Renault denkt über Formel 1-Ausstieg nach

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Der Renault-Pilot Fernando Alonso bei einem Qualifying.

Paris - Nachdem Toyota am Mittwoch den Ausstieg aus der Formel 1 bekannt gegeben hat, denkt nun auch der französische Rennstall Renault über einen möglichen Rückzug nach.

Nach Informationen von BBC traf sich der Vorstand um Teamchef Bob Bell und Geschäftsführer Jean-Francois Caubet am Mittwoch in Paris, um über die Zukunft des Rennstalls nachzudenken. Demnach überlege Renault, sich eventuell aus dem Formel 1-Zirkus zurückzuziehen, weiter zu machen oder ledglich einem anderen Konstrukteur den Motor zu liefern. Falls sich Renault ganz zurückziehen sollte, würde damit der dritte Rennstall innerhalb von elf Monaten aus der Mortosport-Königsklasse aussteigen.

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Renault geriet erst kürzlich negativ in die Schlagzeilen, als bekannt wurde, dass der damalige Teamchef Flavio Briatore im vergangenen Jahr beim Rennen in Singapur seinem Fahrer Nelso Piquet Junior die Anweisung gab, absichtlich einen Unfall zu bauen, damit Teamkollege Fernando Alonso das Rennen gewinnt. Daraufhin trennte sich der Rennstall von seinem schillernden Teamchef.

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Zudem hat Renault seit 2002 eine Saison nicht mehr so schlecht abgeschitten wie dieses Jahr. Der Rennstall belegte von zehn Teams nur den achten Platz in der Konstrukteurs-WM.

Erst im vergangenen Monat unterzeichnete Robert Kubica einen Vertrag für 2010. Er sollte die Nachfolge von Doppel-Weltmeister Fernando Alonso antreten, der seinen Wechsel zu Ferrari bekannt gab.

ku

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