans - seine erste Pole Position seit mehr als zwei Monaten feierte der Formel-1-Weltmeister nach dem Qualifying zum Großen Preis von Kanada souverän und ohne Überschwang.

„Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis, wir wussten die ganze Zeit, dass wir gut unterwegs waren“, sagte der 25-Jährige, der am Sonntag (20.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) damit nun beste Chancen hat, endlich seinen Montreal-Fluch zu brechen - noch nie hat er auf dem Circuit Gilles Villeneuve bislang gewonnen.

„Ich glaube, niemand kann voraussagen, wie hier morgen das Wetter aussehen wird“, sagte Vettel allerdings angesichts der ständig wechselnden Bedingungen.

Seinen Status als derzeit bester Zeitenjäger der Formel 1 hat Mercedes-Pilot Nico Rosberg dagegen vorerst verloren, nach drei Poles in Folge musste sich der Monaco-Sieger mit dem vierten Startplatz zufrieden geben. Am Ende eines wechselhaften Qualifyings sicherte sich Vettel (1:25,425 Minuten) mit 87 Tausendstelsekunden die Pole vor Rosbergs Teamkollegen Lewis Hamilton (England/1:25, 512) und dem Überraschungsdritten Valtteri Bottas (Finnland/1:25, 897) im Williams.

Vettels Konkurrenten im WM-Klassement erlebten einen schlechten Samstag, der Vizeweltmeister und Gesamtdritte Fernando Alonso (Spanien/1:26,505) fuhr im Ferrari nur auf Platz sieben. Für den WM-Zweiten Kimi Räikkönen (Finnland/1:27,432) reichte es lediglich zum neunten Platz hinter Force-India-Pilot Adrian Sutil (Gräfelfing/1:27,348).

Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) musste sich auf der 4, 361 km langen Hochgeschwindigkeits-Strecke mit dem elften Startplatz zufrieden geben. In der WM-Wertung führt Vettel recht komfortabel mit 107 Punkten vor Räikkönen (86) und seinem Dauerrivalen Alonso (78).

Der Große Preis von Kanada ist seinem Ruf als unberechenbare Lotterie schon an den Trainingstagen gerecht geworden. So zeigte sich das Wetter in der Provinz Quebec von seiner wechselhaften Seite, vor allen Trainingssessions regnete es. Die Erkenntnisse für die Teams blieben vor dem Qualifying damit vage. Zudem musste das letzte Training auf eine halbe Stunde verkürzt werden, da der Kurs durch Reparaturarbeiten blockiert war.

Geldrangliste des Sports - die Top 100: Vettel ist dabei

Geldrangliste des Sports: Zwei Deutsche in den Top 100

Wer verdient am meisten? Wir zeigen die Geldrangliste des Sports 2012. Gezählt werden alle Gehälter, Prämien, Preisgelder und Sponsoreneinnahmen. © dpa
1. Tiger Woods (USA), Golf, 59 Millionen Euro © Getty
2. Roger Federer (Schweiz), Tennis, 54,0 Millionen Euro © AP
3. Kobe Bryant (USA), Basketball, 46,8 Millionen Euro © AP
4. LeBron James (USA), Basketball, 45,2 Millionen Euro © dpa
5. Drew Brees (USA), American Football, 38,5 Millionen Euro © picture alliance / AP Photo
6. Aaron Rodgers (USA), American Football, 37 Millionen Euro © AP
7. Phil Mickelson (USA), Golf, 36,8 Millionen Euro © Getty
8. David Beckham (England), Fußball, 35,7 Millionen Euro © dpa
9. Cristiano Ronaldo (Portugal), Fußball, 33,2 Millionen Euro © Getty
10. Lionel Messi (Argentinien), Fußball, 31,2 Millionen Euro. © Getty
11. Tom Brady (USA), American Football, 29 Millionen Euro © AP
12. Derrick Rose (USA), Basketball, 28,3 Millionen Euro © AP
13. Joe Flacco (USA), American Football, 27,7 Millionen Euro © picture alliance / AP Photo
14. Floyd Mayweather jr. (USA), Boxen, 25,7 Millionen Euro © Getty
14. Manny Pacquiao (Philippinen), Boxen, 52,0 Millionen Euro © dpa
16. Mahendra Singh Dhoni (Indien), Cricket, 23,8 Millionen Euro © AP
17. Kevin Durant (USA), Basketball, 23,3 Millionen Euro © AP
18. Alex Rodriguez (USA), Baseball, 19,7 Millionen Euro © AP
19. Peyton Manning (USA), American Football, 22,7 Millionen Euro © AP
19. Fernando Alonso (Spanien), Formel 1, 22,7 Millionen Euro © Getty
Außerdem erwähnenswert sind folgende Sport-Koryphäen: 22. Maria Scharapowa (Russland), Tennis, 22,0 Millionen Euro © dpa
26. Lewis Hamilton (Großbritannien), Formel 1, 20,8 Millionen Euro © Getty
28. Novak Djokovic (Serbien), Tennis, 20,3 Millionen Euro © picture alliance / dpa
30. Rafael Nadal (Spanien), Tennis, 19,9 Millionen Euro © dpa
40. Usain Bolt (Jamaika), Leichtathletik, Millionen Euro © AP
41. Wladimir Klitschko (Ukraine), Boxen, 18,1 Millionen Euro © dpa
51. Valentino Rossi (Italien), Motorrad, 16,7 Millionen Euro © Getty
58. Dirk Nowitzki (Würzburg), Basketball, 16,2 Millionen Euro © dpa
89. Sebastian Vettel (Heppenheim), Formel 1, 13,6 Millionen Euro © dpa

Der Regen setzte zwischendurch zwar immer wieder aus, doch die dunklen Wolken blieben und sorgten immer wieder für Nieselregen und ständig wechselnde Streckenverhältnisse. „Wir wussten nie, wie es in der nächsten Runde aussieht, es waren ganz schwierige Bedingungen im gesamten Qualifying“, sagte Vettel.

Vor allem Rosberg hatte darin noch vor dem Zeittraining keinen Nachteil gesehen. „Vielleicht wäre Regen sogar besser“, hatte er gesagt: „Das Auto funktioniert gut im Nassen, und ich habe mich auch immer wohlgefühlt.“

Mercedes-Aufsichtsrat und RTL-Experte Niki Lauda hatte vor dem Start einen Dreikampf zwischen Mercedes, Red Bull und Ferrari vorausgesagt - es sollte ein Zweikampf werden, denn beide Ferrari waren wie so häufig im Qualifying nicht auf der Höhe.

Im ersten Abschnitt war der Kurs zunächst erneut nass, was auch bei den Top-Piloten zu vielen Drehern und Ausflügen neben die Strecke führte. Doch es wurde trockener, alle Favoriten ereichten problemlos das Q2, in dem sich die Vorzeichen umkehrten: Durch wiedereinsetzenden Regen wurde der Asphalt von Minute zu Minute nasser, die Verhätnisse damit schwieriger.

Kurz vor Ende des zweiten Durchgangs leistete sich Ferrari-Pilot Felipe Massa wie schon in Monaco einen heftigen Crash, der zu einer kurzen Unterbrechung führte. Der Brasilianer blieb unverletzt, startet aber nur vom 16. Platz.

Nach dem Neustart gelang Sutil trotz stark befahrerener Strecke noch der Sprung in die Schlussrunde. Auf nun wieder abtrocknendem Belag hatte Vettel im Finale das beste Ende für sich.

SID

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