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„Unterscheide nicht nach Geschlecht“

Becker kann sich Engagement als Frauen-Trainer vorstellen

München - Boris Becker (49) kann sich nach seiner Trennung vom serbischen Ausnahmespieler Novak Djokovic (29) eine Fortsetzung seiner Trainer-Karriere im Team einer Frau vorstellen.

"Ja, ich bin offen dafür", sagte die deutsche Tennis-Ikone im Interview mit der Bild: "Beim Tennis unterscheiden wir nicht nach Geschlecht, sondern nach guten und weniger guten Spielern."

Ein guter Spieler mit großen Ambitionen - danach hält Becker Ausschau. "Das Ziel muss sein: Grand Slams zu gewinnen und Nummer eins zu werden. Wenn jemand mit einem Viertelfinale zufrieden ist, bin ich der falsche Mann", sagte Becker. Anrufe von "bekannten Spielern" habe es bereits gegeben: "Das lasse ich mir in der nächsten Zeit in Ruhe durch den Kopf gehen." Zunächst konzentriere er sich auf seinen Job als TV-Experte für Eurosport bei den Australian Open (ab 16. Januar).

Becker und Djokovic hatten das "einvernehmliche" Ende ihrer Zusammenarbeit nach drei Jahren mit sechs Grand-Slam-Titeln und 25 Turniersiegen am Dienstag bekannt gegeben. Becker schlug nach eigenen Angaben ein Angebot des Weltranglistenzweiten aus, welche Rolle der spanische Mentaltrainer Pepe Imaz bei seiner Entscheidung gespielt hat, wollte er nicht verraten. "Es sitzen immer viele Menschen in der Box von Novak. Ich möchte seinen Einfluss an dieser Stelle aber nicht bewerten", sagte Becker.

sid

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