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Ecclestone setzt auf Vettel und Schumacher

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Sebastian Vettel (l.) und Michael Schumacher sind für Bernie Ecclestone heiße Kandidaten auf den WM-Titel

Köln - Sebastian Vettel ist der Top-Favorit auf den WM-Titel, Michael Schumacher zumindest einer der Kandidaten: Das glaubt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vor dem verspäteten Saisonstart.

„Ganz klar: Sebastian“, sagte der 80-Jährige in einem Interview mit Spiegel online und der offiziellen Formel-1-Webseite (www.formula1.com) auf die Frage, wen er im Weltmeisterteam Red Bull vorne sehe - Vettel oder dessen Teamkollegen Mark Webber. Denn generell sieht der Brite die „Bullen“ wieder als Messlatte. „Es sieht so aus, als habe Red Bull im Moment wieder das beste Auto. Die anderen müssen den Vorsprung bis zum Saisonstart noch aufholen.“

Schumis Karriere in Bildern

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Sollte Mercedes es schaffen, zu Red Bull aufzuschließen, dann traut Ecclestone auch Rekordchampion Schumacher zu, wieder um Siege und sogar den Titel zu kämpfen. „Daran habe ich keine Zweifel. Wenn er ein konkurrenzfähiges Auto hat, wird er ein Titelanwärter sein“, sagte „Big Bernie“.

Schumacher habe es nach seinem Comeback viel schwerer als beispielweise einst Niki Lauda und Alain Prost, die nach einer Pause noch einmal Weltmeister wurden. „Beide, Lauda mit McLaren und Prost mit Williams, starteten ihr Comeback mit absoluten Topteams. Das war bei Mercedes in der vergangenen Saison nicht der Fall“, sagte Ecclestone: „Michael ist körperlich topfit und motiviert bis in die Haarspitzen. Wenn du mit ihm redest, spürst du das. Er will den Sieg mehr als alles andere. Wenn Mercedes ihm also ein Top-Auto baut, kann er wieder gewinnen.“

Zudem sei die Konkurrenz heute deutlich größer als noch in früheren Jahren. „Früher gab es nicht so viele so genannte 'First Class Guys'. Da konnten maximal drei Piloten die WM gewinnen, verteilt auf zwei Teams. Heute haben wir vier oder sogar fünf Teams, die Rennen gewinnen können. Das heißt, es gibt acht oder neun Fahrer, die die Möglichkeit haben“, sagte Ecclestone.

Auf die Frage nach seinem Traum-Team, das er zusammenstellen würde, falls er noch einmal selbst dazu die Möglichkeit bekäme, antwortete der Brite: Ferrari, mit den Fahrern Sebastian Vettel und Fernando Alonso. „Das Team könnte nur Ferrari sein, wegen des Mythos, weil ich Enzo kannte und weil Ferrari speziell ist“, sagte Ecclestone, der selbst als Teamchef fungieren würde, weil er niemand anderen sehe, der „diese beiden Jungs richtig führen“ könnte. Als Ersatzfahrer würde er Nico Hülkenberg nehmen, „ein guter Junge mit Perspektive“.

Auch ohne dieses Wunschszenario sieht Ecclestone Vettel irgendwann im Ferrari. „Machen wir uns nichts vor: Jeder Formel-1-Fahrer hat den Wunsch, irgendwann für Ferrari zu fahren“, sagte er. Im Moment gebe es für Vettel aber keinen Grund, das Team zu wechseln und Red Bull zu verlassen.

sid

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