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Red Bull rechnet mit McLaren-Mercedes

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Adrian Newey.

London - Adrian Newey, genialer Konstrukteur in Sebastian Vettels Rennstall Red Bull, fürchtet im Kampf um die Formel-1-Krone vor allem McLaren-Mercedes - auch weil der Konkurrent abgekupfert haben soll.

 „Sie werden uns ganz schön im Nacken sitzen. McLaren hat einen Riesensprung nach vorne gemacht - auch durch den Nachbau unserer Auspuffanlage,“ sagte Newey am Mittwoch in London, bevor er die angesehene „Seagrave-Trophy“ in Empfang nahm. Mit der Trophäe werden in England außergewöhnliche Leistungen im Bereich Transport ausgezeichnet.

Nach Problemen bei Testfahrten hatte McLaren-Mercedes das eigens entwickelte Auspuffsystem verworfen und durch eine einfachere Version ersetzt. „Bei uns funktioniert das System sehr gut und bei McLaren anscheinend auch,“ sagte Newey. „Das ist natürlich einerseits ein Kompliment, andererseits auch ziemlich bitter, wenn sie dich dann mit deiner eigenen Technik schlagen.“ Unabhängig davon habe McLaren auch in anderen Bereichen deutlich zugelegt. Beim Saisonauftakt in Melbourne hatte Titelverteidiger Vettel im Red Bull klar vor Lewis Hamilton im McLaren gewonnen.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Auch Williams kündigte an, bereits beim dritten Saisonrennen in China am 17. April mit dem neuen Auspuffsystem zu fahren. Derweil arbeitet Red Bull weiter am Einsatz von KERS. Vettel hatte den Saisonauftakt in Melbourne ohne das Energierückgewinnungssystem gewonnen, das für 6,7 Sekunden 82 Zusatz-PS liefert. Das Team verzichtete freiwillig auf das System, weil es noch nicht zuverlässig genug läuft.

Schon bis zum nächsten Rennen am 10. April in Malaysia soll sich das ändern. Newey kündigte eine Entscheidung über den Einsatz für Freitag an: „Wenn wir davon überzeugt sind, dass es zuverlässig läuft, werden wir es einsetzen.“

sid

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