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Krisengespräch in Abu Dhabi?

Brandbrief an Ecclestone: Drei Teams fordern mehr Geld

Bernie Ecclestone soll eine "ausgeglichenere Verteilung" der Einnahmen durchzusetzen. Foto: John Heng
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Bernie Ecclestone soll eine «ausgeglichenere Verteilung» der Einnahmen durchzusetzen. Foto: John Heng

Berlin - Die klammen Formel-1-Teams Force India, Sauber und Lotus haben Chefvermarkter Bernie Ecclestone erneut mit Nachdruck zur Hilfe in ihrer finanziellen Notlage aufgefordert.

In einem energischen Brief an den Briten mahnt Force Indias Vize-Teamchef Robert Fernley im Namen der drei Rennställe, bis Ende November eine «ausgeglichenere Verteilung» der Einnahmen durchzusetzen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Die Teams kritisieren, dass ein Großteil der Formel-1-Millionen an die Schwergewichte wie Ferrari und Red Bull fließt und diese zudem das Regelwerk mitbestimmen. Ihnen bliebe nur ein zu geringer Anteil, um neben den hohen Kosten für die Hybridmotoren noch den notwendigen finanziellen Aufwand für eine lange Saison bestreiten zu können. Aus Sicht der kleineren Teams stelle diese Konstruktion ein «fragwürdiges Kartell» in der Formel 1 dar.

Die drei Rennställe verlangen daher erneute Krisengespräche am Rande des Saisonfinales in Abu Dhabi. Sie fürchten, dass Ecclestone sie im Verbund mit den Topteams aus der Rennserie drängen will. Stattdessen könnten die großen Teams künftig ein drittes Auto einsetzen oder Boliden aus der Nachwuchsklasse GP2 das Feld auffüllen. Dies werde «den Wert der Formel 1 und die Reputation als Sport massiv untergraben», warnen Force India, Sauber und Lotus.

dpa

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