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Diverse Änderungen der Regularien

So will die Formel 1 die Sicherheit verbessern

Stuttgart - Nach dem gefährlichen Vorfall während eines Reifenwechsels von Mark Webber auf dem Nürburgring, bei dem ein Kameramann verletzt wurde, will die FIA nun die Sicherheitsvorkehrungen verschärfen.

Nach dem Unfall eines Kameramanns in der Boxengasse beim Großen Preis von Deutschland greift der Automobil-Weltverband durch. Die FIA will die Sicherheitsvorkehrungen bei den Formel-1-Rennen verschärfen. Wie der Weltverband am Dienstagabend in Paris mitteilte, sollen zur Vermeidung ähnlicher Vorfälle Änderungen in den sportlichen Regularien vorgenommen werden. Darauf habe FIA-Boss Jean Todt gedrängt.

Demnach sollen künftig alle Mitglieder eines Formel-1-Rennstalls, die an einem Boxenstopp mitarbeiten, einen Kopfschutz tragen. Erst kurz vor einem Reifenwechsel dürfen sie dann die mitunter gefährliche Zone betreten, danach müssen sie sich sofort zurückziehen, besagt die angedachte Regel.

Zudem soll der Zugang zur Boxengasse eingeschränkt werden. Die FIA will während der Rennen und Qualifikations-Durchgänge allen Personen außer den Teammitgliedern und Streckenposten den Zutritt verwehren. Zugelassenen Medien wird der Zugang auf die Boxenmauer beschränkt. „In Zukunft werden alle unsere Kamerateams nur noch von der Boxenmauer filmen dürfen“, hatte die BBC schon vor der FIA-Mitteilung Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone zitiert.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Ferner soll das Tempolimit in der Boxengasse während der Rennen verschärft werden. Die Autos sollen nur noch 80 statt 100 Stundenkilometer fahren dürfen. Ausnahmen gelten für die Kurse in Melbourne, Monaco und Singapur, wo die Höchstgeschwindigkeit bei 60 Stundenkilometern beibehalten werden soll. Bei Verfehlungen sind Geldstrafen sowie im Einzelfall gesonderte Sanktionen geplant.

Red Bull war nach dem Zwischenfall für die grobe Nachlässigkeit zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verdonnert. „Wenn du so etwas siehst, hast du ein schreckliches Gefühl, weil du dir um den Menschen Sorgen machst“, sagte Teamchef Christian Horner. Für Mittwoch erwartet die FIA nun noch einen Bericht des Rennstalls. Dieser soll gemeinsam mit den anderen Teams bei der Aufarbeitung des Unfalls dienen.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Die FIA setzte über die beabsichtigten Änderungen noch am Dienstag die Rennställe in Kenntnis. Nun muss noch das World Motor Sport Council, der Weltrat, den Neuerungen zustimmen. Sie gelten dann bereits für 2014.

Bei dem Unfall am Sonntag auf dem Nürburgring hatte sich am Auto von Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber nach einem Reifenwechsel das rechte Hinterrad gelöst und den Kameramann der Formel 1 eigenen Produktionsfirma getroffen. Der Brite zog sich dabei eine Schlüsselbeinfraktur, zwei gebrochene Rippen sowie Prellungen und Schnittwunden zu. Nach FIA-Angaben vom Dienstag wird der Mann, der zur Behandlung in ein Krankenhaus nach Koblenz geflogen worden war, wieder komplett gesund werden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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