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EU-Abgeordnete zweifelt Wettbewerbsrecht in der F1 an

Bernie Ecclestone (l) und Jean Todt unterzeichneten 2013 das Concorde Agreement. Foto: Valdrin Xhemaj
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Bernie Ecclestone (l) und Jean Todt unterzeichneten 2013 das Concorde Agreement. Foto: Valdrin Xhemaj

Brüssel (dpa) - Die britische EU-Abgeordnete Anneliese Dodds zweifelt an der Einhaltung des Wettbewerbsrechts in der Formel 1. In einem Brief bat sie EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, mögliche Verstöße zu prüfen. Das bestätigte Dodds' Büro in Brüssel der Nachrichtenagentur dpa.

In der englischen Zeitung «The Times» erklärte die EU-Abgeordnete: «Es gab eine Vereinbarung zwischen der Formel 1 und der Europäischen Union vor einigen Jahren und es scheint, dass sich daran nicht gehalten wurde.» Es sehe so aus, dass es in dem Sport keinen echten Wettbewerb gebe, betonte Dodds.

Sie will bereits am kommenden Dienstag Wettbewerbskommissarin Vestager treffen. Laut «Times» soll der EU bereits seit Juni auch ein Dossier vorliegen mit angeblich brisanten Details.

Zudem könnte auch die Beteiligung des Internationalen Automobilverbandes geprüft werden. Im vergangenen Jahr hatten die FIA, Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und die Teams ein neues und bis 2020 gültiges Concorde Agreement vereinbart. Darin wird unter anderem die Verteilung der Einnahmen durch die TV-Rechte vereinbart. Neben angeblich umgerechnet rund 3,75 Millionen Euro für die Unterschrift soll die FIA laut «Times» auch noch ein Prozent der Formel-1-Anteile bekommen haben.

Sollte es zu einer Prüfung kommen und dabei Verstöße festgestellt werden, könnte dies gravierende Folgen für die ohnehin schwer angeschlagene Formel 1 haben, die an diesem Wochenende im schwerreichen Abu Dhabi ihr Finale zelebriert. Nicht mehr dabei ist schon der Marussia-Rennstall. Er hatte nach dem Russland-Rennen Insolvenz angemeldet. Auch Caterham war vorübergehend zahlungsunfähig und konnte nur durch Spendengelder seinen Start beim letzten Saisonrennen doch noch hinbekommen.

In einem Brandbrief hatten die kleineren Teams eine gerechtere Verteilung der Gelder angemahnt. Auch Boykottdrohungen lagen schon in der Luft.

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