Schweiz steigt ohne Federer ab

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Die Schweiz stieg ohne ihr Aushängeschild Roger Federer im Playoff gegen Kasachstan aus der Weltgruppe ab.

Lyon/Belgrad/Berlin - Die Schweiz ist im Davis Cup ohne Roger Federer abgestiegen. Frankreichs Tennis-Team hat vorzeitig das Endspiel erreicht. Der Kampf um das zweite Finalticket ist noch offen.

Durch den Erfolg im Doppel gingen die Franzosen am Samstag im Halbfinale in Lyon gegen Argentinien uneinholbar mit 3:0 in Führung. Im Kampf um das zweite Endspielticket hat Tschechien in Serbien die Nase 2:1 vorn. Die Schweiz stieg dagegen ohne ihr Aushängeschild Roger Federer im Playoff gegen Kasachstan aus der Weltgruppe ab. Schon durch die Pleite im Doppel war die Niederlage der Eidgenossen besiegelt.

Nach den Einzel-Siegen von Michael Llodra gegen Juan Monaco und Gael Monfils gegen David Nalbandian am Freitag holten Arnaud Clement und Llodra im Doppel den entscheidenden dritten Punkt für die “Équipe tricolore“. Das Duo bezwang Eduardo Schwank und Horacio Zeballos 6:4, 7:5, 6:3. Die Franzosen haben die Trophäe bisher neunmal gewonnen und standen letztmals 2002 im Finale.

In Belgrad holten Tomas Berdych und Radek Stepanek beim 3:6, 6:1, 6:4, 6:1-Erfolg gegen Novak Djokovich/Nenad Zimonjic den zweiten Punkt für die Tschechen. Die Entscheidung fällt nun am Sonntag in den Einzeln. Titelverteidiger Spanien war bereits im Viertelfinale ausgeschieden.

Die Schweiz war ohne den wegen Müdigkeit pausierenden Weltranglisten-Dritten Federer in Astana chancenlos. Am Freitag verloren Marco Chiudinelli und Stanislas Wawrinka ihre Einzel, das Doppel Wawrinka/Yves Allagro musste sich schließlich 4:6, 3:6, 3:6 gegen Juri Schukin/Golubew geschlagen geben. Durch das 0:3 steht der Abstieg bereits vor den abschließenden Einzeln fest.

dpa

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