Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz

Regierung von Oberbayern bestätigt: „Entnahme eines Wolfes in Südostoberbayern gestattet“

Regierung von Oberbayern bestätigt: „Entnahme eines Wolfes in Südostoberbayern gestattet“

Sprinterin gewann 2008

Olympiasiegerin Campbell-Brown gedopt

+
Veronica Campbell-Brown gewann 2008 in Peking über 200 m Gold.

Kingston - Die dreimalige Sprint-Olympiasiegerin Veronika Campbell-Brown aus Jamaika ist offenbar des Dopings überführt worden. Sowohl die A- als auch B-Probe der Sprinterin ist positiv.

Die dreimalige Sprint-Olympiasiegerin Veronika Campbell-Brown aus Jamaika ist offenbar des Dopings überführt worden. Wie die nationale Tageszeitung The Gleaner berichtet, wurde der 31-Jährigen bei einem Einladungsmeeting am 4. Mai in Jamaikas Hauptstadt Kingston in A- und B-Probe ein verbotenes Diuretikum nachgewiesen. Damit kann die Einnahme von Dopingmitteln verschleiert werden. Campbell-Brown, die 2004 Olympia-Gold über 200 m und 4x100 m gewonnen hatte und auch in Peking 2008 über 200 m erfolgreich war, droht eine zweijährige Sperre.

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF soll nach Angaben von The Gleaner eine Stellungnahme vorbereiten. Die Sponsoren von Campbell-Brown seien bereits über den Vorgang informiert. Der Fall Campbell-Brown wird nun vom jamaikanischen Anti-Doping-Disziplinarausschuss behandelt.

Veronica Campbell-Brown ist die erfolgreichste Sportlerin in der Geschichte Jamaikas. Insgesamt holte sie 20 internationale Medaillen, sieben bei Olympia, neun bei Weltmeisterschaften sowie jeweils zwei bei Hallen-WM und den Commonwealth-Spielen. Campbell-Brown hat bereits ihre nächsten Starts abgesagt. Sie wird auch ihren 200-m-Titel bei der WM vom 10. bis 18. in Moskau wohl nicht verteidigen können. Bei Olympia in London hatte sie im vorigen Sommer Bronze über 100 m und Silber mit der Staffel gewonnen.

Für Jamaika, dem Land der Supersprinter Usain Bolt und Yohan Blake, bedeutet der Dopingfall von Veronica Campbell-Brown einen weiteren herben Rückschlag. Bereits am Donnerstag war bekannt geworden, dass zwei Mitglieder des nationalen Leichtathletik-Teams wegen Dopings gesperrt wurden. Dominique Blake, Mitglied der 4x400-m-Staffel bei Olympia 2012 in London, erhielt eine sechsjährige Sperre. 800-m-Meister Ricardo Cunningham, der die Olympiateilnahme in London nicht geschafft hatte, ist neun Monate lang nicht startberechtigt.

