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Wikinger erobern die Tour

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Edvald Boasson Hagen fährt für das Team Sky.

Lisieux - Den Sieg bei der sechsten Etappe der Tour de France - die längste der 98. Frankreich-Rundfahrt - hat sich der Norweger Edvald Boasson Hagen gesichert. Auch das Gelbe Trikot ist in norwegischen Händen.

Der Norweger Edvald Boasson Hagen hat am Mittwoch die 6. und längste Etappe der Tour de France von Dinan nach Lisieux vor dem Australier Matthew Goss gewonnen.

Hagens Landsmann Thor Hushovd verteidigte zum vierten Mal sein Gelbes Trikot. Im Gesamtklassement führt er weiter mit einer Sekunde vor Ex-Weltmeister Cadel Evans (Australien) und vier Sekunden vor Frank Schleck (Luxemburg).

Die mit kleinen Steigungen gespickte Etappe, mit 226,5 Kilometern der längste Tagesabschnitt der diesjährigen Tour, verlief ruhiger als die des Vortages. Stürze waren diesmal nicht an der Tagesordnung, obwohl auch wieder einige Profis zu Boden gingen. Der Ausreißer Adriano Malori aus Italien wurde erst 2700 Meter vor der Ziellinie vom jagenden Feld gestellt.

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

1989: Greg LeMond (USA, auf dem ersten Platz stehend) © Getty Images
1990: Greg LeMond (USA) © Getty Images
1991: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1992: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1993: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1994: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1995: Miguel Indurain (Spanien) © Getty Images
1996: Bjarne Riis (Dänemark) Riis gab später zu, gedopt zu haben . Die Disqualifikation ist nicht möglich, da die Verwendung von Doping nach acht Jahren verjährt. Die Organisatoren der Tour de France hatte Riis zunächst aus ihrer Siegerliste gestrichen. Mittlerweile wird er dort wieder geführt. © Getty Images
1997: Jan Ullrich (Deutschland) © Getty Images
1998: Marco Pantani (Italien) © Getty Images
1999: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2000: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2001: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2002: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2003: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2004: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2005: Lance Armstrong (USA) © Getty Images
2006: Floyd Landis (USA). Landis wurde aber am 21. September 2007 der Titel aberkannt. Er war positiv auf Testosteron getestet worden. © Getty Images
Dafür wurde Oscar Pereiro nachträglich zum Gewinner der Tour de France 2006 erklärt. © Getty Images
2007: Alberto Contador (Spanien) © Getty Images
2008: Carlos Sastre (Spanien) © Getty Images
2009: Alberto Contador (Spanien) © Getty Images
2010: Alberto Contador (Spanien) © dpa
2011: Cadel Evans (Australien) © ap
2012: Bradley Wiggins (Großbritannien) © ap

Der Vortagessieger Mark Cavendish musste schon früh seine Hoffnungen auf eine Wiederholung seines Coups begraben. Auf dem welligen Terrain musste er der Anstrengung vom Mittwoch Tribut zollen. Im Finale hatte er Schwierigkeiten, dem enorm hohen Tempo des Feldes zu folgen, obwohl er beim Zwischensprint in Vassy noch schnellster des Fahrerfeldes auf der Verfolgung von fünf Ausreißern war. Damit gingen dem Briten vom HTC-Highroad-Team wieder wertvolle Punkte im Kampf um das Grüne Trikot verloren.

Der Amerikaner Levi Leipheimer verlor nach einem Sturz im Ziel 1:05 Minuten auf den Tagessieger. Damit musste Andreas Klödens RadioShack-Team nach dem Ausfall von Janez Brajkovic am Vortag den zweiten schweren Schlag innerhalb von 24 Stunden hinnehmen.

dpa

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