US Open: Favoritensiege von Nadal und Clijsters

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Die Belgierin Kim Clijsters feiert ihren Sieg gegen die Serbierin Ivanovic.

New York - Titelverteidigerin Kim Clijsters und Branchenprimus Rafael Nadal wurden bei den US Open in New York ihren Favoritenrollen gerecht. Bei einem Match wurden die Fans auf eine Geduldprobe gestellt.

Die Belgierin verhinderte am Dienstagabend (Ortszeit) beim mühsamen 6:4, 5:7, 6:3 im Viertelfinale gegen die australische French Open-Finalistin Samantha Stosur nur mit einem wütenden Endspurt ihre erste US Open-Niederlage seit sieben Jahren. Der Weltranglisten-Erste Nadal entschied dagegen die “spanische Spätschicht“ gegen Landsmann Feliciano Lopez nach 2:08 Stunden mit 6:3, 6:4, 6:4 für sich und erreichte mit seinem 18. Sieg in Serie bei einem Grand Slam-Turnier souverän das Viertelfinale.

Nachdem die vorangegangenen Nachmittagsspiele Überlänge hatten und auch Clijsters nicht wie gewohnt im Schnelldurchgang eine Runde weiter kam, begann die Partie der beiden Freunde erst um 23:08 Uhr (Ortszeit). “Ich denke, es war viel härter für die Fans, so lange hierzubleiben“, meinte Nadal nach seinem verwandelten Matchball um 1:16 Uhr Ortszeit dennoch gelassen. Der 24-Jährige ist bei der mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Veranstaltung noch ohne Satzverlust und trifft in der Runde des letzten Acht auf seinen Landsmann Fernando Verdasco. Die Nummer acht der Setzliste konnte das zweite iberische Duell des Tages gegen David Ferrer in einem Marathon-Match nach 4:22 Stunden und trotz eines 0:2-Satzrückstandes noch mit 5:7, 6:7 (8:10), 6:3, 6:3, 7:6 (7:4) für sich entscheiden.

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Sogar 4:28 Stunden dauerte der Fünf-Satz-Krimi zwischen dem Schweizer Stanislas Wawrinka und Sam Querrey aus den USA, den der Eidgenosse mit 7:6 (11:9), 6:7 (5:7), 7:5, 4:6, 6:4 gewann. Damit schied bei den Herren auch der letzte US-Amerikaner aus. Wawrinka muss sich jetzt in der nächsten Runde mit Michail Juschni auseinandersetzen. Der Russe setzte sich mit 7:5, 6:2, 4:6, 6:4 gegen Tommy Robredo aus Spanien durch.

Erfolgreich, aber enttäuscht war Clijsters. Trotz ihres 19. Sieges in Serie gab Clijsters nicht nur erstmals einen Satz ab, sondern stand mehrfach mit dem Rücken zur Wand. “Ich habe mich selbst nach dem Match gefragt, wie ich es eigentlich gewonnen habe. Im nächsten Spiel muss alles viel besser werden“, betonte die 27-Jährige. Ihre Halbfinal-Gegnerin ist Venus Williams. Die US-Amerikanerin schaffte durch einen 7:6 (7:5), 6:4-Sieg gegen French Open-Champion Francesca Schiavone aus Italien erstmals seit 2007 wieder den Sprung in die Vorschluss-Runde.

dpa

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