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Vor Wimbledon-Auftakt

Haas bescheiden: "Möchte erste Runde überstehen"

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Tommy Haas rifft in der ersten Wimbledon-Runde auf den Russen Dmitri Tursunow.

London - Tommy Haas und Angelique Kerber sind in Wimbledon die deutschen Hoffnungsträger. Beide stehen in ihren Auftaktmatches vor kniffligen Aufgaben und formulieren ihre Ziele defensiv.

Roger Federer träumt von der magischen Acht. Für Serena Williams wäre alles andere als der Titel eine Enttäuschung, und Andy Murray kämpft mit der Unterstützung einer ganzen Nation gegen den Wimbledon-Fluch an. Bescheidener fallen dagegen die Ziele der deutschen Hoffnungsträger beim wichtigsten Tennisturnier der Welt aus. Tommy Haas will an der Church Road einfach „nur die erste Runde überstehen“, Angelique Kerber möchte „mit Lockerheit und Spaß an die Sache herangehen“.

Die Zurückhaltung der besten deutschen Tennisprofis hat viel mit ihren Erstrundengegnern zu tun. Der Russe Dimitri Tursonow gilt als ebenso unberechenbar wie die schrille Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands. „Man weiß ja, dass Tursunow manchmal etwas durchgedreht ist und verrückte Dinge auf dem Platz tut“, sagte Haas der Bild. Mattek-Sands lieferte der englischen Presse mit ihrer grün-blauen Mähne schon vor Turnierbeginn willkommenes Futter.

Auffälliger als ihre bunten Haare und das Outfit inklusive knielanger Strümpfe ist allerdings ihre spielerische Entwicklung in den vergangenen Monaten. Das bestätigt Mattek-Sands, die auf dem Stuttgarter Sand im Halbfinale und bei den French Open im Achtelfinale stand: „Ich habe nichts zu Verrücktes in den vergangenen Jahren getragen. Ich habe eher das Gefühl, dass ich meinen Schläger habe sprechen lassen.“

Diesen Hinweis hätte Angelique Kerber nicht gebraucht. Zweimal hat sie bereits gegen Mattek-Sands verloren und dabei keinen Satz gewonnen. Auch ihre Vorbereitung auf Wimbledon verlief mit dem Achtelfinalaus in Eastbourne eher schleppend, in dieser Saison hat die Weltranglistensiebte erst zwei Partien auf Rasen bestritten.

Für Kerber selbst ist das kein Problem. Sie ist längst etabliert in der Weltspitze und weiß mit dem Druck umzugehen. Der Halbfinaleinzug im vergangenen Jahr hat zudem ihre Beziehung zum Heiligen Rasen gefestigt. „Ich habe Vertrauen in den Untergrund gewonnen, das ist entscheidend“, sagte die 25-Jährige dem TV-Sender Sky. Mit ihrer Beinarbeit und den Qualitäten beim Return hofft Kerber, ihren verhältnismäßig schwachen Aufschlag auszugleichen. „Ich muss gut ins Turnier starten, das ist sehr wichtig. Wenn sich dann ein gutes Gefühl auf dem Platz entwickelt, kann ich weit kommen“, sagt sie.

Für dieses Gefühl spielt auch Tommy Haas, der genau weiß, wie schnell auf Rasen alles vorbei sein kann. Im vergangenen Jahr war er als Halle-Sieger und Geheimfavorit nach Wimbledon gekommen und verlor in Runde eins gegen Philipp Kohlschreiber. Seine Form ist seitdem beständiger geworden, den Viertelfinaleinzug bei den French Open in Paris bestätigte Haas mit dem Halbfinale in Halle. Mit 35 Jahren fehlen ihm nicht mehr viele Punkte für die Rückkehr unter die besten zehn Tennisspieler der Welt.

So stöhn ist das Damen-Tennis!

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
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Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
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Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
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Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
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Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
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Ääääääääh! © Getty
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Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
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Obacht, gleich kommt's! © Getty
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Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
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Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
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Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
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Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
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Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
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... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
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Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
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Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
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Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
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Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
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Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
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Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
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Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
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Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
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Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
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Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
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Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
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Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
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Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
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Jimmy Connors ... © Getty
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... und Andre Agassi. © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

Forsche Töne schlägt er trotz allem nicht an. Der Traum von seinem ersten Grand-Slam-Sieg wird wohl ein Traum bleiben, auch wenn ihm Rekord-Champion Roger Federer in London gute Chancen einräumt. „Ich weiß nicht recht“, sagte Haas der Bild-Zeitung: „Sicher sind die Punkte hier nicht so lang. Aber auf Rasen muss die Beinarbeit immer stimmen, und ich muss für die Schläge tief in die Knie gehen.“ Zuversicht hört sich anders an.

sid

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