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Nachfolger für Schallenberg ist gefunden

Karl Nehammer wird neuer österreichischer Kanzler

Karl Nehammer wird neuer österreichischer Kanzler

Formel-1-Testfahrten

Hamilton vorne - Red Bull bricht vorzeitig ab

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Lewis Hamilton.

Sakhir - Lewis Hamilton hat Gas gegeben. Schnellste Runde bisher in Bahrain. Wie praktisch bei allen, bereiten auch die neue Silberpfeile ab und zu Probleme. Im Vergleich zu Red Bull wirken die aber fast harmlos.

Lewis Hamilton hat mit dem neuen Silberpfeil für die vorläufige Bestzeit bei den Testfahrten in Bahrain gesorgt. Sein deutscher Werksrennstall MercedesAMG kam am vorletzten Tag der zweiten Probefahrten zwar auch nicht ganz ohne Probleme über die Runden, besorgniserregend war aber einmal mehr die Lage beim Weltmeister-Team Red Bull. Erneut brach der Titelverteidiger einen Testtag vorzeitig ab. Nach den 59 Runden von Vierfach-Champion Sebastian Vettel am Vortag kam Neuzugang Daniel Ricciardo auf lediglich 28 Umläufe.

Zur Halbzeit der insgesamt 12 Formel-1-Testtage zur Vorbereitung auf den WM-Auftakt am 16. März mit dem Großen Preis von Australien steht fest: Alle Teams kämpfen mit den neuen Autos, manche mehr, manche weniger - Red Bull am meisten. Im Lauf des Tages wurde Ricciardo von einem bis dato noch nicht aufgetretenen Mechanik-Problem gebremst. Um am Samstag fahren zu können, brach Red Bull vorzeitig ab und versuchte, das Problem zu beheben.

„Uns steht eine harte Nacht bevor“, prophezeite Red Bulls Renningenieurs-Koordinator Andy Damerum. Ricciardo machte aber dennoch bereits „definitiv Fortschritte“ aus. Man bewege sich in die richtige Richtung. Wenn auch nicht mit dem Tempo, das man bräuchte. „Wir würden liebend gern alles auf einmal in den Griff kriegen, aber so funktioniert es offensichtlich nicht. Wir müssen jetzt ein bisschen geduldig sein.“

