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Zehnter WM-Titel für Thomas Lurz

Thomas Lurz
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Schimm-Star Thomas Lurz hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Shanghai seine nächste Goldmedallie gewonnen.

Shanghai - Trainer, Teamkollegen und Funktionäre hielten die Siegerehrung für das erste deutsche Gold in der brütenden Hitze Shanghais mit ihren Handys und Kameras fest.

Selbst der Trainer und Bruder hatte den nächsten Titel von Rekord-Weltmeister Thomas Lurz irgendwie erwartet. Zehnter WM-Sieg, der siebte über fünf Kilometer nacheinander - über seine Bilanz der Superlative sprach der Gold-Garant aber alles andere als euphorisch.


Nackte Haut bei Sportlerinnen: Die knappsten Outfits

Hoppla! Wasserballerin Nadine Kunz hat da was verloren. © Getty
Vor allem bei den Frauen zählt heute nicht nur die gute Leistung, sondern auch das gute Aussehen. Das bringt Werbeverträge ein, und manche Sportarten wie etwa Beachvolleyball oder Tennis haben einen Teil ihrer Popularität auch den knappen Outfits der Protagonistinnen zu verdanken. Wir laden Sie ein durch eine Bilderreise der knappsten Sportlerinnen-Outfits. © Getty
Bei Tennisspielerinnen hat man ja irgendwie immer das Gefühl, dass die Röcke den Spielerinnen gar nicht kurz genug sein können. Und sie sich morgens genau überlegen, welche Unterwäsche sie der Weltöffentlichkeit präsentieren. © dpa
Sport kann sexy sein. Soll er sogar! Das zeigte sich nicht nur 2010, sondern auch in den Vorjahren: Das sind die heißesten Outfits! © dpa
Von Busenblitzern über bewusst gewählte Mini-Leibchen ... © Getty
... bis hin zu Randsportarten, bei denen Nacktsein dazugehört. © Getty
Da hat die Hand aber rein gar nichts verloren. © dpa
Im Wasserball gehören Busenblitzer fast schon dazu. © dpa
Und mit den oftmals knappen Badeanzügen tun die Athletinnen auch wenig, um das zu verhindern. © dpa
Ups! © dpa
Patsch! Ein Busengrapscher bei der Wasserball-WM 2011 © Getty
Alexandra Asimaki (Griechenland) geht beii Sofia Konukh (Russland) auf Tuchfühlung © Getty
Für Fans ungewöhnlicher ... © Getty
... und sexy Einblicke ist Wasserball eh eine Top-Sportart. © Getty
5000-Meter-Läuferin Habtemariam Nebiat aus Eritrea hingegen wollte definitiv nicht so viel zeigen! © dpa
Auch Oksana Domnina hat bei der Kleiderwahl einen Fehler begangen. © dpa
Olympia 2010 war ein Schaulaufen der sexy Outfits. © Getty
Aber bevor wir aufs Eis schauen ... © Getty
Ein kurzer Blick zum Tennis! © AP
Venus Williams ist eine Meisterin der Selbstinszenierung! © AP
Das hier war unser Lieblingsoutfit 2010 © AP
Das unser zweitliebstes © AP
Wer genau hinsieht, merkt: So viel zeigt Venus gar nicht © dpa
Aber sexy sieht's allesmal aus. © AP
Hier das weiße Modell! © dpa
Neue Sportanzüge sorgten 2009 für Diskussionen. Grelle Designs gingen da fast ein wenig unter. © dpa
Alles gut verstaut! © dpa
Wo waren wir? Ach ja, Olympia! © dpa
Tessa Virtue tanzte sich nicht nur zu Gold © AP
Sondern auch in die Herzen vieler © AP
Auch als "Miss Transparent" wurde sie bekannt. © AP
Ihrem Partner scheint das Outfit auch zu gefallen. © AP
Shelley Rudman (USA, Skeleton) lässt es hauteng angehen. © Getty
Auch Teamkollegin Noelle Pikus-Pace lässt sich nicht lumpen. © AP
Sicherlich gewollt: Einblicke bei Kim Clijsters. © dpa
Kommen wir zu ein paar Bilder, bei den man darüber streiten kann, ob es noch "Sport" heißen darf. © Getty
Vor der Fußball-WM 2010 trafen sich Pornostars in Berlin zum Oben-ohne-Fußball-Match © Getty
DAS hier ist Sport. © dpa
Und es ist sexy. © dpa
Die Trainingsbilder von Maylin Hausch gingen um die Welt. © dpa
Kein Wunder bei diesen Einblicken © dpa
