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Russische Staatsfonds als Partner

Formel-1-Team Sauber gerettet

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Nico Hülkenbergs Sauber-Team ist gerettet.

Hinwil - Der Formel-1-Rennstall Sauber ist gerettet. Das Privatteam aus der Schweiz gab am Montag eine weitreichende Partnerschaft mit drei russischen Staatsunternehmen bekannt.

Die Formel 1 atmet auf, das Schweizer Privatteam Sauber hat wohl die Kurve gekriegt. Mithilfe von russischem Know How und einem satten Rubel-Zuschuss will der in Not geratene Rennstall, für den in dieser Saison auch der Deutsche Nico Hülkenberg fährt, wieder durchstarten. Ein drohender Totalschaden wegen erheblicher finanzieller Probleme ist abgewendet. Zum Deal gehört allerdings auch, dass im kommenden Jahr der derzeit 17 Jahre alte Sergej Sirotkin aus Moskau passend zur Formel-1-Premiere in Russland sein Debüt feiern soll.

Der aktuelle Formel-Renault Fahrer soll in einem Entwicklungsprogramm für russische Piloten „auf seine Aufgaben als Fahrer im Team ab dem Jahr 2014“ vorbereitet werden, hieß es in einer Pressemitteilung am Montag. Er wäre damit nach Witali Petrow (2010 bis 2012) der zweite russische Formel-1-Fahrer - und mit 18 Jahren der mit Abstand jüngste Pilot in der Königsklasse des Motorsports.

Klar ist damit zudem: Entweder Hülkenberg, der seinen Vertrag ob der Zahlungsschwierigkeiten von Sauber bereits gekündigt haben soll, oder der Mexikaner Estéban Gutierrez müssen weichen. Aufgrund der sportlich derzeit höchst bescheidenen Situation mit nur sieben Punkten aus den ersten neun Rennen für das Team dürfte vor allem Hülkenberg seine Zukunft woanders sehen. Er gilt als Anwärter auf ein Cockpit bei Lotus. Gutierrez' Chancen auf einen Verbleib sind aus anderen Gründen gering: Der Vertrag mit dem mexikanischen Großunternehmen und -Sponsor Telmex endet nach dieser Saison.

Bei den neuen Sauber-Partnern handelt es nun um den Investment Cooperation International Fonds, den Staatlichen Fonds zur Entwicklung der Nord-Westlichen Russischen Föderation und das russische Institut für Luftfahrt und Technologie. „Diese umfassende Kooperation ermöglicht es, russische Innovation an der Spitze des Motorsports zu präsentieren, und sie gibt dem Sauber F1 Team eine solide Basis, die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu steigern“, teilte der Rennstall mit. Eine Verbindung zu finanzkräftigen russischen Unternehmen hat Sauber bereits durch seine Partnerschaft mit dem englischen Top-Fußballclub FC Chelsea, der im Besitz des Milliardärs Roman Abramowitsch ist.

Erst am Wochenende hatte Rennstall-Gründer Peter Sauber eine baldige Rettung in Aussicht gestellt und sich kämpferisch gegeben. „Wir fahren nicht nur diese Saison zu Ende. Sondern wir werden noch viele Jahre in der Formel 1 sein“, hatte der 69-Jährige in einem Interview der Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ gesagt.

Teamchefin Monisha Kaltenborn, die erste Frau auf diesem Posten in der Formel 1, war bereits zweimal nach Moskau gereist. Die Lage war zwar äußerst angespannt. Ein angebliches Ultimatum von Motorenpartner Ferrari, der bis zum 29. Juli auf die Zahlung von acht der ausstehenden 19 Millionen Euro pochen soll, hatte Sauber allerdings als „Unsinn“ bezeichnet.