Formel 1: Das sind die Fahrer der Saison 2014

Formel 1: Das sind die Fahrer der Saison 2014

Diese 22 Fahrer werden in der Formel-1-Saison 2014 an den Start gehen. Neben einigen Fahrerwechseln dürfte für die Fans die Neuerung bei den Startnummern interessant sein: Jeder Fahrer hat für seine weitere Karriere eine feste Startnummer gewählt. © dpa
Titelverteidiger Sebastian Vettel (26) peilt nach seinem souveränen Triumph 2013 auch 2014 den Titel an. Es wäre der fünfte in Folge. Die Wahl des Heppenheimers bezüglich der Startnummer fiel auf die Nummer 5, doch aufgrund seines Weltmeistertitels 2013 startet er diese Saison natürlich mit der 1. © picture alliance / dpa
Daniel Ricciardo fuhr in den vergangenen zwei Jahren beim kleinen Bruder von Red Bull, bei Toro Rosso. Nach dem Ausscheiden des Australiers Mark Webber übernimmt nun dessen 24-jähriger Landsmann den Platz neben Sebastian Vettel. Er startet mit der Nummer 3. © picture alliance / dpa
Fernando Alsonso (32), der 2012 und 2013 Vize-Weltmeister hinter Vettel wurde, startet mittlerweile im fünften Jahr für den italienischen Traditionsrennstall Ferrari. Ab sofort prangt auf seinem Renner seine persönliche Glückszahl 14. Der Spanier war bereits 2005 und 2006 Weltmeister. © picture alliance / dpa
Der Finne Kimi Räikkönen (34), wegen seiner kühlen Art auch "Iceman" genannt, startet nach einem kurzen Rally-Intermezzo und zwei Jahren im Cockpit von Lotus nun wieder mit der Startnummer 7 für Ferrari. © picture alliance / dpa
Nico Rosberg, der zweite Deutsche im Fahrerfeld, startet seit 2010 für Mercedes. Der Wiesbadener geht mit seinen 28 Jahren in seine mittlerweile zehnte Saison und gehört somit zum festen Inventar der Formel 1. Er wählte die Nummer 6, mit der sein Vater Keke Rosberg 1982 Weltmeister wurde. © picture alliance / dpa
Der 29-jährige Brite Lewis Hamilton, Weltmeister von 2008, startet nach seinem Abgang von McLaren in die zweite Saison mit Mercedes. Er hat die Nummer 44 für seinen Boliden gewählt. © picture alliance / dpa
Sein Landsmann Jenson Button steht vor seiner 15. Saison als Formel 1 Fahrer und fährt seit 2010 für das britische McLaren-Team. Er wählte die Nummer 22, mit der der 34-Jährige 2009 Weltmeister wurde. © picture alliance / dpa
Der 21-jährige Däne Kevin Magnussen ist eines der neuen Gesichter in der Formel 1 und wird das zweite Cockpit bei McLaren besetzen. Er fährt mit der Nummer 20. © picture alliance / dpa
Romain Grosjean (27, Frankreich) haftet aufgrund seiner risikoreichen und teilweise rücksichtslosen Fahrweise das Image eines Crash-Piloten an. Auf Youtube gibt es zahlreiche "Grosjean Crash-Compilation-Videos", die seine verschiedenen Unfälle zusammengefasst zeigen. Dennoch beendete er die letzte Saison auf einem ordentlichen siebten Rang. Kommende Saison wird er im Lotus mit der Startnummer 8 ins Rennen gehen. © picture alliance / dpa
Der Venezolaner Pastor Maldonado (28) wechselt 2014 vom Williams ins Lotus Cockpit und ersetzt dort Kimi Räikkönen. Er landete 2013 in der Fahrerwertung auf Rang 18. Er wählte die eigentlich als Unglückszahl bekannte 13 als seine persönliche Startnummer. © picture alliance / dpa
Adrian Sutil, der von 2008 bis 2011 sowie 2013 für Force India fuhr, wechselte trotz seines bis Ende 2014 datierten Vertrags innerhalb der Formel 1 zu Sauber. Der 31-jährige Deutsche wurde 13. in der letztjährigen Fahrerwertung und geht 2014 mit der höchsten Startnummer (99) ins Rennen. © picture alliance / dpa
Der Mexikaner Esteban Gutiérrez (22) debütierte 2013 in der Formel 1 und landete in der Fahrerwertung auf Platz 16. Er wird oft mit modischem Nasenpflaster gesichtet und startet in seiner zweiten Saison im Sauber-Cockpit mit der Nummer 21. © picture alliance / dpa
Der vierte Deutsche im Fahrerfeld ist Nico Hülkenberg (26). Er kehrt 2014 zu seinem alten Rennstall Force India zurück, für den er bereits 2011 als Testfahrer und 2012 als Stammfahrer aktiv war. Er wurde 2013 im Sauber Zehnter in der Fahrerwertung, fährt nun mit der Nummer 27. © picture alliance / dpa
Nach zwei Jahren bei Sauber und einer Saison bei McLaren wechselte der Mexikaner Sergio Perez (23) nun zu Force India und wird Teamkollege von Nico Hülkenberg. Landete 2013 auf dem 13. Platz der Fahrerwertung. Seine neue Startnummer ist die 11. © picture alliance / dpa
Der langjährige Ferraripilot Felipe Massa (32) wechselt zur neuen Saison zu Williams und bildet dort mit Valtteri Bottas das Fahrerduo. Entschied sich für die 19 als Startnummer. © picture alliance / dpa
Der letztjährige Formel-1-Debütant Valtteri Bottas (24) landete 2013 auf dem 17. Rang der Fahrerwertung. Der zweite Finne neben Kimi Räikkönen startet im Williams mit der Startnummer 77. © picture alliance / dpa
Jean-Eric Vergne (23) fährt seit 2012 für Toro Rosso und belegte 2013 den 15. Platz in der Fahrerwertung. Der Franzose startet ab sofort mit der Nummer 25. © picture alliance / dpa
Der 19-jährige Russe Daniil Kwjat war bei Toro Rosso bereits 2013 aktiv, jedoch nur als Testfahrer. Nach seinem parallelen Titelgewinn 2013 in der GP3-Serie bekam er für 2014 ein Cockpit in der Formel 1. Er startet mit der Nummer 26. © picture alliance / dpa
Der Japaner Kamui Kobayashi fuhr bereits von 2010 bis 2012 für Sauber in der Formel 1. Nach einem einjährigen Gastspiel in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft fährt der 27-jährige nun für das Team Caterham. Entschied sich für die 10. © picture alliance / dpa
Der Schwede Marcus Ericsson (l.) startet zum ersten Mal in der Formel 1 und bildet mit Kamui Kobayashi das Fahrerduo des Caterham-Teams. Als Startnummer hat der 23-jährige die Nummer 9 gewählt. © picture alliance / dpa
Jules Bianchi (24) fuhr in seiner Debütsaison nicht in die Punkteränge, darf sich aber dennoch ein weiteres Jahr im Cockpit von Marussia, das 2014 mit Ferrari-Motoren antritt, versuchen. Der Franzose startet mit der Nummer 17. © picture alliance / dpa
Der US-Amerikaner Max Chilton (22) holte wie sein Teamkollege Bianchi 2013 zwar keinen Punkt, fuhr jedoch alle Rennen zu Ende. Landete auf dem 23. Rang der Fahrerwertung und bildet mit Bianchi erneut das Fahrerduo für Marussia. Der Brite startet ab sofort mit der Nummer 4. © picture alliance / dpa

