Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auch Beck und Brands scheitern

Wimbledon: Lisicki weiter, Barthel draußen

Sabine Lisicki
+
Sabine Lisicki

London - Sabine Lisicki ist bei ihrem Lieblings-Grand-Slam in die dritte Runde eingezogen. Mona Barthel ist hingegen ausgeschieden.

Erst „Express-Shopping“ in London, dann zum Royal Ascot und schließlich im Eiltempo in die dritte Runde ihres Lieblingsturniers: Sabine Lisicki ist rechtzeitig zum Rasen-Klassiker in Wimbledon in Top-Form. In nur 61 Minuten fertigte die 23 Jahre alte Berlinerin am Donnerstag die Russin Jelena Wesnina 6:3, 6:1 ab. „Ich habe es wirklich genossen auf dem Platz. Ich fühle mich hier einfach wohl und liebe dieses Turnier“, sagte Lisicki.

Ihre Zweitrunden-Gegnerin hatte zuletzt auf Gras stark aufgespielt und das Vorbereitungsturnier in Eastbourne gewonnen. In der Weltrangliste verbesserte sich die 26-Jährige auf Platz 22 - und steht damit sogar zwei Plätze vor der deutschen Fed-Cup-Spielerin.

Doch im ersten Match des Tages ließ Lisicki ihrer Kontrahentin von Beginn an keine Chance, diktierte das Geschehen auf Court 2 und nutzte ihren zweiten Matchball zum Sieg. Ob es ein Geheimnis dafür gebe, dass sie immer gerade rechtzeitig zum Tennis-Höhepunkt der Saison zu ihrem besten Spiel finde, wurde die Halbfinalistin von 2011 und zweimalige Viertelfinalistin nach der Demonstration gefragt.

„Eine gewisse Lockerheit“ habe sie sich verschrieben, sagte Lisicki und betonte: „Es ist eine feine Linie, auch außerhalb des Platzes entspannt zu sein.“ Deshalb habe sie in diesem Jahr auch erstmals die Einladung zum Pferderennen in Ascot in der Grafschaft Berkshire angenommen. „Dafür habe ich am Montag Express-Shopping gemacht und mir noch einen Hut gekauft“, berichtete die blendend aufgelegte Lisicki von ihren Aktivitäten in der Woche vor Wimbledon.

Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft sie nun auf die an Nummer 14 gesetzte Australierin Samantha Stosur. „Kein einfaches Match, aber ich freu mich drauf. Ich werde da mit Selbstvertrauen reingehen“, sagte sie - auch wenn die Bilanz von 1:4 gegen sie spricht. Dass in der Runde der besten 16 Titelverteidigerin Serena Williams warten würde, weiß Lisicki. „Ich darf aber nicht zu weit nach vorne schauen“, sagte sie. Dabei sind es gerade die großen Matches gegen die ganz Großen der Branche, die Lisicki so sehr liebt.

Für Annika Beck, Mona Barthel und Daniel Brands dagegen sind die Auftritte auf der Tennis-Bühne an der Church Road für dieses Jahr beendet. Barthel verlor gegen die Amerikanerin Madison Keys 4:6, 2:6. Beck musste sich der Tschechin Klara Zakopalova 6:7 (5:7), 3:6 geschlagen geben. Brands unterlag dem Tschechen Tomas Berdych 6:7 (6:8), 4:6, 2:6.

Lisickis mögliche Achtelfinal-Gegnerin Williams hatte keine Mühe. Die 31 Jahre alte Amerikanerin setzte sich 6:3, 6:2 gegen Caroline Garcia aus Frankreich durch und spielt jetzt gegen die Japanerin Kimiko Date-Krumm. Die 42-Jährige gewann gegen Alexandra Cadantu aus Rumänien 6:4, 7:5 und ist die älteste Spielerin in der Geschichte des Profitennis seit 1968, die in Wimbledon die dritte Runde erreichte.