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel holte am 27. Oktober 2013 seinen vierten Weltmeister-Titel in der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Wir stellen ihn vor. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel ist seit seinem siebten Lebensjahr im Motorsport aktiv. Er startete als Kartfahrer und konnte im Jahr 2001 die deutsche und europäische Juniorenkartmeisterschaft gewinnen. © dpa
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Im Jahr 2004 gewann Vettel mit dem Team Mücke Motorsport die Meisterschaft in der Formel BMW und stellte dabei mit 18 Siegen in 20 Rennen einen neuen Rekord auf. © dpa
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Vettel blieb im folgenden Jahr bei Mücke Motorsport und wechselte in die Formel-3-Euroserie. © dpa
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Er erzielte in der Formel-3-Euroserie sechs Podestplätze und belegte am Ende den fünften Gesamtrang. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel ergatterte 2007 einen Platz als Freitagstestfahrer beim BMW Sauber F1 Team in der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Beim renommierten Macau Grand Prix 2005 wurde er nach Lucas di Grassi und Robert Kubica Dritter. © dpa
Sebastian Vettel
Nach Robert Kubicas Unfall beim Großen Preis von Kanada 2007 in Montreal meldete BMW Sauber Vettel als Einsatzfahrer für den Großen Preis der USA in Indianapolis. Somit gab er am 17. Juni 2007 sein Formel-1-Renndebüt. © dpa
Sebastian Vettel
In seinem ersten Qualifikationsrennen belegte der Heppenheimer den siebten Platz. © dpa
Sebastian Vettel
Im folgenden Rennen rettete sich Vettel nach anfänglichen Schwierigkeiten auf den achten Rang. Er fuhr damit einen WM-Punkt ein und ist mit 19 Jahren und 350 Tagen der bisher jüngste Fahrer, der je in einem Formel-1-Rennen in die Punkteverteilung kam. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel wechselte im Juli 2007 zum Rennstall Toro Rosso. © dpa
Sebastian Vettel
Beim großen Preis von China in Shanghai 2007 startete Vettel von Position 17 und fuhr am Ende auf Platz vier. Dies war die beste Platzierung jemals für den Rennstall Toro Rosso. © dpa
Sebastian Vettel
Am 13. September 2008 eroberte Sebastian Vettel beim verregneten Qualifying für den Großen Preis von Italien in Monza seine erste Pole-Position. Er ist damit - im Alter von 21 Jahren und 73 Tagen - der jüngste Fahrer auf dem ersten Startplatz in der Geschichte der Formel 1. © dpa
Sebastian Vettel
Am Tag darauf holte sich Vettel seinen ersten Sieg in einem Formel-1-Rennen. Damit wurde er zugleich auch der jüngste Grand-Prix-Sieger. © dpa
Sebastian Vettel
Im Juli 2008 gab das Toro-Rosso-Schwesterteam Red Bull Racing bekannt, dass Vettel ab der Saison 2009 an der Seite von Mark Webber für den österreichischen Rennstall fahren wird. Der begeisterte Kicker nahm im gleichen Jahr an einem Benefiz-Fußballspiel teil. © dpa
Sebastian Vettel
Für den WM-Titel reichte es in dieser Saison noch nicht. Durch seinen Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi wurde Vettel Vizeweltmeister vor Rubens Barrichello. © dpa
Sebastian Vettel
In Jahr 2010 bildeten Vettel und Webber erneut das Renngespann von Red Bull. Nach dem Großen Preis von Korea übernahm Vettel erstmals die Führung der WM-Rangliste. © dpa
Sebastian Vettel
Vor dem letzten Saisonrennen, dem Großen Preis von Abu Dhabi 2010 belegte Vettel den dritten Platz in der Fahrerwertung. Er startete aber dafür von der Pole-Position. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel gewann das Rennen und wurde mit vier Punkten Vorsprung auf Fernando Alonso, der in Abu Dhabi nur Siebter wurde, Weltmeister. © dpa
Sebastian Vettel
Mit dem Titelgewinn wurde Vettel mit einem Alter von 23 Jahren und 134 Tagen zum bisher jüngsten Formel-1-Weltmeister der Geschichte. Vettel sammelte in der Saison zehn Pole-Positions. © dpa
Sebastian Vettel
Nach der Saison 2010 wurde der Heppenheimer Vettel als deutscher und europäischer Sportler des Jahres ausgezeichnet. © dpa
Sebastian Vettel
Vettel kam durch seinen Vater Norbert zum Motorsport. Dieser hatte ihn bereits mit dreieinhalb Jahren erste Runden im eigenen Kart drehen lassen. © dpa
Sebastian Vettel
Als sein größtes Vorbild bezeichnet Vettel Michael Schumacher, dessen Ehrgeiz und stets vollen Einsatz er sehr bewundere. © dpa
Sebastian Vettel
Während er bereits Formel-3-Euroserie fuhr, beendete Vettel seine schulische Laufbahn im April 2006 mit einem Abi-Schnitt von 2,8. Seine letzte Prüfung legte er nur vier Tage vor seinem ersten Sieg in der Formel 3 ab. © dpa
Sebastian Vettel
Eine weitere Besonderheit des Heppenheimers: Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen hat Sebastian Vettel keinen Manager, sondern regelt seine geschäftlichen und vertraglichen Angelegenheiten selbst. © dpa

dpa

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