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Polizei beschlagnahmt Quick-Step-Bus

Les Herbiers - Einen Tag vor dem Start hat das Thema Doping die Tour de France offenbar wieder fest im Griff. Die Polizei beschlagnahmte am Freitagnachmittag den Bus des belgischen Teams Quick Step.

Beim Team Quick Step steht auch der Kölner Gerald Ciolek unter Vertrag. Teamsprecher Alessandro Tegner sagte, die Beamten hätten den Bus durchsucht und dann zu einer Polizeistation gebracht. “Ich weiß nicht, was sie suchen, aber unser Busfahrer und Sportdirektor Wilfried Peeters sind vor Ort“, sagte Tegner.

Der Bus wurde zur Polizeistation von La Roche-sur-Yon gefahren, die etwa 50 Kilometer vom Teamtotel von Quick Step entfernt liegt. Nach Informationen der Sporttageszeitung “L'Équipe“ wurde die Aktion von der Polizei von Angers sowie der Behörde für Umweltschäden und öffentliche Gesundheit (OCLAESP) durchgeführt.

Das OCLAESP hatte bereits vor zwei Jahren für Schlagzeilen gesorgt, als es den medizinischen Müll der Tour durchsucht hatte. Damals waren Transfusionsausrüstungen der Mannschaften Astana und Caisse d'Epargne zutage gekommen. Zu einer Anklage kam es jedoch nie, die Ermittlungen wurden eingestellt.

Bereits am Mittwoch sollen zahlreiche Teambusse von der Polizei an einer Zollstation nördlich von Nantes durchsucht worden seien. Hintergrund waren die Ermittlungen gegen den früheren Lotto-Fahrer Wim Vansevenant. Die belgische Polizei hatte ein Päckchen an den Mitarbeiter vom Team Omega Pharma abgefangen, das die verbotene Substanz TB-500 enthielt. Vansevenant behauptete, dass er TB-500 und andere Mittel lediglich zum Eigenbedarf bestellt habe.

dapd

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