Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Freies Training in Spa

Red Bull dominiert - Reifenschaden bei Vettel

+
Starker Auftkat in Spa, aber dann kam es zu einem Reifenschaden an seinem Red Bull: Sebastian Vettel.

Spa-Francorchamps - Sebastian Vettel ist mit der Bestzeit im freien Training zum Großen Preis von Belgien aus der Sommerpause gestartet - für Aufsehen sorgte aber auch ein Reifenschaden beim Weltmeister.

Ein Reifenschaden beendete seinen ersten Arbeitstag nach der Sommerpause vorzeitig, doch Sebastian Vettel hinterließ zum Neustart in die Mission Titelverteidigung im belgischen Spa dennoch einen starken Eindruck. Der Formel-1-Weltmeister steuerte seinen Red-Bull-Boliden am Freitag in der Bestzeit von 1:49,331 Minuten um den Traditionskurs in den Ardennen, einzig sein Teamkollege Mark Webber (1:49,390) konnte vor dem Qualifying am Samstag (14 Uhr/RTL und Sky) mithalten. Der Australier war 59 Tausendstel langsamer, Vettels Konkurrenten im Kampf um die WM gingen die schnellen Zeiten nicht mit.

„Insgesamt war das ein positiver Tag, wir waren mit beiden Autos gut unterwegs. Der Rest muss sich zeigen“, sagte Vettel. Denn Zweifel hinterließ der Reifenschaden, der Vettel die letzten Minuten der Session kostete. Mit zerfetztem rechten Hinterreifen an seinem Red Bull kehrte der 26-Jährige um kurz nach 15 Uhr in die Box zurück. Ein Bild, das ein wenig an die verheerenden Reifenschäden beim Großen Preis von England erinnerte, in deren Folge Hersteller Pirelli neue Pneus geliefert hatte.

„Wichtig

Fuhr im ersten Training die Bestzeit: Fernando Alonso.

ist jetzt, dass wir verstehen, welche Art von Problemen wir hatten, die dann zum Plattfuß geführt haben“, sagte Vettel, „das ist leider noch nicht klar. Ich habe nichts anders gemacht als sonst.“ Der Champion hatte zuvor zahlreiche Runden in Folge auf den weicheren Reifen absolviert. Hinter dem dominanten Red-Bull-Duo belegte Lotus-Pilot Romain Grosjean (Frankreich/1:50,194) mit bereits deutlichem Rückstand den dritten Platz. Der finnische WM-Zweite Kimi Räikkönen (Lotus/1:50,318) wurde Sechster vor dem Gesamtdritten Fernando Alonso (Spanien/1:50,510) im Ferrari.

Keine Spitzenzeiten lieferte am Freitag Mercedes. Nico Rosberg (Wiesbaden/1:50,601) wurde lediglich Neunter. Sein Teamkollege Lewis Hamilton, (England/1:50,751), der als WM-Vierter noch Titelchancen hat, musste sich gar mit dem zwölften Platz begnügen und offenbarte mit vielen Verbremsern und Ausritten einige Probleme mit seinem Boliden. Der Gräfelfinger Adrian Sutil (1:50,629) wurde im Force India Elfter, Sauber-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich/1:50, 972) belegte den 13. Platz.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone
“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © dpa
Bernie Ecclestone
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © dpa
Bernie Ecclestone
“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © dpa
Bernie Ecclestone
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © dpa
Bernie Ecclestone
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © AFP
Bernie Ecclestone
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © AFP
Bernie Ecclestone
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © AFP
Bernie Ecclestone
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © dpa

Während der Nachmittagssession schien die Sonne durchgehend, ob die Erkenntnisse für das vermutlich verregnete Wochenende von großem Wert waren, bleibt allerdings abzuwarten. „Am Wochenende soll es ja leider nicht so schön werden wie heute Nachmittag“, sagte Vettel. Am Vormittag war das Wetter in den Ardennen mit anhaltend leichtem Regen dagegen seinem Ruf gerecht geworden und hatte eher einen Vorgeschmack auf die Verhältnisse während Qualifying und Rennen gegeben. Der Nieselregen verwandelte den Traditionskurs in eine rutschige Piste. „Eigentlich kann man aber gar nichts lernen, weil es halb trocken und halb nass ist“, sagte Sky-Experte Marc Surer.

Die Schwierigkeit lag in den Mischverhältnissen. Während einige Stellen der 7,004 km langen Berg- und Talstrecke bereits getrocknet waren, fiel woanders weiter leichter Regen. Die richtige Reifenwahl war damit eine Herausforderung, auch Vettel machte Bekanntschaft mit den Tücken von Spa. Auf Slicks unterwegs, rutschte er unter anderem in der Haarnadelkurve La Source von der Strecke, sein Red Bull blieb jedoch unbeschädigt.

Für das Zeittraining am Samstag kündigt der Wetterradar Regen, eventuell sogar Gewitter an, auch beim Rennen am Sonntag soll es nass werden. Vettel geht als Spitzenreiter mit 172 WM-Punkten in das elfte Saisonrennen, seine Verfolger Räikkönen (134), Alonso (133) und Hamilton (124) hoffen am Sonntag (14 Uhr/RTL und Sky) auf Ausrutscher des Weltmeisters.

SID

Kommentare