Doping: Die merkwürdigsten Ausreden

Doping: Die merkwürdigsten Ausreden

Alberto Contador erklärte seine positive Doping-Probe mit verunreinigtem Essen. Er wurde daraufhin freigesprochen. Es ist nicht die erste merkwürdige Erklärung in der Geschichte des Dopings. © AP
Doping - die dümmsten Ausreden
Ex-Sprinter Dennis Mitchell nutzte seinen positiven Dopingbefund, um sich als Sexprotz zu outen. Das viele Testosteron komme von einer wilden Partynacht, in der er seine Frau verwöhnt habe. „Fünf Flaschen Bier und mindestens vier Mal Sex mit seiner Frau. Es war ihr Geburtstag. Die Lady hatte es verdient“, so lautete sein Statement. © Getty
Der Klassiker: Wer hat die Dopingmittel in Dieter Baumanns Zahnpastatube deponiert? © ots/dpa/Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Adrian Mutu: Der rumänische Fußballspieler sagte 2004 nach einer positiven Dopingprobe, er habe lediglich ein Mittel zur “Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit“ genommen. Zuvor hatte er zugegeben, Kokain genommen zu haben, dieses Geständnis wenige Tage später jedoch widerrufen. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Die Lebensmittelvergiftung der anderen Art: Ex-Sprinter Linford Christie beteuert: „Ich habe nicht gedopt, ich habe nur Avocados gegessen!“ © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Die wohl abgefahrenste Ausrede für Blutdoping hatte Radsportler Tyler Hamilton: “Ich bin ein Mischwesen. Die fremden Zellen in meinem Körper werden von den Stammzellen meines vor der Geburt gestorbenen Zwillingsbruders produziert." © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Gefährliche Mitbringsel: Die aus Südamerika importierten Bonbons sollen mit Koks verseucht gewesen sein, meint Straßenrad-Star Gilberto Simoni. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Johann Mühlegg soll eine Spezial-Diät gemacht haben, wegen der in seinem Kreislauf eine EPO-ähnliche Substanz nachgewiesen wurde... © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Auf den Hund gekommen: Frank Vandenbroucke behauptete, als bei ihm Anabolika und EPO sichergestellt wurden, die Mittel seien für seinen asthmakranken Hund bestimmt gewesen. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Justin Gatlin gab einem Masseur die Schuld. Der soll ihn nämlich mit einer testosteronhaltigen Salbe bearbeitet haben. Es soll sich sogar um eine fiese Retourkutsche des Profikneters gehandelt haben, meint Gatlin. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Christian Henn, ehemals Radprofi, wollte eigentlich nur der eigenen Libido auf die Sprünge helfen. Ein Spezialtee wurde ihm zum Verhängnis. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Ex-T-Mobile-Fahrer Matthias Kessler nahm angeblich Präparate zu sich, auf denen chinesische Schriftzeichen standen. Nur doof, dass er kein Chinesisch kann. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Zu tief ins Glas geschaut und damit den Testosteronspiegel erhöht. Floyd Landis schiebt‘s auf den Whiskey © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Keiner war über einen positiven Dopingtest so verwundert wie Patrik Sinkewitz: "Ich? Das kann nicht sein", wunderte er sich. Und das ist noch nicht mal eine Ausrede... © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Martina Hingis, die Schweizer Version von Zahnpasta-Dieter Baumann: Jemand soll ihr Koks in den Fruchtsaft gemischt haben. Sieht ja auch aus wie Süßstoff... © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Ex-Radprofi Rolf Aldag gibt dem System die Schuld. Ohne EPO-Missbrauch hätte er im T-Mobile-Team keinen neuen Vertrag bekommen. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Erik Zabel sagte, er habe nur einmal EPO probiert. Die Substanz habe aber nicht mit seinem Körper und Geist harmoniert. © Getty
Doping - die dümmsten Ausreden
Jan Ullrich ließ sich in einer Disco Ecstacy andrehen. „Ulle“ schluckte die Tabletten, ohne sich dabei etwas gedacht haben zu wollen. “Ich war den Abend ziemlich mies drauf. Das waren zwei Tabletten, wo mir bestätigt wurde, (...) und dass das eigentlich harmloses Zeug ist.“ Wer ihm die Tabletten gab, sagte er nicht. “Zu den Tabletten kann ich gar nichts sagen, ich kenn' kein Ecstasy. Ich weiß nicht wie das aussieht. Ich bin um die Ecken gezogen und war in verschiedenen Läden. Ich möchte keinen Unschuldigen da mit reinziehen.“ © Getty
400-Meter-Olympiasieger LaShawn Merritt wurde nach positiven Dopingproben gesperrt. Die positiven Tests ließen sich mit der Einnahme eines frei erhältlichen Produkts zur Vergrößerung des männlichen Geschlechtsteils erklären, sagte sein Berater. © dpa
Claudia Pechstein: “Ich weiß nun, dass ich eine Blutmacke habe, aber nicht krank bin“, sagte die Eisschnellläuferin. Die Sportlerin war 2009 wegen auffälliger Blutwerte gesperrt worden. Später erklärten Ärzte, ein von ihrem Vater vererbter Gen-Defekt sei für die hohen Retikulozyten-Werte verantwortlich. © dpa
Ivonne Kraft: Den positiven Test auf das Asthma-Mittel Fenoterol erklärte die Mountainbikerin 2007 mit einer explodierten Sprühflasche. Ihre Mutter habe Asthma-Spray benutzen wollen, dann sei die Flasche explodiert und sie habe die Substanz offenbar eingeatmet. © Getty

Bei Dominique Blake war Methylhexanamin gefunden worden. Ihre Strafe fiel so hoch aus, weil sie angeblich mit falschen Angaben ihre Schuld verschleiern wollte und am Ende die Kommission beleidigte. Ricardo Cunningham wurde positiv auf Pseudoephedrin getestet.

SID

Kommentare