Da gehört der Kopf aber nicht hin. © dpa
Da schon eher. © dpa
Wir können uns ... © dpa
... gar nicht satt sehen ... © dpa
... an diesen Bildern. © dpa
Julia Görges zählt zu den erfolgreichsten deutschne Tennisspielerinnen © dpa
Und zu den ansehnlichsten. © dpa
Erst recht mit solchen Outfits. © dpa
Jaaaaaaaa! Zwetana Pironkowa freut sich. © dpa
Heiße Feger! © AP
Im Curling gibt's oft einiges zu sehen. © dpa
Heiß auf Eis. © dpa
Isabelle Delobel gibt alles. © Getty
Ah, Tessa Virtue noch mal - "Miss Transparent", Sie erinnern sich? © dpa
Auf dem Eis bei Olympia ... © dpa
... gab's ein Schaulaufen der schrägen Outfits. © dpa
Sexy soll sein. © dpa
Und hoch das Bein! © AP
Was wollen uns die Künstler damit sagen? © AP
Oh, falscher Bildausschnitt © dpa
Boah, was für ein Rock! © AP
Beachvolleyballerin Katrin Holtwick gibt geheime Zeichen. © dpa
Jelena Isinbajewa ist DER Topstar des Stabhochsprungs. © dpa
Mit Werbeverträgen scheffelt sie Millionen. © dpa
Ihr Marktwert stieg nicht zuletzt aufgrund ihres ansehnlichen Äußeren und wegen der knappen Outfits. © dpa
Schön und sexy: Britta Steffen © dpa
Nicht ganz so sexy: Justine Henin. Denn diese Hose könnten böse Zeitgenossen auch mit einer Windel vergleichen. © dpa
Jelena Jankovic hatte da schon die besseren Klamotten für den sexy Laufsteg Tenniscourt. © dpa
Es soll ja Leute geben, die Beachvolleyball nur der knappen Outfits schauen. © dpa
Pfui! Aber schön anzuschauen ist so was durchaus. © dpa
Und jetzt was ganz Schräges! © Getty
Ob man Nackt-Rugby wirklich als Sportart bezeichnen kann? © Getty
Und diese Zeitgenossen als Sportler? © Getty
Darüber lässt sich sicher streiten. © Getty
Die Athleten am St Kilda Beach (Neuseeland) haben trotzdem ihren Spaß. © Getty
Natürlich kommt es auch zu jeder Menge Körperkontakt. © Getty
Nichts für schwache Gemüter © Getty
Jetzt wird es besonders kurios: Beim Bekleidetensport sind die Flitzer nackt. Beim Nacktsport sind die Flitzer angezogen. Dieser Herr in Klamotten ist ausdrücklich unerwünscht und wird vom Platz geführt. © Getty
Softball ist in Deutschland eine Randsportart. Jennie Finch ist dank ihres attraktiven Aussehens trotzdem vielen Männern ein Begriff. © Getty
Weil wir so viele davon vorliegen haben und sie wirklich ansehnlich sind: hier noch mehr Fotos der süßen Jelena Isinbajewa © Getty
So schön, so sexy ... © Getty
Der Stabhochsprung-Megastar © Getty
Noch weniger Stoff, und man müsste die Sittenwächter alarmieren. © Getty
Ups! © Getty
Serena Williams ist ausgerutscht. Oder war das Absicht? Bei ihr weiß man ja nie ... © Getty
Winkewinke! Britta Steffen zeigt, dass ein Schwimmanzug gar nicht eng genug sein kann. © Getty
Das sieht auch Fran Halsall so. © Getty
Diese Dame hat das „Sex“ im Namen von  „Middlesex Sevens“ etwas zu wörtlich genommen. Denn das ist der Name eines Charity-Events, bei dem sie auf den Platz stürmt. © Getty
Mit Rugby hat das nicht mehr viel zu tun. © Getty
Doch man(n) nimmt es mit Humor. © Getty
Wieder Serena, die mit ihrem Schläger das Nötigste bedeckt. © dpa
Und wieder Serena - es ist kein Zufall, dass Sie den US-Star hier so oft sehen. © dpa
Sie ist die Meisterin der knappen Outfits. © dpa
Sex sells, das weiß auch Schwester Venus Williams. © dpa
Immer wieder schön anzusehen, wie hier bei Daniela Samulski: athletische Körper in knackengen Schwimmanzügen © dpa
Kerstin Vogel pustet kräftig durch. © dpa
Das männliche Publikum bekommt also oft nicht nur sportliche Höchstleistungen zu gucken, sondern auch noch Anziehendes bis Anzügliches für die Augen. Und natürlich schauen umgekehrt auch die Frauen hin, wenn athletische Fußballer ihr Trikot ausziehen. Warum auch nicht? Was wäre der Sport ohne einen Hauch von Erotik? © dpa