dpa

Bloß nichts Wabbeliges! Angelique Kerber von A bis Z

Bloß nichts Wabbeliges! Angelique Kerber von A bis Z

Von A wie Autofahren bis Z wie Zahnarzt: Angelique Kerber erzählt in einer ganz persönlichen Auflistung von Bäckerei-Besuchen vor dem Fliegen, einer Wett-Leidenschaft und einer schwarzen Perücke. © Getty
A wie Autofahren: „Ich fahre gerne schnell, das liegt in der Familie. Aber ich habe keine Punkte in Flensburg.“ © Getty
B wie Braten: „Ich mag die polnische Küche unglaublich gern. Ich lasse mich am liebsten von meiner Oma bekochen." © Getty
C wie Chor: „Ich war in der Grundschule ein, zwei Jahre im Chor, aber ich kann überhaupt nicht singen. Das überlasse ich lieber meiner Schwester Jessica. Sie hat schon mal ein Casting mitgemacht, glaube ich.“ © Getty
D wie Druck: „Der ist da, den spüre ich auch. Und er ist anders geworden. Als ich erste Erfolge hatte, war bei den Leuten noch Skepsis da. Mittlerweile erwarten sie die guten Ergebnisse.“ © Getty
E wie Energiequelle: „Am besten kann ich zuhause auftanken. Ich treffe mich mit Freunden, rede mal nicht über Tennis oder mache einfach gar nichts.“ © Getty
F wie Flugzeug: „Fliegen muss in meinem Job ja sein. Aber Essen im Flugzeug geht gar nicht. Ich nehme mir meistens am Flughafen beim Bäcker was mit. Ich kann aber direkt schlafen. Sonst wäre es kleine Tragödie.“ © Getty
G wie Goldmedaille: „Natürlich hatte ich in London diesen Traum. Es hat leider nicht geklappt, aber Olympia war trotzdem ein unglaubliches Erlebnis.“ © Getty
H wie Haare: „In Miami habe ich mir zum Spaß mal eine schwarze Perücke aufgesetzt und ein Foto gemacht. Alle, denen ich es gezeigt habe, haben sich an den Kopf gefasst und gesagt: Lass es lieber. Ich bleibe bei Blond.“ © Getty
I wie Igitt: „Muscheln und Austern. Das ist wabbelig, das würde ich nie runterkriegen. Ich mag auch keine Meeresfrüchte oder Sushi.“ © Getty
J wie Ja-Sager: „Ich war immer eine, die ihre Meinung gesagt hat. Früher war ich aber zerrissen und wusste dann nie, ob es richtig war. Jetzt sage ich meine Meinung und stehe dazu. Ich weiß, was ich will.“ © Getty
K wie Kiel: „Das ist mein Rückzugsgebiet. Es ist am Wasser, es ist ruhig, meine Freunde sind da. Ich kenne jede Ecke. Ob ich da später leben werde, weiß ich aber noch nicht.“ © Getty
L wie Links: „Ich spiele nur mit links Tennis, mache sonst alles mit rechts. Als Kind standen die Trainer ja gegenüber von mir. Da habe ich es so gemacht wie sie. Bei mir war es dann eben links, was bei ihnen rechts war.“ © Getty
M wie Malerei: „Das mochte ich schon immer. Egal, ob mit Wasserfarben oder Buntstiften. Vielleicht mache ich später mal einen Malkurs.“ © Getty
N wie Nummer 1: „Das ist noch ein weiter Weg. Aber ein Grand Slam-Titel wäre mir wichtiger als die Nummer 1 im Ranking.“ © Getty
O wie Oma: „Meine Großeltern bedeuten mir sehr viel. Ohne sie wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin. Sie haben immer an mich geglaubt. Beim Fed Cup im April haben sie mich seit langem wieder live spielen gesehen.“ © Getty
P wie Polen: „Polen ist ein Bezugspunkt. Ich fahre dort immer noch gerne hin zum Relaxen. Ich habe einen kleinen Akzent im Polnischen, weil ich mehr Deutsch spreche.“ © Getty
Q wie Querkopf: „Ich habe mich geändert, bin offener geworden. Ich habe keine Angst mehr. Früher wusste ich nicht, wie ich mich verhalten sollte. Das hat mich gequält. Ich fühle mich jetzt viel besser. Das hilft mir auch auf dem Platz.“ © Getty
R wie Rente: „Ich will dann eine Familie und einen festen Platz haben, wo ich wohne. Reisen ja, aber nicht mehr so viel.“ © Getty
S wie Sünde: „Ich wette gerne mit meinem Trainer. Wenn ich ein Grand-Slam-Turnier gewinne, machen wir zusammen Fallschirmspringen oder Paragliding. Allerdings habe ich Höhenangst.“ © Getty
T wie Träume: „Gesund bleiben, das Leben genießen. Ich darf das machen, was ich liebe: Tennis spielen. Natürlich ist es auch ein Traum, ein Grand-Slam-Turnier zu gewinnen.“ © Getty
U wie USA: „New York ist eine meiner Lieblingsstädte. Natürlich kommen da die Erinnerungen an mein Halbfinale bei den US Open hoch. Ich weiß aber nicht, ob ich dort leben könnte.“ © Getty
V wie Vorbild: „Ich war vor kurzem mit einer Freundin in den polnischen Bergen. Da kamen Kinder und haben mir zum Wimbledon-Halbfinale gratuliert. Ich merke, dass ich ein Vorbild für andere bin. Es ist ein gutes, aber komisches Gefühl.“ © Getty
W wie Wimbledon: „Ich habe da eigentlich immer schlecht gespielt, immer ist irgendwas passiert. Deswegen freut es mich umso mehr, dass ich ausgerechnet dort ins Halbfinale gekommen bin.“ © Getty
X wie X-Ray: „Es ist kein schönes Gefühl, bei einer Computertomografie in der Röhre zu liegen. Man weiß nicht, ob man was hat. Und dann sieht man alles. Da will ich nicht mehr rein.“ © Getty
Y wie Yacht: „Das ist nichts für mich. Ich gönne mir lieber einen Ausflug in die polnischen Berge.“ © Getty
Z wie Zahnarzt: „Ich lasse mir immer eine Betäubungsspritze geben. Schon wenn ich einen Bohrer höre, kralle ich mich am Stuhl fest.“ © Getty

Kommentare