Von Zeiten wie sie Mercedes oder auch McLaren mit dem frisch verlobten Ex-Champion Jenson Button bereits in Angriff genommen hat, kann Red Bull nur träumen. Hamilton war in 1:34,263 Minuten klar der Schnellste. Das Team drehte bislang auch die meisten Runden in der Vorbereitung. „Unsere Zuverlässigkeit ist größer, als wir erwartet hatten“, betonte Hamiltons Teamkollege Nico Rosberg, selbst wenn er am Donnerstag zweimal stehen geblieben war. Hamilton wurde am Freitag bei einer Rennsimulation gestoppt, freute sich aber auch über die Topzeit. „Es war schön, heute eine gute Runden zusammenbekommen zu haben“, sagte er vor allem wegen des geringeren Grips auf der Strecke. Die Antriebseinheit von Mercedes sei „vielversprechend“.

Zuerst die Standfestigkeit, danach der Speed: Auch McLaren scheint den Testplan durchziehen zu können. Button war am dritten Tag auf dem Grand-Prix-Kurs in Bahrain gleichwohl satte 0,713 Sekunden langsamer als Hamilton. Dritter wurde Felipe Massa (+ 2,803) im Williams - ebenfalls mit Mercedes-Antrieb.

Rüssel um Rüssel: Die neuen Boliden der Formel 1

Rüssel um Rüssel: Die neuen Boliden der Formel 1

Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo präsentieren den neuen Red-Bull-Boliden, den RB10. © picture alliance / dpa
Die Nase des neuen Ferrari-Wagens F14T erinnert ein wenig an einen Ameisenbär. © picture alliance / dpa
Die Nase des neuen Ferrari-Wagens F14T erinnert ein wenig an einen Ameisenbär. © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Auch McLaren hat die Nase des neuen MP4-29 im Vergleich zum Vorjahr überarbeitet und setzt auf einen länglichen "Rüssel". © picture alliance / dpa
Nico Rosberg sitzt auf dem Reifen des neuen Mercedes F1 W05 bei der Präsentation im südspanischen Jerez de la Frontera. © picture alliance / dpa
Nico Rosberg (l.) und Lewis Hamilton mit ihrem neuen Arbeitsgerät. © picture alliance / dpa
Starke Geste: die Wagen von Mercedes AMG ziert auf Cockpithöhe der Schriftzug "KeepFightingMichael" © picture alliance / dpa
Der neue Mercedes F1 W05, mit dem Nico Rosberg und Lewis Hamilton die Saison bestreiten werden, besitzt im Vergleich zur Konkurrenz eine elegantere Nase. © picture alliance / dpa
Nach 18 Runden war für Lewis Hamilton bereits Schluss. Wegen eines Problems am Frontflügel rauschte der Brite unsanft in einen Reifenstapel und musste den ersten Testlauf beenden. © picture alliance / dpa
Der Sauber-Rennstall bestreitet die Saison 2014 mit einem schwarzen Auto, dem C33. © picture alliance / dpa
Der Williams FW36 bei seinen ersten Testfahrten in Jerez de la Frontera. © picture alliance / dpa
Besonders auffällig beim neuen Force India Wagen: Die alte weiße Grundlackierung ist einer schwarzen gewichen, die indischen Nationalfarben grün und orange jedoch geblieben. © picture alliance / dpa
Besonders auffällig beim neuen Force India Wagen: Die alte weiße Grundlackierung ist einer schwarzen gewichen, die indischen Nationalfarben grün und orange jedoch geblieben. © picture alliance / dpa
Auch bei Force India setzen die Konstrukteure auf eine rüsselartige Nase. © picture alliance / dpa
Ebenfalls in der "Rüsseloptik": der Toro Rosso STR9, dessen Nase besonders langgezogen wurde. © picture alliance / dpa

„Man kann sagen, dass die Autos mit Mercedes-Power konkurrenzfähig sind. Man kann sagen, dass wir es sind“, hatte Ferrari-Pilot Fernando Alonso betont. Er sei aber sicher, dass auch die Wagen mit Renault-Antrieb, und damit auch Red Bull, beim ersten Rennen am 16. März in Australien soweit sein würden.

Letztlich ist angesichts der größten technischen Reform der Formel-1-Geschichte mit den neuen Turbo-Motoren und einem komplexen Hybridsystem aber kein Team vor Rückschlägen gefeit. Alonsos neuer Stallkollege Kimi Räikkönen kam am Freitag wegen vorübergehender Übertragungsprobleme der Telemetriedaten des FT14 auch auf nur 44 Runden und Rang sechs. Alonso prophezeite: „Wenn man in den ersten Rennen das Ziel erreicht, wird man ein gutes Resultat erzielen.“

dpa

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