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„Schwimm-Mami“

Britta Steffen: Olympia 2016 im "Hinterkopf"

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Freistil-Weltrekordlerin Britta Steffen liebäugelt weiterhin mit den Olympischen Spielen 2016 in Rio.

Berlin - Freistil-Weltrekordlerin Britta Steffen liebäugelt weiterhin mit den Olympischen Spielen 2016 in Rio. „Ja, das ist im Hinterkopf, wenn der Spaß stimmt und die Gesundheit mitmacht.“

Das sagte die 29-Jährige in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa über eine mögliche fünfte Olympia-Teilnahme. Nach der Absage ihres Freundes Paul Biedermann kann sich Steffen am Wochenende bei ihren DM-Starts in Berlin ganz auf sich konzentrieren. „Diese deutsche Meisterschaft ist wesentlich entspannter und einfacher für mich, weil ich wirklich nur auf mich achten muss“, erklärte sie.

Trotz weicherer WM-Norm nimmt die Kurzbahn-Weltmeisterin die nationalen Titelkämpfe ernst. „Selbst wenn Du den Stoff kannst, den Du gelernt hast, kann Dir in einer Prüfungssituation immer irgendetwas passieren.“ Für die WM Anfang August in Barcelona will sie „auf jeden Fall ins Finale kommen. Aufgrund der zugenommenen Dichte ist dann ein tolles Ergebnis möglich, vielleicht besteht sogar die Möglichkeit, nach einer Medaille zu greifen. Das wäre riesig.“

Als Schwimm-„Omi“ sieht sie sich nicht: „Vielleicht wäre Schwimm-Mami treffender.“ Sie genieße weiterhin Respekt. „So lange ich im Training und Wettkampf immer noch konkurrenzfähig bin, sehe ich viel Erfahrung nicht als hinderlich an.“

dpa

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