Zehnter WM-Titel für Thomas Lurz, über fünf Kilometer gar zum siebten Mal nacheinander. Statt aber in überschäumenden Jubel auszubrechen, nahm der Freiwasserschwimmer die nächste Karrierebestmarke gewohnt sachlich zur Kenntnis. “Ich freue mich schon da drüber, was soll ich sagen. Man muss nicht irgendwie den großen Affen machen und sich auf die Leine setzen“, sagte der 31-Jährige.


Nach der insgesamt 16. Weltmeisterschafts-Medaille freute sich der Würzburger, für den es gleich nach dem Finish erstmal eine Dose Cola gab, auf den Lohn der besonderen Art: “McDonald's.“ Und wenn die Marathonschwimmer am Samstag über die 25 Kilometer starten, darf sich Lurz der Regeneration widmen. Wegen Hitze und Schulterproblemen lässt er diesen Wettkampf aus.

Nach zwei silbernen und drei bronzenen Medaillen bei der Schwimm-WM in Shanghai durfte der Deutsche Schwimm-Verband am Jinshan Beach über das erste Gold jubeln. Leistungssportdirektor Lutz Buschkow ließ bei Lurz' packendem Zielsprint und dem Erfolg in 56:16,6 Minuten vor 10-Kilometer-Weltmeister Spyros Giannotis (Griechenland/+ 0,8 Sekunden) und dem Russen Jewgeni Drattsew spontan einen Freudenschrei los. Nach Silber und Bronze von Lurz & Co. war der befreiende Sieg da.

“Die Freiwasserschwimmer waren sehr stark, haben ihre Quotenplätze zu 75 Prozent geholt und jetzt die Goldmedaille“, lobte Buschkow das “besondere Ereignis“ im über 30 Grad warmem Wasser. Wieder einmal war auf Thomas Lurz Verlass. Irgendwie sind Erfolge des Dauerbrenners zur Gewohnheit geworden.

“Es klingt zwar ein bisschen blöd, aber manchmal erwartet man, auch ich selber, von Thomas eine Goldmedaille“, sagte Bruder und Trainer Stefan Lurz, der die Ehrung fürs Familienarchiv mit seinem Smartphone filmte. “Gold kann nicht immer funktionieren, aber auch der Silbermedaillenplatz über zehn Kilometer war ein Riesending und vielleicht sogar noch wichtiger als jetzt das Gold hier.“

Denn der mit Rang zwei gesicherte Quotenplatz bringt Lurz nach London. “Olympia ist jetzt erstmal das ganz große Ziel“, sagte der Schwimmer; dann soll er für den Bruder wieder in einem Sieger-Filmchen die Hauptrolle spielen. “Wir wollen versuchen eine ganz große Nummer zu machen und die Goldmedaille aus dem Wasser zu fischen“, sagte Stefan Lurz, der ein relativ einleuchtendes “Erfolgsrezept“ preisgab.

“Thomas ist ein akribischer Arbeiter, er trainiert meiner Meinung nach so gut wie fast niemand auf der Welt. Er trainiert sehr viel und vor allem sehr intensiv und das jeden Tag stundenlang.“ Das tut er zusammen mit seiner Würzburger Trainingskollegin Swann Oberson (Schweiz), die die Damen-Konkurrenz für sich entschied.

Deren Sieg wertete Stefan Lurz als halben Titel, wie er gestand. Der volle Titel folgte dann durch den Bruder. “Jetzt ist er mit WM-Siegen zweistellig, das haben wir so ein bisschen im Hinterkopf gehabt. Wir wissen nicht, ob er nochmal eine Weltmeisterschaft in seinem Leben überhaupt schwimmt. Ich denke, dass wahrscheinlich nach London irgendwann mal Schluss sein wird.“ Der nimmermüde Ausnahme-Athlet mag daran selbst nicht denken. “Olympia ist jetzt erstmal das ganz große Ziel und danach muss man gucken, wie es läuft.“

Respektabel lief es für Isabelle Härle als achtbare 16. bei ihrem ersten internationalen Einzel-Wettkampf. Isabell Donath beendete das Rennen auf dem 19. Rang. Unter Wert wurde Jan Wolfgarten, der mit Lurz und Härle Team-Bronze holte, auf Platz 23 geschlagen.

dpa

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