Russland ist zum 25. Mal Eishockey-Weltmeister

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Die Trophäe in der Hand: Das Team aus Russland ist neuer Eishockey-Weltmeister.

Bern - Russland bleibt Eishockey-Weltmeister. Im Finale hatte Kanada mit 1:2 das Nachsehen. Die Russen sind mit dem 25. Titel nun alleiniger Rekordchampion vor den Nordamerikanern.

Die Russen gewannen am Sonntag in Bern 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) gegen die Kanadier, die die Revanche für das schmerzliche 4:5 vor einem Jahr auf eigenem Eis verpassten. Im Vergleich der Eishockey-Supermächte brachte Jason Spezza (6.) den Herausforderer in Führung, Oleg Saprykin (13.) und Alexander Radulow (35.) drehten die Partie zugunsten der Russen.

Den dritten Platz sicherte sich zuvor Olympiasieger Schweden mit 4:2 (0:0, 2:1, 2:1) über die USA. Die deutsche Mannschaft hatte nur den vorletzten Platz unter den 16 Teilnehmern belegt. Als Gastgeber der WM 2010 blieb ihr der eigentlich fällige Abstieg jedoch erspart.

Die 11.454 mehrheitlich auf russischer Seite stehenden Zuschauer sahen von Beginn an ein rasantes Endspiel, das den hohen Erwartungen gerecht wurde. Der Titelverteidiger hatte die ersten Chancen, geriet aber in Rückstand: Nach Schlagschuss von Verteidiger Shea Weber lenkte Kapitän Shane Doan den Abpraller zu Spezza, der zu seinem siebten Turniertor einschob. Beim ersten russischen Überzahlspiel fälschte Saprykin jedoch einen Schuss von Witali Atjuschow zum gerechten Ausgleich ins Netz ab.

Die Kanadier kamen etwas besser in den Mittelabschnitt und hatten mehr Chancen, doch diesmal schlugen die Russen zu: Einen Konter schloss Radulow mit einer schönen Einzelaktion ab. Die Partie bot in der Offensive zwar nicht so viel Klasse wie das Finale im Vorjahr in Québec, doch Tempo, Einsatz und Intensität blieben hoch. So lieferte sich Russlands bisher überragender Stürmer Ilja Kowaltschuk viele heiße Duelle mit Bewacher Weber. Die “Ahornblätter“ drückten im letzten Drittel auf das 2:2, Schlussmann Ilja Brysgalow rettete aber mehrmals stark. Die offensiv so starken Russen standen insgesamt gut in der Defensive und ließen den Ausgleich nicht mehr zu.

dpa

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